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20/11
2019

Weihnachtspaket-Aktion

Seit vielen Jahren ist unsere Schule Sammelstelle für die Aktion „Geschenk mit Herz“ des gemeinnützigen Kaufbeurer Vereins Humedica.  SMV und Klassensprecherinnen setzten sich dafür ein, und so packte jede Klasse mindestens einen Geschenkkarton und gestaltete auch eine Grußkarte dazu. Die Pakete gehen an bedürftige Kinder in Osteuropa (vor allem Rumänien, Ukraine, Moldawien und Bulgarien) und nach ex-Jugoslawien (vor allem Serbien und Kosovo). Kindern, die sonst an Weihnachten leer ausgehen würden, wird so ein Geschenk ermöglicht.

 

12/11
2019

Kunstadditum auf Exkursion

Wie lebt und arbeitet ein „echter“ Künstler? Wie entstehen seine Werke? Kann man von der Kunst überhaupt leben? – Diese und ähnliche spannende Fragen konnten die Schülerinnen des Kunstadditums dem Metallbildhauer Christian Rudolph persönlich bei einem Besuch in Irsee stellen. Zunächst durften wir seine Werkstatt in Augenschein nehmen: Herr Rudolph fertigt konstruktive Plastiken aus Edelstahl und Aluminium. Er erklärt uns mit Begeisterung seine Werkserien und deren Herstellungsart.› mehr

Eine frühe Werkgruppe besteht aus Wandobjekten: schwarzdunkel-glänzende Metallplatten überlagern und durchdringen rostig erscheinende Platten. Der starke Materialkontrast ist das Faszinierende an diesen reliefartigen Kompositionen. Dreidimensionale, glänzende Edelstahlplastiken, die zumeist auf einem Sockel präsentiert werden, bilden eine weitere Werkgruppe. Häufig sind hier verschlungene und zum Teil auch weit ausladende Formen zu sehen, die die handwerklich überaus präzise Verarbeitung der Werke zeigen, die der Künstler sich zum eigenen Anspruch gemacht hat. Die erforderlichen Metallplatten werden von einer Spezialfirma mit Hilfe der Lasertechnik ausgeschnitten und über spezielle Walzen in Form gebogen. In seiner Werkstatt verschweißt Christian Rudolph die Teile zu seinen einzigartigen Werken, welche den hohen Widerstand des Stahls und die zum Teil sehr lange Arbeitszeit – an manchen arbeitet der Künstler bis zu einem Vierteljahr- durch ihre Leichtigkeit und filigrane Anmutung verschleiern. Eine Schülerin möchte wissen, wovon Rudolphs Werke inspiriert sind und ob diese Titel tragen: er erzählt bereitwillig, dass seine Kunstwerke ungegenständliche Konstruktionen seien, die sich nicht explizit auf etwas aus unserer sichtbaren Welt bezögen. Deshalb tragen seine Arbeiten keine Titel sondern sind