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08/02
2019

Physikkurse am CERN

Im Zweijahresturnus organisiert die Fachschaft Physik eine Exkursion zum europäischen Kernforschungszentrum CERN nahe Genf.

Julia Arnold, eine Schülerin der Q12 berichtet:

CERN – Wissenschaft im Dienste des Friedens

Was ist das Wesen unseres Universums? Diese und viele weitere Fragen werden im CERN, in der europäischen Organisation für Kernforschung, einem der weltweit größten und renommiertesten Zentren wissenschaftlicher Forschung versucht, zu beantworten. › mehr

Die Mission der Forschungseinrichtung bei Meyrin im Kanton Genf in der Schweiz ist die Erweiterung der Grenzen menschlichen Wissens.

Sie tut dies, indem sie den 2500 beschäftigten Forschern eine einzigartige Palette an Teilchenbeschleunigern zur Verfügung stellen. 1954 gegründet, ist das Labor heute zu einem Musterbeispiel internationaler Zusammenarbeit geworden. 22 Staaten sind heute Teil dieser Kooperation.

Als die europäische Wissenschaft nach dem zweiten Weltkrieg keineswegs mehr zur Weltklasse zählte, erkannte eine kleine Anzahl visionärer Wissenschaftler in Europa die Notwendigkeit einer Forschungseinrichtung für Physik von Weltrang. Ihre Vision war es, sowohl die Abwanderung von Fachkräften nach Amerika zu stoppen, die während des zweiten Weltkriegs begonnen hatte, als auch die Einheit in Europa nach der Kriegszeit zu stärken. CERN (Conseil européen pour la recherche nucléaire) vereint daher Wissenschaftler aus aller Welt in der Suche nach neuen Erkenntnissen und hat keinerlei Interesse an der Arbeit für militärische Anforderungen.

Am 8. Februar 2019 hatten die Physikkurse der Q11 und Q12 uns Schülerinnen der Jugend forscht-Gruppe die einmalige Möglichkeit, Einblicke in die Forschungen des CERN zu erhalten. Nachdem wir uns bereits in aller Früh auf den Weg in die Schweiz begeben hatten, erreichten wir gegen Mittag die Einrichtung nahe der französischen Grenze. Um das Areal betreten zu können, wurden uns zunächst Besucherausweise ausgeteilt. Im Anschluss daran durften wir in der Kantine zu Mittag essen. Daraufhin erhielten wir einen Einführungsvortrag und wurden über die Mission, derzeitige Experimente und den sehr bekannten LHC (Large Hadron Collider) aufgeklärt. Dieser ist der bisher größte Teilchenbeschleuniger der Welt, dessen 27 km lange Kreisbahn unter der Erde verläuft. Nach dem Vortrag konnte noch ein Blick in das Atlas Control Center geworfen werden. Außerdem wurden wir über zukünftige Projekte informiert, wie beispielsweise den Bau eines neuen Beschleunigers. Vom Nachfolger des LHC, dem Future Circular Collider, in dem Teilchen mit höherer Energie kollidieren sollen, erhoffen sich Forscher unter anderem neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums. Nach verblüffenden Eindrücken in die Welt der Physik begaben wir uns gegen Abend auf den Weg zum Hotel, das nur wenige Kilometer entfernt in Frankreich lag.

Am nächsten Morgen verließen wir unsere Unterkunft, um die Schweizer Metropole Genf zu besichtigen. Für mehrere Stunden hatten wir die Möglichkeit, durch die lebendige Altstadt zu schlendern und die Sicht auf den Genfer See zu genießen. So sahen wir beispielsweise den Jet de’eau, einen Springbrunnen mitten im Genfer See mit einem bis zu 140 Meter hohen Wasserstrahl oder die Kathedrale Saint-Pierre, die auf dem Gipfel des Altstadthügels thront. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder zurück zum Bus und wir traten die Heimreise an.

Die Exkursion ins CERN war eine einzigartige Gelegenheit, andere Facetten der Physik zu erkunden und half somit sogar der ein oder anderen bei der späteren Berufswahl. Besonderes Lob kommt unserem Physik Lehrer Herr Lobermeier zu, der nicht nur für die ausgezeichnete Planung, sondern auch für die einwandfreie Durchführung verantwortlich war. Dank gilt auch den beiden begleitenden Lehrkräften Frau Dr. Lederer-Käppler und Herrn Dr. Pöllinger-Dammer. Darüber hinaus wurde diese Reise finanziell durch die Franz Hirschvogel Stiftung ermöglicht, für deren großzügiges Sponsoring wir uns herzlich bedanken.

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07/02
2019

Schwäbischer Meister im Volleyball

Herzlichen Glückwunsch an unsere Mädchen der Schulmannschaft Volleyball Jahrgang 2002-2005 und an deren Betreuerteam Frau Stonawski und Herrn Dr. Pöllinger-Dammer.
Unsere Mannschaft konnte nach dem Sieg auf Regionalebene auch auf Bezirksebene für sich punkten. Sie gewann zunächst das Spiel gegen Ottobeuren mit 25:22 und 25:22. Im packenden Finale gegen Gersthofen konnten unsere Spielerinnen das Spiel nach verlorenem 1. Satz noch drehen und siegten im 2. Satz mit 25:23 und dann im dritten mit 15:9. Entscheidend für den großartigen Erfolg gegen körperlich und technisch überlegene Gegnerinnen war der überragende Zusammenhalt und Teamgeist!

06/02
2019

Christine Frank ab 1.8.2019 neue Schulleiterin

Nach vielen Jahrzehnten mit männlich besetzten Schulleitern bekommt das Marien-Gymnasium Kaufbeuren als Mädchenschule eine neue Schulleiterin, wie das Schulwerk der Diözese Augsburg als Träger der traditionsreichen Einrichtung bekannt gab. Christine Frank folgt auf Andreas Merz nach, der auf eigenen Wunsch als Schulleiter ans Ringeisen-Gymnasium der St. Josefskongregation in Ursberg wechselt. Christine Frank hat bisher die Funktion der Ständigen Stellvertreterin der Schulleiterin am Maria-Ward-Gymnasium Augsburg inne, wo sie die Fächer Mathematik und Physik unterrichtet. › mehr

Der Werdegang der gebürtigen Friedbergerin führte sie zuvor an das Bertolt-Brecht-Gymnasium der Stadt München, bevor sie dann 2009 nach Augsburg wechselte. Die Entscheidung für eine Schule mit christlichem Profil spielt für sie eine wichtige Rolle und eine bewusste Mädchenbildung ist ihr ein besonderes Anliegen, was viele Aktivitäten in diesem Bereich mit spirituellem Kern belegen. Neben der Fachbetreuung Mathematik und der Stundenplanerstellung hat sie sich auch als Fachlehrerin einen besonderen Ruf erworben. So konnte die langjährige Fachbetreuerin für Mathematik 2015 den Deutschen Lehrerpreis in der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“ entgegennehmen. Besonderes Engagement zeigt Christine Frank auch im Bereich der Digitalisierung, wo sie federführend beim Aufbau der digitalen Oberstufe (iPad-Klassen) an ihrer Schule war und aktuell bei der Entwicklung einer schulübergreifenden SchulApp mitwirkt. Insbesondere auch die Förderung von Mädchen im MINT-Bereich liegt ihr sehr am Herzen. Christine Frank ist mit einem Lehrer verheiratet und hat drei Kinder im Alter zwischen 10 und 21 Jahren.Vorbehaltlich der Genehmigung durch das Kultusministerium wird Christine Frank ihre neue Tätigkeit mit dem 1.8.2019 beginnen. „Ich freue mich sehr auf diese neue und spannende Aufgabe und insbesondere darauf eine so traditionsreiche Mädchenschule im Interesse der Schülerinnen sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zukunft mitzugestalten.“

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01/02
2019

Maria Lichtmess

Am Freitag, einen Tag vor Maria Lichtmess, feierten 5. bis 8. Klassen ihre Gottesdienste. Die katholischen Mädchen trafen sich in der Institutskirche, um mit Pfarrer Walden, über die Erfahrung von Licht in jedem von uns nachzudenken. Frau Thomamüller und ihre Klasse 5a hatten den Gottesdienst vorbereitet und gestalteten ihn mit der musikalischen Unterstützung der sunshine-Band. Zeitgleich widmeten sich die evangelischen Schülerinnen dem Bibelvers „Kommt zu mir, die ihr euch abmüht und belastet seid! Bei mir werdet ihr Ruhe finden.“

30/01
2019

Sieg beim Regionalentscheid Volleyball

Herzlichen Glückwunsch an unsere Mädchen der Schulmannschaft Volleyball Jahrgang 2002-2005, die den Regionalentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ mit 3:0 Sätzen gegen das Gymnasium Marktoberdorf klar für sich entscheiden konnten und sich somit für das Bezirksfinale nächste Woche in Ottobeuren qualifiziert haben.
Weiterhin viel Erfolg!.

26/01
2019

Deutsch-französische Freundschaft

Zum Tag der deutsch-französischen Freundschaft fanden im Schuljahr 2018/19 zwei großartige Events statt: Am 22.1. der Internetteamwettbewerb, bei dem knapp 11.000 Schülerinnen und Schüler deutschlandweit teilgenommen haben, und am 24.1. der Besuch der französischen Geschichtenerzählerin Catherine Bouin in unserem Marien-Gymnasium.
Den Internetwettbewerb gab es zum ersten Mal und er stellte die Mädchen und die Schule aufgrund der hohen Belastung im Netz vor große Herausforderungen. Unsere Schülerinnen klickten sich aber mit Engagement und mit Freude durch den Fragendschungel und beschäftigten sich drei Stunden lang intensiv mit Frankreichs Kultur und Sprache.› mehr

Im Gegensatz dazu erzählte Madame Bouin französische Geschichten auf eindrucksvolle Weise, angepasst an das jeweilige Niveau der Schülerinnen, und genoss die gespannte Aufmerksamkeit bei ihren Rätselfragen.
Es ist uns wichtig, den Kontakt zu unserem unmittelbaren Nachbarland zu intensivieren und weiter zu entwickeln. Wir legen Wert darauf, die Schönheit der französischen Sprache zu unterstreichen und aufzuzeigen, dass Französisch in vielen Ländern der Welt gesprochen wird, wir wollen landeskundliche Aspekte vermitteln, aber auch digitale Kompetenzen in den Französischunterricht einfließen lassen.
All diese Ziele wurden an diesen beiden Tagen verfolgt und haben allen Beteiligten Freude bereitet. C’étaient deux belles journées et c’est à refaire!

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20/12
2018

Musik und Gedanken zum Advent

Mit dem Titel „Musik und Gedanken zum Advent“ lud letzten Donnerstag das Marien-Gymnasium zu ihrem Adventkonzert 2018 ein.
In der mit Sterngirlanden festlich geschmückten hauseigenen Institutskirche erwartete die Konzertbesucher ein vielseitiges und interessantes Programm.
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Nach einer festlichen Eröffnung des Instrumentalensembles mit dem „Prince of Denmark´s March“ sowie dem zeitlosen Klassiker „Pomp and Circumstance“ von Sir Edward Elgar, kam das Publikum bereits in den Genuss des ersten Gesangsduetts zweier Schülerinnen des P-Seminars Sologesang. Eine sehr innige und gefühlsstarke Interpretation zeigten die beiden Solistinnen mit Humperdincks Abendsegen. Der Oberstufenchor im Anschluss präsentierte fetzige Gospelmusik mit Klavier. „Sunny Light of Bethlehem“ wurde durch ein solistisches Intro geschmückt, bei „This little Light of Mine“ vermittelte der Chor durch beschwingtes Mitwippen überzeugte Musikfreude.

An drei unterschiedlichen Stellen wurde das Publikum durch poetisch ambitionierte Texte über die Historie des Weihnachtsklassikers „Stille Nacht“ überrascht.

Der zweite kammermusikalische Beitrag „The Rose“ von Amanda Mc Broom, ebenfalls von einem Gesangsduett zweier Schülerinnen interpretiert, vermittelte eine sehr warme und emotionale Stimmung.
Nach dem weltbekannten Kanon in D von J. Pachelbel, sowie einer Toccatina von William Hofeldt gespielt vom Streicherensemble, erfreute die Sunshine Band mit vielen begeisterten Sängerinnen die Zuhörer mit zwei neuen geistlichen Liedern.

Der Kammerchor, der sich aus den Solistinnen des P-Seminars rekrutiert, zeigte sein musikalisches Talent mit dem traditionellen Weihnachtslied „Maria durch ein Dornwald ging“ und dem Engelsterzett „Hebe Deine Augen auf“ aus Mendelssohns Elias.

Mit dem folgenden Duett für Oboe und Klarinette bekundete das Geschwisterpaar ihre Verbundenheit zum Marien-Gymnasium. Mit einer „Pavane“ von Gabriel Faure überzeugten sie das Publikum.

Die größten Besetzungen kommen traditionell zum Schluss. So konnten die Zuhörer dieses Jahr zum ersten Mal einen Projektchor aus Schülerinnen, Eltern und Lehrkräften erleben. Mit drei stilistisch unterschiedlichen Liedern gelang ihnen ein engagierter und musikalisch ausgewogener Vortrag. Zum Abschluss wurde das Publikum mit „Shalom Chaverim“ und „Dona nobis pacem“ zum Mitsingen animiert. Die Chorklasse 5, sowie Schülerinnen der Klassen 5a und 6b ergänzten dabei den Projektchor.

Anerkennende und lobende Worte des Schulleiters entließen das Publikum schließlich zu Punsch und Gebäck, das der Elternbeirat im Foyer vorbereitet hatte.

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19/12
2018

Sternsingermobil an den Marienschulen

Am Mittwoch, den 19. Dezember, machte das Sternsingermobil im Rahmen seiner

seiner Deutschland-Tournee Station an den Marienschulen. Das aufklappbare Auto hat einiges im Gepäck: In Windeseile wird es umgebaut zur Bühne, ausgestattet mit Bildschirm (um den Sternsinger-Film anzuschauen), Infomaterial, Spielen und Bastelangeboten rund um die größte Hilfsaktion unter dem Motto: „Kinder helfen Kindern“. › mehr

Über 180 Kinder und Jugendlichen lernten informativ und spielerisch den Sinn und die Arbeitsweise der Sternsingeraktion kennen. Besonders interessiert zeigten sich die Schülerinnen an einzelnen Lebensgeschichten von Kindern, denen mit den gesammelten Spenden geholfen werden kann. „Einen Tag seid ihr die Könige, die Königinnen, um die Welt gerechter zu machen“, ermutigte Referentin Susanne Zander. „Segen bringen, Segen sein“, das Motto der Aktion Dreikönigssingen, die rund um den Jahreswechsel zum 61. Mal stattfand, konnten die Schülerinnen an diesem Vormittag hautnah erleben.

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17/11
2018

Sensationeller Erfolg bei der Schwäbischen Schachmeisterschaft

Am Samstag, 17.11.2018, trat erneut die Schachmannschaft des Marien-Gymnasiums zur diesjährigen Schwäbischen Schulschachmannschaftsmeisterschaft (SSSMM) an. Erstmalig seit vielen Jahren trafen wir dort auf drei gegnerische Mannschaften, sodass ein automatischer Pokalgewinn nicht mehr garantiert war.
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Neben unseren klassischen Konkurrentinnen des Gymnasiums Donauwörth war diesmal auch Kempten vertreten – und zwar doppelt.

Den Auftakt machte die Mannschaft um Führungsspielerin Pia Sternberg (10c) gegen die Staatliche Realschule an der Salzstraße aus Kempten. Zwei von vier Partien dieser Begegnung waren schnell gewonnen. Die beiden anderen entwickelten sich jedoch zu einem unerwartet harten Kampf. In beiden Spielen gerieten unsere Spielerinnen ins Hintertreffen. Da es Katharina Heller (Q12) auf Brett 3 aber gelang, durch geschickte Züge noch ein Unentschieden herauszuholen, ging diese Runde mit 2,5:1,5 Punkten an uns. Parallel gewann das Allgäu-Gymnasium Kempten souverän mit 3:1 gegen Donauwörth und zementierte damit den Anspruch, als Sieger aus dem Turnier hervorzugehen.

Die Taktik, gegen eine diesmal eher schwach erscheinende Mannschaft aus Donauwörth unsere starken Spielerinnen zu schonen, zahlte sich leider nicht aus. Runde 2 ging mit 3:1 verloren, während das Allgäu-Gymnasium mit einem 4:0-Sieg seinen Vorsprung ausbaute. Auf unserer Seite war es erneut Katharina Heller, die den – diesmal leider nicht entscheidenden – Punkt holte.

In der 3. Runde wendete sich dann das Blatt: Zur allgemeinen Überraschung gelang es unseren Mädchen, die bis dahin überragenden Spielerinnen des Gastgebers, des Allgäu-Gymnasiums, knapp zu schlagen.

In der Pause vor der Rückrunde begann nun das große Taktieren, denn plötzlich war trotz der Niederlage wieder alles drin. Tatsächlich zahlte sich diese Planung aus, denn sowohl die Realschule als auch die Donauwörther wurden mit jeweils 4:0 von den Brettern gefegt. Besonders erwähnenswert ist, dass unsere jüngste und am wenigsten erfahrene Spielerin, Anna Davidovic (7a), ihre beiden Partien in diesen Begegnungen gewann. Dabei gelang ihr auch die Revanche für die in der Hinrunde verlorene Partie.

Da aber auch das Allgäu-Gymnasium jeweils mit 4:0 und 4:0 gleichzog, lag es vor der letzten Partie zwar punktgleich aber mit einem Brettpunkt mehr noch auf Platz 1. Somit war klar, dass in der letzten Runde nur ein erneuter Sieg gegen die Führenden auch den Gesamtsieg garantieren würde. Tatsächlich lief es auch hier wieder so, dass schnell zwei Partien gewonnen waren. Das steigerte die Anspannung aber lediglich, da eben ein Unentschieden nicht ausgereicht hätte. Entsprechend entlud sich die Spannung in großem Jubel, als die Nachricht vom dritten Sieg kam. Dass die gesundheitlich angeschlagene Pia Sternberg sich ihrer Gegnerin schlussendlich geschlagen geben musste, änderte am Gesamtergebnis jedoch nichts mehr.

So ging dann ein fairer und spannender Turniertag mit der Siegerehrung zu Ende. Wir gratulieren unseren Siegerinnen, Pia Sternberg, Lisa-Marie Böhnel, Katharina Heller, Yuhan Ye, Hannah Aßmus und Anna Davidovic, die allesamt eine herausragende Leistung abgeliefert haben.

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16/11
2018

Besuch der Illustratorin Nadia Budde

„Die spricht in Bildern“ – so betitelt Nadia Budde selbst auf humorvolle Art und Weise in ihrem Vortrag vor den Schülerinnen der Kunstkurse der Jahrgangsstufen 11 und 12 ihre Arbeit als erfolgreiche Illustratorin. Bilder sind laut Frau Budde neben anderen Ausdrucksformen wie Sprache, Musik, Tanz und Körpersprache eines der wichtigsten Kommunikationsmittel. Sie erhält Aufträge für die Gestaltung von Plakaten, Zeitschriftencovern, Visitenkarten, Plakaten und Kalenderblättern. Ihr eigentliches Metier sind jedoch illustrierte Kinderbücher mit selbstverfassten Texten – meist in Reimform. › mehr

Sie zeichnet vordergründig Tiere – wobei ihr dabei das Kitschige, Liebliche, Niedliche nicht liegt. Der Pandabär ist ihr „ehrlich gesagt egal“, auch das Einhorn interessiert sie nicht. Sie möchte „miese Gestalten“ wie Taranteln, Schaben, Zecken, Heuschrecken und „eklige Kriechtiere“ in den Fokus ihrer Bücher rücken. Tiere, um die „sich sonst niemand kümmert.“ Frau Budde beginnt ihren sehr launigen und humorvollen, einstündigen Vortrag mit der Vorstellung ihres Buches „Eins, zwei, drei, Vampir“ für Kinder ab zwei Jahren. Doch auch die Oberstufenschülerinnen haben hier viel zu lachen! Frau Budde präsentiert einige Seiten aus diesem Buch, es handelt sich jeweils um eine nebeneinanderstehende Reihe unterschiedlicher Tiere mit knappen Untertiteln – die letzten beiden in Reimform. Das letzte Tier in der Reihe ist zunächst nicht zu sehen – unsere Schülerinnen sollen dieses erraten, beispielsweise: „Im Kleid. Im Anzug. Im Mantel….. TARANTEL.“ Oder auch: „Mit Blume. Mit Blättern. Mit Stil….. KROKODIL.“ Budde spielt auch mit Gefühlen der Kinder wie Schauder, Ekel, ja sogar Angst: sie zeigt eine Buchseite mit einem unheimlichen Monster, welches an verschiedenen Orten, schließlich unter dem Kinderbett liegt: „Da. Dort. Hier…. BEI DIR.“

 

Bücher wie „Unterm Bett liegt ein Skelett. Gruselgedichte für mutige Kinder.“ der gebürtigen Berlinerin erscheinen auch heute noch unkonventionell – vor 20 Jahren, als ihr erstes Buch: „Eins, zwei, drei, Tier“ herauskam, füllte es offenbar eine Marktlücke und erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis. Auch ihre folgenden Bücher erhielten Auszeichnungen. Ihre Figuren sind „nicht zu nett“, sie sprechen offenbar die Faszination von Kindern für Ekel, Grauen und leichtes Gruseln an, zudem sind sie geprägt von einer sehr eigenwilligen Art von Humor, den die Illustratorin auch bei sich selbst anwendet: Auf die Frage, was sie neben Reimen und Zeichnen noch gut könne, antwortet sie: „Den Hund ausführen – ich werde immer besser, er beißt nicht mehr so viel!“

 

Den Hund und einen Kaffee – das braucht sie zum Zeichnen. Kein Atelier, keinen besonders hergerichteten Arbeitsplatz. „Ich kann überall arbeiten, im Zug oder am Küchentisch.“ Sie fertigt von einem Motiv viele viele Zeichnungen an, zieht meist mit dem Pinsel oder dem Filzstift dicke, schwarze Konturlinien, scannt die Arbeiten ein und bearbeitet sie digital im Bildbearbeitungsprogramm. Zu Farbe habe sie „kein gutes Verhältnis“, sie wählt klare, flächig aufgetragene Farben für ihre Tiere und möchte gerne einmal ein Kinderbuch in Schwarz-Weiß gestalten. Das Tier beschäftigt sie schon lange – auch in ihren Büchern: „Trauriger Tiger toastet Tomaten“, „Um sechs kommt die Echs“ oder in „Großstadttiere“. Sie greift aber auch andere Themen auf: die Schwelle vom Kindsein zum Erwachsenen behandelt sie in: „Such Dir was aus, aber beeil dich! Kindsein in zehn Kapiteln.“ Es geht darin auch um Skurriles – um Nasenbluten, eklige Gerüche, um Schnupfen und Erkältungsträume. Auch Frau Budde selbst erlebt Skurriles: Ein Pharmaunternehmen bat sie einst, die Verpackung für ein Medikament gegen Herpesviren zu gestalten – doch das Unternehmen lehnte ihren Entwurf schließlich ab: die von Nadia Budde gezeichneten Herpesviren mit anthropomorphen Zügen könnten Mitleid bei den herpesgeplagten Patienten hervorrufen!

 

Eine Spätberufene ist sie – aufgewachsen in Ostberlin, damals „gab es nicht so viele Möglichkeiten“, das Abitur holt sie an der Abendschule nach, beginnt spät ein Grafik-Studium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und am Royal College of Art in London. Zur Illustration kommt sie eher zufällig – eine Professorin gibt den Anstoß. Heute ist sie viel unterwegs, hält Vorträge und Workshops, unterrichtet bisweilen an Hochschulen und ist viel auf Reisen. Dazwischen zeichnet sie. „Was ist für Sie das Schönste an Ihrer Arbeit“ lautet eine der vielen interessierten Fragen der Schülerinnen im Anschluss an den Workshop – darauf antwortet sie: „Wenn auf dem Blatt etwas Stimmiges entsteht, das etwas widerspiegelt, mit einer gewissen Erkennbarkeit. Etwas, das mir wichtig ist, ein Wesen mit Ausdruck.“

 

Nach dem Vortrag folgt ein 90-minütiger Workshop „Illustration“ für 20 ausgewählte Schülerinnen der Q11 im Kunstraum. Die Teilnehmerinnen sollen zunächst ihren Vor- und Nachnamen mit Filzstift in großen Lettern auf ein einfaches Blatt Papier schreiben, die Buchstaben ausschneiden und aus diesen möglichst viele unterschiedliche Wörter und Satzfragmente bilden. Eifrig machen sich die Schülerinnen an die Arbeit und bald ertönen belustigte und erstaunte Ausrufe – sie teilen sich gegenseitig ihre teils skurrilen Wortneuschöpfungen mit: Vieles ergibt zunächst keinen Sinn, es klingt teilweise wie das Skandieren von dadaistischen Gedichten, doch dann entsteht aus dem „Buchstabensalat“ bei einigen doch – einigermaßen – Sinnvolles: aus dem Namen einer Schülerin entstehen beispielsweise fiktive Charaktere, ein „John Anosalo“ und ein „Jona Honolas“. Bei einer anderen steht: „Jan, Anna, im Zimmer“, sogar zu Bayerisch lassen sich die Buchstaben zusammenfügen: „Mei a Ratz“ erfindet eine Schülerin. Schon die erste Aufgabe erheitert alle Anwesenden, Frau Budde schaut den Mädchen immer wieder über die Schulter, spricht mit ihnen über ihrer Wortkreationen und gibt Tipps. Im Anschluss sollen die Schülerinnen auf kleineren Papieren ein „Portrait“ eines der aus ihren Buchstaben entstandenen „Charaktere“ zeichnen. Das Konterfei von „Zar Esfiv“ zeigt einen Kopf mit blauer Nase, blauen Wangen, Schnauzbart und dicken Augenbrauen, Abstehohren, brauner Pelzmütze und Wodkaflasche auf dem Kopf und grünem Stehkragen bis zum Kinn. „Mara Mietzm“ ist in Anlehnung an ihren Namen ein niedliches  „Katzenmädchen“, mit spitzen Katzenöhrchen, Schnäuzchen mit Schnurrhaaren, weit aufgerissenen großen Augen, lockigen Haaren, langem Hals und einem Katzenschwanz um den Hals gelegt. Mit „Ahoj! Lanoson!“ ist ein weiteres Portrait beschriftet, es zeigt einen blonden Wikinger mit gehörntem Helm, blauen Augen und blauem Pullover mit Stehkragen und Reißverschluss. Bei „Sajat Taikinnan“ handelt es sich um eine mysteriöse Dame mit pinken, lockigen Haaren, großen schwarzen Augen und sehr dicken, roten Lippen. „Mauul Ninja“ ist ein Ninja-Mädchen mit roter Augenbinde, stechenden blauen Augen, braunen Haaren und schwarzem Shirt, für das sich viele der Schülerinnen bei der kleinen Zwischenpräsentation auf einem der Zeichentische sehr begeistern. Die Vielfalt an Ergebnissen ist in Anbetracht des kurzen und intensiven Zeichnens ganz erstaunlich! Alle Teilnehmerinnen stehen um den Tisch und bestaunen teils bewundernd, teils amüsiert die Blätter der anderen. Frau Budde stellt nun die letzte Aufgabe: die Schülerinnen sollen sich zwei der Charaktere aussuchen und diese auf einem Blatt in einer Art von Dialog zeichnen. Ein letztes Mal geht es an die Arbeit! Es entstehen witzige, comichafte „Begegnungen“ der verschiedenen „Personen“ auf dem Papier, die zum Schmunzeln anregen. Besonders das Ninja-Mädchen ist sehr beliebt. Auf einem Blatt beschwert sich „V. Eis Friz“ bei seinem fiktiven Gegenüber, der Lust auf ein Eis hat: „Aber ich bin nicht zum Essen!“. Auf einem anderen fragt eine Person mit einem dosenartigen Kopf eine Art grünes Gurkenmonster: „Willst Du auch zu Marmelade werden?!“ – worauf dieses schreit: „Nein!!!!“. Nach der erneuten Präsentation dieser Ergebnisse endet der sehr abwechslungsreiche und amüsante Workshop. Die Schülerinnen empfanden sichtbar Vergnügen beim Zeichnen und arbeiteten konzentriert und motiviert an den einzelnen Aufgaben. Einige bedanken sich am Ende persönlich bei Frau Budde, auch die Illustratorin äußert ihre Wertschätzung für die Begeisterungsfähigkeit der Schülerinnen. Eine rundum gelungene Veranstaltung – wir danken Frau Budde ganz herzlich für ihren Besuch!

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26/10
2018

Schulsani-Symposium in München-Großhadern

Wie erkenne ich einen Schlaganfall? Was ist eigentlich ein Schädel-Hirn-Trauma? Und wie sieht es in einem Rettungshubschrauber aus? Antworten auf diese Fragen gab es beim Schulsanitätsdienst-Symposium am 20. Oktober 2018 in der Uniklinik München-Großhadern. Gemeinsam mit Dr. Bauer machten sich 10 Schulsanitäterinnen der zehnten und elften Klasse auf nach München, um mit Hunderten anderen SchulsanitäterInnen das medizinische Fachwissen zu erweitern.
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Sofort nach der Ankunft im Uniklinikum gab es für die Schülerinnen die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Vortragsblöcken: „Time is brain – schnelle Hilfe beim Schlaganfall“ und „Magersucht und Bulimie – Essstörungen verstehen“ oder „Luftnot im Frühling – von Allergien und Asthma“ und „Diabetes – was tun, wenn der Zucker verrückt spielt?“.

Es ist dem Organisationsteam gelungen, sehr erfahrene und versierte Ärzte für die Vorträge zu gewinnen. In der knappen Zeit von jeweils 45 Minuten verpackten sie das Wissen interessant und vor allem unterhaltsam.

Danach gab es in der Pause die Möglichkeit, bei Butterbreze und Tee oder Kaffee die Informationen zu verarbeiten, sich mit anderen Schulsanitätern auszutauschen und anschließend einen weiteren Vortragsblock auszuwählen. Zur Auswahl standen „Badesalz, Ecstasy und Co – Update Vergiftungen und Drogen“ und anschließend „Bauchschmerzen – harmlos oder akut?“ oder „Von Kompressen & Pflastern – Wunden richtig versorgen“ und „Notfalluntersuchung und Übergabe an den Rettungsdienst“.

Im Anschluss gab es Chili con und sin carne von den Maltesern, damit sich die Schulsanitäter gestärkt die letzten Vorträge „Harte Schale, weicher Kern – Schädel-Hirn-Trauma“ oder „Notfälle im Schullandheim – zwei Fallbeispiele in Bildern“ anhören konnten.

Als letzter Programmpunkt fanden verschiedene Workshops statt, wie „Besichtigung des Rettungshubschraubers“, „Besichtigung eines Operationssaals“ oder „Herz-Lungen-Wiederbelebung“.

Auf der Heimfahrt waren sich die Schulsanitäterinnen einig: „Das war ein toller Tag!“ Bleibt nur noch die Frage: „Dürfen wir nächstes Jahr wieder mit?“

Milena Hölzle und Mara Backes

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25/10
2018

WHITE HORSE THEATRE aus Soest zu Gast am Marien-Gymnasium

Seit Jahren begeistert das White Horse Theatre regelmäßig mit ihren mal klassischen, mal modernen Stücken Schülerinnen am Marien-Gymnasium. Das Ensemble hat sich zur Aufgabe gemacht, englische Theaterstücke den sprachlichen Möglichkeiten der verschiedenen Altersstufen anzupassen und entsprechend bearbeitet in den Schulen aufzuführen.› mehr

Für die Mittelstufe spielte das WHITE HORSE THEATRE diesmal „Move to junk“, ein eindrucksvolles Stück über Auswirkungen des Cybermobbings, für die Oberstufe Charlotte Brontë  „Jane Eyre“, das den Schülerinnen auf unterhaltsame Art und Weise Einblick in das Klassengefüge und die Geschlechterrollen einer anderen Zeit gab.

Die jungen, engagierten britischen Akteure boten nicht nur professionelles Schauspiel auf hohem Niveau, sondern auch nach jeder Aufführung die Möglichkeit zu direktem Gespräch, was das Theatererlebnis erheblich intensivierte.

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19/10
2018

Kennenlerntag der 5. Klassen

Nachdem unsere neuen Fünftklässlerinnen sich schon recht gut eingelebt hatten, fand am 19. Oktober 2018 ein Kennenlerntag statt. Dieser Tag sollte die Klassengemeinschaft außerhalb des Unterrichtsalltags stärken und den Schülerinnen helfen, mit der Schule noch vertrauter zu werden, und neue Freundschaften (auch über die Klassengemeinschaft hinaus) zu knüpfen.› mehr

In der fünften und sechsten Unterrichtsstunde begann der Kennenlerntag mit einer weiteren Einheit zum Thema „Lernen lernen“, um die Schülerinnen dabei zu unterstützen, mit den veränderten Anforderungen am Gymnasium zurecht zu kommen. Dabei wurde zum Beispiel besprochen, wie sich die Schülerinnen in geeigneter Weise auf die anstehenden ersten Schulaufgaben vorbereiten können. Außerdem sollten die Schülerinnen ihre bisherige Arbeitsweise reflektieren und sich selbst Ziele setzen.

Anschließend ließen wir uns zusammen das leckere Mittagessen in der Mensa schmecken. Danach lernten die Mädchen bei herrlichem Wetter durch einige Kennenlern- und Bewegungsspiele ihre neuen Mitschülerinnen besser kennen. Dabei standen der gemeinsame Spaß und die Knüpfung neuer Kontakte im Vordergrund. So wurde an dem sonnigen Herbsttag gemeinsam im herabgefallenen Laub getobt, wobei auch die Lehrkräfte vor einem „Eingegraben werden im Laub“ nicht verschont wurden.

Nach einer kleinen Stärkung diskutierten die Schülerinnen engagiert, welchen Umgang miteinander und welche Atmosphäre sie sich für ihre Klassengemeinschaft wünschen. Die gemeinsam erarbeiteten Regeln für ein gelingendes Miteinander wurden auf einem Plakat festgehalten, von allen Schülerinnen unterschrieben und im Klassenzimmer aufgehängt.

Um 18.00 trafen sich die drei Klassen in der kleinen Aula und verspeisten das üppige und köstliche Büffet, das die Eltern dankenswerterweise gespendet hatten.

Nach dem gemeinsamen Aufräumen konnten die Mädchen zwischen fünf tollen Aktivitäten wählen, die von den Lehrkräften angeboten wurden: einer Fantasiereise im Meditationsraum, einer Geistergeschichte draußen im Dunkeln im grünen Klassenzimmer, Wollbommel basteln, Papierblumen basteln und Mandalas malen.

Um 21.00 Uhr waren alle müde, aber begeistert von diesem ereignisreichen und schönen Tag und wurden von ihren Eltern wieder in Empfang genommen. Einige haben in der ungezwungenen Atmosphäre neue Freundschaften mit Mädchen geschlossen, die sie vorher nicht so gut kannten, und die Klassengemeinschaft wurde deutlich gestärkt.

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31/07
2018

Hip-Hop und Flamenco

Let’s dance Hip-Hop
Am Freitag, dem 20. Juli 2018 übten sich die Mädchen der Klasse 9b unter der Anleitung von Chris Meirich, dem Leiter des Tanzstudios „Dance Soulution“ im Hip-Hop. Als „Zuckerl“ lieferte dieser mit einer seiner Tanzschülerinnen eine kleine Einlage, die so viel Schwung in die Halle brachte, dass alle Mädchen bis zum Schluss bei hochsommerlichen Temperaturen den schweißtreibenden Hip-Hop-Rhythmus durchhielten und auch noch sichtlich Spaß daran hatten.
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Flamencofieber
Die Flamencotänzerin Rena la Morena (Lehrbeauftragte für Maschinenbau an der Hochschule Kempten) begeisterte am 19.7.2018 die Mädchen zum Abschluss ihres Kurses Tanz/Sport und gab mit José, dem hochkarätigen Cante-Sänger aus Sevilla eine Kostprobe ihres Könnens. Sie bestach mit einem Tango, den die Schülerinnen vereinfacht für sich erarbeiteten – bei so viel spanischem Flair mit viel Anmut und südlichem Temperament.

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31/07
2018

La France en direct

Am 13. Juli 2018 stellten Carolina Buck, eine ehemalige Schülerin unseres Gymnasiums, (Studium Französisch/Spanisch/Translation und Psychologie in Lyon) und Nicolas Varenne (Studium Sport und Physiotherapie in Lyon) die Großregion Rhône-Alpes / Auvergne vor. Gebannt lauschten die Mädchen der 9a und 10a den Informationen und Erlebnissen aus erster Hand – auf Französisch natürlich!

30/07
2018

Studentin aus Togo

Mariella en classe – la vie d’une immigrée

Anfang Juli 2018 besuchte die 24-jährige Fremdsprachenstudentin Mariella die Klassen 9a und 10a. Sie erzählte in ihrer Muttersprache Französisch, der Landessprache im Togo, aus ihrem bewegten Leben – vom Flüchtlingskind ohne Deutschkenntnisse bis zum Abschluss des Studiums in Französisch, Spanisch und Translation.

15/07
2018

Gentechnisches Praktikum der Q11

Gentechnik – eine in der Öffentlichkeit umstrittene biologische Technik! Doch was ist überhaupt Gentechnik? Was machen Gentechniker in ihren modernen Laboren? Ist Gentechnik wirklich gefährlich?
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Viele Fragen, die auch die Schülerinnen der Biologiekurse in der Q11 beschäftigen. Um etwas Klarheit in die Sache zu bringen, erhielten die Schülerinnen die Gelegenheit in einem Praktikum gentechnische Arbeitsmethoden selbst zu erkunden. Zu diesem Zweck fuhren alle vier Biokurse der Q11 am 02. und 3. Juli ins DNA-Labor des Deutschen Museums nach München. Durch die großzügige Finanzierung der Frank-Hirschvogel-Stiftung war dieses Praktikum für die Schülerinnen kostenfrei.

Was wird im Praktikum gemacht? Zunächst ging es in einem kurzen einführenden Theorieteil um Plasmide, die aus dem Erbgut von Bakterien gewonnen werden können. Plasmide sind ringförmige DNA-Moleküle, die spezielle Erbinformation tragen, wie z. B. genetische Information über die Resistenz gegenüber Antibiotika. Dieses Erbgut wird mit Restriktionsenzymen („genetischen Scheren“) zerschnitten, damit der DNA-Ring geöffnet vorliegt. In diesen geöffneten Ring wird dann mit Hilfe von Ligase, einem weiteren speziellen Enzym, ein fremdes DNA-Stück eingefügt. Diese neue Erbinformation enthält häufig die Anleitung zur Herstellung eines Proteins. Um festzustellen, ob, das Einfügen des neuen Gens erfolgreich war wird eine „Gelelektrophorese“ durchgeführt, eine Arbeitstechnik zum Auftrennen und Sichtbarmachen von DNA. Dazu muss die Probe mit dem veränderten (rekombinanten) Plasmid mit anderen Vergleichsproben in die vorbereiteten Geltaschen eingebracht werden. Dieser Arbeitsschritt erfordert viel Geduld und Geschick. Sollte der Einbau des fremden DNA-Fragments erfolgreich verlaufen sein, erscheint nach dem Anfärben des Gels eine neue Bande im Gel.

Drei Stunden konzentrierte Laborarbeit – anstrengend, aber auch sehr informativ und spannend! Aber wozu braucht man nun diese Techniken? Ein Beispiel für die positive Nutzung der Gentechnik ist das Herstellen von dringend gebrauchten Medikamenten wie z. B. Insulin. Hierzu werden E-Coli-Bakterien oder Hefezellen mit rekombinanter Plasmid-DNA dazu veranlasst humanes Insulin zu erzeugen.

Bernhard Fackler

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15/07
2018

Crescentia in Concert – Welturaufführung

Am 29. und 30. Juni 2018 begeisterten 150 Akteure insgesamt 800 Zuschauer mit einem Singspiel über die heilige Crescentia von Kaufbeuren. Eine Uraufführung, da das Stück, komponiert vom im vergangenen Jahr verstorbenen Georg Stich, erstmals vollständig vor Publikum gespielt wurde und ein Gemeinschaftsprojekt, da eine Vielzahl von Gruppen zur Ausgestaltung und Aufführung beigetragen haben.
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Initiiert wurde das Projekt von der Stadtkapelle Kaufbeuren, die das musikalische Werk in größerem Rahmen auf die Bühne bringen wollte. Der Kooperationspartner Marien-Gymnasium setzte die Geschichte der Crescentia in die heutige Zeit um. Drei P-Seminare – Solo-Gesang, Crescentia goes Art (Bühnenbild) und Eventmamagement setzten die Idee mit Begleitung durch einen Projektchor und die Stadtkapelle Kaufbeuren um. Das Ergebnis war eine fesselnde Vorführung, die mit frischen Ideen und hochwertigen Einzelleistungen beeindruckte.

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29/06
2018

Unsere Abiturientinnen 2018

Wie „Alice im Wunderland“ schienen sich die Abiturientinnen zu fühlen. Zumindest war das Wortspiel „Abi im Wunderland“ das Motto dieses Abiturjahrgangs, der am 29. Juni 2018 in einer dreistündigen Feier vom Marien-Gymnasium verabschiedet wurde.
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Im Gottesdienst, der der Vergabe der Reifezeugnisse vorausging, bedachten die Schülerinnen ihre aktuelle Lage ebenfalls als etwas Wunderbares: Mit Psalm 8 aus dem Alten Testament verlas Sofi Lang die Zeilen „Du hast ihn (den Menschen) mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. … ihm alles zu Füßen gelegt“. Stadtpfarrer Waltner griff die Worte in seiner Ansprache auf und gab den Absolventinnen die Botschaft mit auf den Weg, dass jede von Gott angenommen und geliebt sei, ohne wenn und aber. Er rief sie auf, ihre Talente zum Blühen zu bringen und wünschte ihnen Gottes Segen dazu.

Die anschließende Feier leiteten Schülerinnen des Profilfachs Instrumentalensemble der Q11 und Q12, dirigiert von Gabriele Rauber ein. Mit „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar verbreitete sich eine zum Anlass passende getragene Grundstimmung mit Klarinetten-, Querflöten-, Geigen- und Keyboard-Klängen. In seiner Begrüßung ließ es sich Andreas Merz, der Schulleiter des Marien-Gymnasiums, nicht nehmen, seinen Dank auszudrücken. Ein großes Anliegen war es ihm, zuerst die Eltern herauszustellen, die ihre Töchter auf dem Weg zum diesem Ziel begleitet und unterstützt haben. Ein besonderer Gruß galt den Schwestern des Crescentia-Klosters und Pfarrer Bernhard Waltner, Oberbürgermeister Stefan Bosse, Anita Mauersberger von der Frank-Hirschvogel-Stiftung, Markus Neubauer von der VR Bank Kaufbeuren, den Vertretern des Elternbeirats und den Grundschullehrkräften, die den Abiturientinnen vor Jahren in der vierten Klasse das Startkapital mitgaben. Den Kollegen, die das Werk vollendeten und die Schülerinnen zum Abitur führten, dankte er ausdrücklich für ihren fundamentalen und hervorragenden Beitrag dazu, insbesondere dem Oberstufenkoordinator, Joachim Kohler, für seine kompetente, schülernahe und begeisternde Art.

Generaloberin Sr. M. Martha Lang freute sich sehr über die Einladung, ein Grußwort zu sprechen und gratulierte herzlich. Eine in der Klosterkirche abgestellte handverzierte Kerze mit der Aufschrift „Abi 2018 – Danke“ deutete sie als Zeichen der Verbundenheit von Marienschulen und Kloster. Stefan Bosse fand im Thema Fußball einen geeigneten Aufhänger für seine Ansprache. „Deutschland trauert und das Marien-Gymnasium feiert.“ Im Gegensatz zum Bundestrainer wäre es Joachim Kohler, dem Oberstufenkoordinator dieses Jahrgangs, dem „Marien-Jogi“, gelungen, seine Mannschaft mit einem tüchtigen Trainerstab ins Finale zu bringen. Die Eltern verglich er mit Fans, die nun, da der Titel gewonnen wurde, mit ihren Siegerinnen rufen können „Jetzt geht’s lo-os!“

Mit einem Zitat von Mark Twain: „Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend“ verknüpfte Markus Glogowski als Vertreter des Elternbeirats seinen Dank an die Eltern und alle an dem zu feiernden Erfolg Beteiligten. Nachdenklich stimmte der Poetry Slam „Eines Tages, Baby, werden wir alt sein!“, gekonnt vorgetragen von Mirjam Mähler.

„Abi im Wunderland“ – „Was wollen die uns damit sagen?“ fragte sich Andreas Merz in seiner Rede. Der Inhalt des Klassikers der Kinderliteratur „Alice im Wunderland“, verfasst von einem Mathematikprofessor und interpretiert als „feindliche Welt“ verdient es wohl, ernst genommen zu werden. Dennoch resumierte Merz die chaotische, verwirrende, absurde und verunsichernde Geschichte in der zweifelnden Frage: „War die Schule wirklich so schlimm?“ Oder bezieht sich das Abi-Motto vielmehr auf die Welt außerhalb der Schule. Und hier dürfte das Hinterfragen tatsächlich erlaubt sein. In der neuen Qualität des Umgangs miteinander in höchsten Regierungskreisen auf internationaler Ebene aber auch in Gesellschaft und Wirtschaft sieht er eine große Herausforderung. Eine „America first“-Haltung präge die Entscheidungen und nicht das Bemühen um einen Konsens, was zu wünschen wäre. Wachstum bringt neben Wohlstand immer auch Ungerechtigkeiten mit sich und es scheint, als würden tragfähige Werte bei wirtschaftlichen und auch bei gesellschaftspolitischen Themen zeitweise sehr wenig Raum bekommen. Die Frage sei, wo bleibt eigentlich der Mensch? Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden bedarf es einer Richtschnur oder kurz gesagt: es kommt auf die richtige Bildung an.

Ein hochrangiges Fachwissen wird durch einen Abiturschnitt von 2,09 bestätigt. Weitere Kompetenzen sind durch Werke wie Fastenaktionen, Gemeinschaftsprojekte, Theater, Austausch, Tutorinnen- oder Sanitätereinsatz und viele andere schulische Aktivitäten entwickelt und gestärkt worden. Dies qualifiziere für die Gestaltung einer wertegeprägten Zukunft als angehende Führungskräfte.

Die Übergabe der Abiturzeugnisse offenbarte die hervorragenden Ergebnisse: 29 Absolventinnen haben die eins vor dem Komma, 12 von ihnen sogar 1,5 und besser. Die Spitzennote 1,0 erreichten Rebekka Steck und Theresa Hofmann. Ihnen überreichte Anita Mauersberger den mit 1000 € dotierten Preis für das beste Abitur. Den Preis „VR-aktiv“ für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft erhielt Gamze Ertas. Mit weiteren Preisen wurden ausgezeichnet: Xiomara Runge (Deutsche Physikalische Gesellschaft, bestes Physik-Abitur), Elena Hobbacher (Gesellschaft Deutscher Chemiker, bestes Chemie-Abitur), Hannah Huttner (Deutsche Mathematiker-Vereinigung, bestes Mathematik-Abitur) Daniela Doll (bestes Biologie-Abitur) und Rebekka Steck (bestes Latein-Abitur).

Den Schlusspunkt der Verabschiedung setzte Natalie Schlachter mit dem Titel „The climb“ von Miley Cyrus, das sie beeindruckend und bewegend vortrug. Die Jahrgangsstufensprecherinnen bedankten sich bei ihren Kursleitern insbesondere bei ihrem Oberstufenbetreuer für zwei gelungene, erfolggekrönte Jahre und ließen die Feier am Buffet ausklingen.

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16/06
2018

Viel Krieg um nichts

Viel Krieg um nichts (Aufführung der Theatergruppe 2018)
Mehr als Philipp Faulconbridge hätte man kaum tun können: Er argumentiert und verhandelt, schlägt um sich, überlässt die ihm versprochene Blanca dem Gegner, bedroht sogar den König, um den kleinen Thronfolger Arthur zu schützen. Der Friede aber, der er erreicht, sieht einer Niederlage zum Verwechseln ähnlich: „Du brachtest nichts als Unglück. Die Welt verbessernd machtest du sie nur verdammter. Kehr zurück zu deinen Schweinen, zurück in deinem Bauernmist, hinweg aus meinen Augen – “
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Die Theatergruppe der Oberstufe bringt Friedrich Dürrenmatts Version von Shakespeares Stück „King John“ im Stadttheater Kaufbeuren zur Aufführung.

Termine sind Freitag, 22. Juni, und Samstag, 23. Juni, um 19.30 Uhr, und am Sonntag, 24. Juni, um 19.00 Uhr.

Karten gibt es ab sofort in den Pausen in der kleinen Aula und über das Sekretariat, den Trailer gibt es hier !

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13/06
2018

MINT-Exkursion

Am Donnerstag vor den Pfingstferien bot sich für eine Gruppe interessierter Zehntklässlerinnen die Gelegenheit, einen MINT-Tag an das St-Michaels-Gymnasium in Metten zu erleben.
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Die als MINT Excellence Center ausgezeichnete Schule hatte Professoren der Universitäten Regensburg, Passau und Würzburg und der Technischen Hochschule Deggendorf eingeladen, um in Vorträgen und workshops „Neues aus der Forschung“ – so der Titel der Veranstaltung – zu präsentieren. Mit Themen wie „Sonne, Sand und Meer“ oder „Physik im Bier“ wurden spannende Beobachtungen anschaulich erklärt. Die workshops lockten zum selber ausprobieren, wobei Experten motivierend zur Seite standen.

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13/06
2018

Lesung mit Theresa Hannig

Sozialpunkte und verbotener Fleischgenuss
„Wen sollten meine Daten denn wirklich interessieren?“ „Hat man als Einzelne eine Chance sich zu wehren, wenn rundherum alle mitmachen?“ So oder so ähnlich lauteten die Fragen der Schülerinnen nach der Lesung von Theresa Hannig, die am 6. Juni in der Bibliothek des Marien-Gymnasiums ihren Roman „Die Optimierer“ vorstellte.
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Immer wieder unterbrach die junge Autorin ihre Lesung, um mit den Zehntklässlerinnen den denkbaren Fortgang der Geschichte variantenreich zu diskutieren.

Und die Geschichte hat es in sich. Denn was als bedrohliche Zukunftsvision gedacht war, wird heute bereits praktiziert. So sollen demnächst die Menschen in China permanent überwacht und ihr Verhalten mit Plus- oder Minuspunkten bewertet werden. Die Maßstäbe für erwünschtes oder unerwünschtes Verhalten setzen aber allein die Herrschenden fest. Mag sein, dass damit manche Gefahren ausgeschaltet werden können, aber was auf der Strecke bleibt, ist die Freiheit.

Ganz ähnlich im Roman: In einer fiktiven Bundesrepublik Europa regelt der Staat das Leben seiner Bürger vollständig in Form einer „Optimalwohlökonomie“. Da Arbeit in ihrer herkömmlichen Form kaum mehr notwendig ist, haben die Menschen eigentlich größte Freiheiten, ihr Leben sinnvoll und selbstbestimmt zu führen und tatsächlich wirkt der Alltag eher leicht und sehr bequem. Hinter der entspannten Fassade herrscht aber eine gnadenlose und reibungslos funktionierende Wohlfühldiktatur. Sie bestimmt über Karrieren, Lebenschancen und sinnstiftende Tätigkeiten. Der Held der Geschichte, der in München lebt und arbeitet, verstößt –  ohne es zu wollen – gegen die Regeln und erleidet einen dramatischen persönlichen und gesellschaftlichen Absturz.

Datenmissbrauch und Datenschutz – näher kann man eigentlich nicht an der Realität junger Menschen sein. Deshalb bewegte sich die Diskussion auch ausschließlich in diesen Bahnen, obwohl es genügend Ansatzpunkte für andere, z.B. literarische Fragestellungen gegeben hätte.  Da der Roman das Erstlingswerk von Theresa Hannig ist, wäre sie auch eine ideale Gesprächspartnerin gewesen, um über den schwierigen Einstieg in die Welt des Literaturbetriebs zu reden.

Dass eine so hautnahe Begegnung mit Autoren immer wieder möglich ist, verdankt die Schule den Initiatoren des Allgäuer Literaturfestivals, denen es jedes Jahr gelingt, ein bewundernswertes Literaturprogramm auf die Beine zu stellen und der Kaufbeurer Sparkasse, die solche Begegnungen tatkräftig unterstützt.

Am Ende waren alle zufrieden: die engagierte Autorin, das aufmerksame Publikum  und die Organisatoren, denen immer wieder vor Augen geführt wird, wieviel Lust und wieviel Erkenntnisgewinn Literatur auslösen kann. Was aber auch blieb, war die tiefe Beunruhigung über die technischen Möglichkeiten und die Bedeutung des neuen Rohstoffs – Daten!

Dr. Ulrich Klinkert

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26/04
2018

Französisch live!

Celina Jäckel, Klasse 7c, qualifizierte sich bei der schulintern Vorentscheidung für die Teilnahme am diesjährigen Vorlese-wettbewerb Französisch „Coupe d’Allgäu“ am Gymnasium Lindenberg, das seine Gäste mit liebevoll dekorierten Räumen und mit von Schülerinnen und Schülern der 7. Jahrgangsstufe selbst gebackenen Genüssen empfing.

18/04
2018

FranceMobil

Zwölf französische Lektorinnen und Lektoren sind in Deutschland Straßen unterwegs mit dem Auftrag, deutsche Schulen zu besuchen und Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen spielerisch für Frankreich und die französische Sprache zu begeistern. Im Gepäck hat das junge Team ein frisches und oft überraschendes Bild seines Landes. Zum Einsatz kommen Spiele, aktuelle frankophone Musik, Zeitschriften, Filme – alles was Spaß und neugierig macht!
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Der FranceMobil-Besuch bereitet Lust auf das Erlernen der französischen Sprache. Das wichtigste Ziel dabei: Kinder und Jugendliche an Schulen spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern und ein attraktives, freundliches und aktuelles Frankreichbild zu vermitteln.

Am 9. April 2018 kamen unsere Schülerinnen der 5. Jahrgangsstufe und die „Französinnen“ der 6. Jahrgangsstufe in den Genuss, jeweils eine Stunde mit dem FranceMobil lernen und spielen zu können. Alle Mädchen waren begeistert und konnten sehr rasch und unproblematisch mit der französischen Sprache umgehen.

Bonjour à toutes et à tous et vive la France!

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18/04
2018

USA-Austausch

20 amerikanische Highschool Schüler aus Portland, Indiana besuchten im Rahmen eines Austausches ihre Partnerinnen am Marien-Gymnasium. Die deutschen Schülerinnen waren schon im Oktober in Portland und freuten sich nun, die ihnen entgegenbrachte Gastfreundschaft erwidern zu können.
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Es gab vielfältige Unternehmungen, damit die amerikanischen Gäste Kaufbeuren und Umgebung in guter Erinnerung haben. So wurden sie von Oberbürgermeister Bosse empfangen, der ihnen etwas über Kaufbeuren erzählte, sie besuchten unser Stadtmuseum, das ja mit englischen Audioguides ausgestattet ist.

Zusätzlich nahmen sie an einigen Unterrichtsstunden teil und machten diverse Ausflüge; natürlich durfte das Schloss Neuschwanstein nicht fehlen. Unsere Brezeln fanden großen Anklang und alle Schüler waren sich einig, dass wir Deutschen recht temperamentvoll Auto fahren. Der Abschied fiel vielen schwer, da bei den Besuchen Freundschaften geknüpft wurden.

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18/04
2018

Riesen-Erfolg bei Jugend forscht

Nach ihrem Sieg beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in Schongau, war Anna Achatz aus der Klasse 7b startberechtigt für das Finale auf Landesebene. Mit ihrem automatischen Bremssystem kann verhindert werden, dass ein Rollator ungewollt wegrollt oder sein Besitzer stürzt, wenn er sich darauf abstützt. Möglicherweise können damit viele Unfälle von älteren Leuten mit Rollator verhindert werden.
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Mit viel Elektronik, geschickt angebrachten Sensoren, die messen, ob die Griffe umfasst sind oder nicht, und magnetgesteuerten Bremsköpfen, die im Auslösefall auf die Reifen drücken, hat Anna es geschafft, die Sicherheit der Rollatoren entscheidend zu verbessern. Ihre Überlegungen und die technische Umsetzung hat auch die Jury des Landeswettbewerbs in Dingolfing überzeugt: Anna hat sensationell den 1. Platz im Fachbereich „Arbeitswelt“ belegt und obendrein einen Sonderpreis erhalten!

Der Wettbewerb „Schüler experimentieren“ gehört zu Jugend forscht, es treten dort Schülerinnen und Schüler bis zum Alter von 14 Jahren an. Beim Wettbewerb „Jugend forscht“ stellen die älteren Schüler ab 15 Jahren ihre Forschungsprojekte vor. Es gibt Entscheide auf Regional- und Landesebene, beim Jugend-forscht-Wettbewerb zusätzlich auch noch ein Bundesfinale. Das Marien-Gymnasium ist seit ca. fünf Jahren jeweils mit mehreren Projekten vertreten und dies sehr erfolgreich. Der für uns zuständige Regionalwettbewerb ist in Schongau. Wer dort den ersten Platz in seinem Fachbereich belegt, qualifiziert sich für den Landeswettbewerb Bayern (in Dingolfing für die Teilnehmer an „Schüler experimentieren“ und in München für „Jugend forscht“).

Annas Teilnahme am Landeswettbewerb war bereits die vierte von Schülerinnen des Marien-Gymnasiums, eine Landessiegerin hat es jedoch bisher noch nicht gegeben! Wir gratulieren Anna Achatz herzlich zu ihrem tollen Erfolg!

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16/03
2018

Jugend forscht 2018

Wie schon in den vergangenen Jahren haben Schülerinnen des Marien-Gymnasiums auch heuer wieder beim Regionalentscheid „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in Schongau teilgenommen. Dieses Mal waren wir mit drei verschiedenen Projekten vertreten.
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An zwei Tagen haben die Mädchen ihre Forschungen vorgestellt, die sie in den Monaten zuvor mit viel Einsatz, Akribie und Fleiß durchgeführt hatten. Das Ergebnis kann sich erneut sehen lassen: Kira Herold und Martina Ebert erhielten einen Sonderpreis für ihr Amylase-Projekt, bei dem sie überraschend herausfanden, dass Hundespeichel sehr viel von dem stärkeabbauenden Enzym enthält, obwohl die Tiere fast reine Fleischfresser sind.

Claudia Achatz fertigte im Eigenbau ein Terrarium für ihre Leopard-Geckos an, deren Verhalten sie in einem nächsten Projekt studieren will. Ihre Schwester Anna konnte mit ihrem Rollator-Projekt aus dem Fachgebiet Arbeitswelt sogar einen ersten Platz und damit den Regionalsieg erringen. Sie nimmt dadurch am Landeswettbewerb in Dingolfing teil und stellt dort ihr automatisches Bremssystem für Rollatoren vor. Mit dieser technischen Neuerung, die Anna entwickelt hat, können sich gehbehinderte Menschen sicherer mit einem Rollator fortbewegen, weil dieser automatisch bremst, sobald die Hände nicht mehr an den Griffen sind. Wir drücken Anna die Daumen für einen erfolgreichen Wettbewerb im April!

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16/03
2018

Vortrag und Podiumsdiskussion mit Barbara Lochbihler, MdEP

Am 16. März 2018 war Frau Barbara Lochbihler am Marien-Gymnasium als Referentin zu Gast. Die gebürtige Allgäuerin aus Ronsberg gab den rund 100 Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe einen vielschichtigen Einblick in ihren Beruf und in ihre Arbeit im Europaparlament und beantwortete Fragen zur EU und zu ihrer Arbeit im Hinblick auf die Menschenrechte.
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Frau Lochbihler spannte einen weiten Bogen über ihren beruflichen Werdegang, der sie aus dem Allgäu über das Studium in München nach Genf, Berlin und zuletzt nach Brüssel führte. Sie sprach eine ganze Reihe von aktuellen Themen an, wie zum Beispiel Menschenrechte, Migration und Wirtschaft sowie die Flüchtlingspolitik der EU und traf dabei auf das Interesse der Schülerinnen.

Sehr anschaulich konnte sie von ihren aktuellen Reisen nach Bangladesch zu den Flüchtlingslagern der Rohingya oder von menschenunwürdigen Bedingungen auf Lesbos in Griechenland berichten. In ihren Darstellungen verwies sie immer auf die Würde des Menschen und die Aufgabe einer Europäischen Gemeinschaft, gemeinsame Lösungen für vorhandene Probleme auf den Weg zu bringen. Frau Lochbihler zog das Fazit, dass man für seine Überzeugungen einstehen sollte. Durch ihren Lebensweg zieht sich das Thema Menschenrechte wie ein roter Faden.

In der abschließenden Gesprächsrunde wurden viele Fragen zu Frauenrechten, Feminismus, Gleichstellung, Flucht und auch zur Arbeit im Parlament gestellt. Wie kann die EU Ungleichheiten bekämpfen und Menschenrechte einfordern? Welche Möglichkeiten hat eine Abgeordnete, ihre Interessen zu vertreten? Frau Lochbihler ging auf persönliche Fragen ein und stellte das Engagement bei sogenannten Nichtregierungsorganisationen (NGO), die oft in sozialen Bereichen tätig sind, vor. Auch die Arbeit im Europäischen Parlament präsentierte sie als berufliche Möglichkeit für junge Frauen. Frau Lochbihler zeigte sich sehr beeindruckt vom Interesse der Schülerinnen. Sie bedankte sich bei der stellvertretenden Schulleiterin Frau Gapp und dem Fachbetreuer für Sozialkunde Herrn Städele für die Einladung an die Schule.

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08/03
2018

Oasenwochenende

50 Schülerinnen der 5. und 6. Klassen erlebten ein spannendes und besinnliches Wochenende in der Schule. Betreut von Tutorinnen aus den 8. bis 10. Klassen, die inzwischen routiniert an die Planung und die Organisation herangehen, wurden Spiele gespielt, ein Sinnesparcour durchlaufen und am Samstagnachmittag ein Gottesdienst vorbereitet und gestaltet, den Pfr. Waltner mit uns feierte.

07/03
2018

Forscherinnen gesucht!

MINT-Nachmittage für Grundschülerinnen
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wir möchten dich ganz herzlich zu vier spannenden Nachmittagen einladen, an denen du selbst unter Anleitung forschen und experimentieren kannst.
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Wir wollen gemeinsam ein Fernrohr bauen. Warum steht das Bild einer Lochkamera auf dem Kopf? Kann man Blitze selbst herstellen? Gurken brennen! Geht Musik durch deinen Körper? Ist Licht weiß oder farbig? Wie lang kann ein Strohhalm zum Trinken höchstens sein? Fällt ein Stein oder eine Feder schneller herunter? Wann geht Opas Standuhr vor oder nach? Spannende Versuche mit Wasser. Wie sagen wir einem Roboter, was er machen soll? Programmiere selbst einen Lego-Roboter! Mathematische Rätsel, die auch du lösen kannst. Bisschen Chemie gefällig? Wie sieht eine Zelle oder eine Bakterie aus?

Termine:

Montag, 12.03.2018
Dienstag, 20.03.2018
Mittwoch, 11.04.2018
Donnerstag, 19.04.2018

jeweils von 15.00 – 16.30 Uhr im Raum E19

Melde dich bitte vorher im Sekretariat an, so können wir besser planen.

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17/02
2018

Skilager der siebten Klassen 2018

Wie jedes Jahr fuhren auch heuer wieder die 7. Klassen ins Skilager nach Balderschwang. Vom 29. Januar bis 2. Februar waren Skifahren, Snowboarden oder Langlaufen und Schneeschuhwandern in der Wintersportgruppe angesagt. Es gab viel Schnee in dem schönen Ort südlich des Riedbergpasses, so dass alle auf ihre Kosten kamen.
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Nach einem anstrengenden Skitag sollte aber auch das Abendprogramm nicht zu kurz kommen. Quiz- und Filmabend sind schon Tradition, ebenso bei gutem Wetter das Nacht-Skifahren am Gschwend-Lift, das allen sehr viel Spaß gemacht hat. In einem Crash-Kurs in Erster Hilfe konnten die Schülerinnen vieles selbst ausprobieren, um für einen eventuellen Ernstfall bestens gerüstet zu sein.

Höhepunkt war ein Wettbewerbsabend, bei dem die Teams in Geschicklichkeitsaufgaben gegeneinander antraten, Kurzgeschichten schrieben und bekannte Lieder mit neuen Texten versahen. Krönender Abschluss: Eine Modenschau mit sehr kreativen Verkleidungen!

Schülerinnen und Lehrkräfte haben sich besonders gefreut, dass die Skiwoche unfallfrei und (fast) ohne Blessuren verlaufen ist. Ein großer Dank gilt auch dem Team vom Schullandheim St. Franziskus für das gute Essen und den schönen Aufenthalt in Balderschwang!

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04/02
2018

Sieger des Planspiels Börse 2017

Börsenfieber bzw. der „verfluchte Hunger nach Gold“

Am 27. September 2017 startete das Planspiel Börse, das vom deutschen Sparkassenverband organisiert wird und jährlich stattfindet. So stattete die Sparkasse Kaufbeuren auch diesmal die einzelnen Teilnehmergruppen der verschiedenen Schulen mit je 50.000,- € Startkapital aus, wobei sich rund tausend Schüler zur diesjährigen 35. Spielrunde anmeldeten.
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Die Gruppe „Auri sacra fames“ (lat. „Verfluchter Hunger nach Gold“) des Marien-Gymnasiums, bestehend aus Maria Erbshäuser, Anna Blösch, Johanna Loos, Benigna Fürst und Paula Hilbring, informierte sich umfassend über die gehandelten Aktiengesellschaften. Basierend auf diesen Kenntnissen und einem ständigen Austausch innerhalb des Teams schafften sie es in dieser kurzen Zeitspanne, ihr Startkapital um über 7.000,- € auszubauen, womit sie im Einzugsbereich der Kaufbeurer Sparkasse den ersten Platz erreichten.

Auch unter allen Teilnehmern Bayerns gehörten sie zu den zehn besten Spielgruppen. In ihrem Depot hatten sie u.a. Aktien von Google, Amazon und Lufthansa. Durch ihre Teilnahme war es den Gymnasiastinnen erstmals möglich, sich vom Börsenfieber infizieren zu lassen. Sie erhielten einen Einblick in die Vorgänge an den weltweiten Finanzmärkten und wurden erstmals selbst zu Brokern. Innerhalb von zehn Wochen versuchten sie ihr fiktives Kapital durch den gezielten Kauf und Verkauf von Wertpapieren zu vermehren. Die Abrechnung erfolgte nach realen Börsenkursen. Es zählte aber nicht nur der Gewinn, das Planspiel vermittelte den Jugendlichen auch ein tieferes Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften und eine wohlüberlegte Geldanlage. Deshalb gab es eine eigene Nachhaltigkeitswertung mit gesondertem Ranking. Das virtuelle Spiel ist auch mit modernen technischen Möglichkeiten ausgestattet. So konnten die Heranwachsenden sowohl über PC als auch Tablet und Smartphone auf ihr Depot zugreifen und Aktien ordern.

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04/02
2018

Spannender Saisonauftakt Volleyball

Am 17. Januar 2018 startete die Wettkampfklasse IV in den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ mit dem Stadtentscheid gegen die Marien-Realschule. Es kam zum erwartet spannenden Duell von Gymnasium und Realschule. Beide Schulmannschaften zeigten sich leistungsmäßig ebenbürtig und der Verlauf des Wettkampfs war von Anfang bis zum Ende Nervenkitzel pur.
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Für die Mannschaft des Gymnasiums spielten: Johanna Altthaler, Sophia Lauter, Hannah Nieberle, Lara Schmid, Bianca Schmidt, Eva Seidl, Annika Steuer und Ina Wahmhoff alle Klasse 6b.

Eine Schulmannschaft besteht aus zwei Teilmannschaften, die gegeneinander antreten. Und jede Teilmannschaft erhält für jeden gewonnenen Satz einen Punkt. Die Punkte der beiden Teilmannschaften werden addiert. Am Ende des Turniers hatten dann sowohl das Gymnasium als auch die Realschule vier Sätze gewonnen und vier Sätze abgegeben. Das bedeutete Punktegleichstand. So musste die Anzahl der gespielten Bälle zur Ermittlung des Stadtsiegers herangezogen werden. Und da hatte das Gymnasium knapp das bessere Ergebnis und wurde somit Stadtsieger. Als nächstes steht nun der Regionalentscheid an, der bis Mitte März ausgespielt werden muss.

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04/02
2018

P-Seminar Chemie-Show bei DELO

Als Abschluss des Projektseminars im Begleitfach Chemie besuchte die Gruppe das Unternehmen DELO Industrie Klebstoffe in Windach. Mitarbeiterinnen des Labors und der Anwendungstechnik boten jeweils einen interssanten Einblick in die Produkte des Klebstoffspezialisten. Wem ist schon bekannt, dass in jedem zweiten Handy DELO steckt und dass auch Chip-Karten mit einem winzigen Klebstofftropfen von DELO fixiert werden?
Über Berufe, die in dem Unternehmen erlernt werden können bzw. benötigt werden, informierte eine Personalreferentin die angehenden Absolventinnen, die die Exkursion als gewinnende Unterrichtsergänzung empfanden.

19/01
2018

Große Erfolge im Landeswettbewerb Mathematik

In der ersten Runde des Landeswettbewerbs Mathematik waren sechs Schülerinnen des Marien-Gymnasiums erfolgreich. Maria Erbshäuser (10a) erzielte einen beeindruckenden ersten Preis und darf damit an der zweiten Wettbewerbsrunde teilnehmen. Hannah Zocher (9c) wurde mit einem hervorragenden dritten Preis ausgezeichnet. Stark waren auch die Leistungen von Sara Olberz (9c), Verena Weiß (8a), Flora von den Ropp (8a) und Celina Jäckel (7c, nicht im Bild), die für ihre Lösungen jeweils eine Anerkennung erzielten.
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Der Landeswettbewerb wird von den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg durchgeführt. Die Teilnehmerinnen müssen sechs besonders schwierige Aufgaben über einen Zeitraum von zwei Monaten zu Hause bearbeiten. Neben einem soliden Schulwissen brauchen sie Einfallsreichtum, Durchhaltevermögen, mathematische Vorstellungskraft und Phantasie, um bei den einzelnen Aufgaben zum Ziel zu gelangen.

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01/01
2018

„Denk‘ mal ans Denkmal“

P-Seminar stellt Dokumentation von Kaufbeurer Bildwerken vor

In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien präsentierte das P-Seminar Geschichte des Abiturjahrgangs des Marien-Gymnasiums im Stadtmuseum die Dokumentation „Denk‘ mal ans Denkmal – Bildwerke in Kaufbeuren und Neugablonz“, die ab der ersten Januarwoche beim Amt für Stadtplanung und Bauordnung der Stadt Kaufbeuren (Untere Denkmalschutzbehörde) erhältlich ist.
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Zudem werden die Ergebnisse in den nächsten Wochen in das Internetangebot der Kaufbeuren Marketing Tourist Information eingearbeitet werden. Die Publikation behandelt insgesamt 24 Bildwerke.

Broschüre "Denk' mal ans Denkmal"Nach dem Verschwinden der Plastik „Das Geheimnis“ von Hanne Wondrak im Jahr 2014 ging Frau Ingrid Zasche auf das Schulamt und über dieses auf die Kaufbeurer und Neugablonzer Schulen zu, um eine Erfassung und Dokumentation der nicht denkmalgeschützten Bildwerke im Freien zu initiieren. Das Marien-Gymnasium bot daraufhin das P-Seminar „Bildwerke in Kaufbeuren“ an, das kurz vor Weihnachten die Ergebnisse seines Projekts vorstellte. Die Schülerinnen erarbeiteten die Broschüre „Denk‘ mal ans Denkmal – Bildwerke in Kaufbeuren und Neugablonz“, die sie im Stadtmuseum Kaufbeuren der interessierten Öffentlichkeit, darunter zahlreichen Geschichtslehrkräften beider Kaufbeurer Gymnasien, vorstellten. Diese Broschüre ist ab der ersten Januarwoche über die Stadt Kaufbeuren erhältlich, Interessierte finden das Inhaltsverzeichnis vorab auf den Internetseiten des Marien-Gymnasiums. Innerhalb des Seminars wurden die verschiedenen Aufgaben auf Gruppen aufgeteilt, eine Kontrollgruppe koordinierte die Arbeiten, so dass das Heft mit den Ergebnissen Anfang Dezember in den Druck gehen konnte. Bei der Präsentation stellten die Schülerinnen den Anlass für das Seminar vor, wiesen darauf hin, dass eine solche Dokumentation für das Erinnern unerlässlich ist, die Zuhörer erhielten zudem einen Einblick in die Arbeit der Schülerinnen im Rahmen des Seminars. Am Schluss der Veranstaltung im Stadtmuseum bestand die Möglichkeit, mit den Abiturientinnen ins Gespräch zu kommen. Die betreuende Lehrkraft Thomas Städele konnte Ulrike Gerber vom Amt für Stadtplanung und Bauordnung für die Finanzierung der knapp 60 Seiten starken Broschüre danken, Oberbürgermeister Stefan Bosse ließ es sich nicht nehmen, Ingrid Zasche für ihre Initiative und den Schülerinnen persönlich für ihr Engagement seine Anerkennung auszusprechen. Die Broschüre, die im Erstdruck eine Auflage von 125 Exemplaren hat, soll nachgedruckt und günstig über die Stadt angeboten werden. Zudem wird eine inhaltliche Ergänzung durch weitere P-Seminare gewünscht, so z. B. von Schulleiter Andreas Merz und Rainer Hesse vom Stadtmarketing. Abschließend bedankten sich die Abiturientinnen bei ihren Unterstützerinnen und Unterstützern, allen voran bei Museumsleiterin Petra Weber, die den Schülerinnen des Seminars die Präsentation in den Räumlichkeiten des Stadtmuseums ermöglicht hatte.

P-Seminar "Bildwerke" im Stadtmuseum Kaufbeuren

Online-Artikel „Marienschülerinnen auf Denkmal-Safari“ des Kreisboten Kaufbeuren vom 26.12.2017
Online-Artikel „Nachruf auf ein Denkmal“ des Kreisboten Kaufbeuren vom 01.10.2014

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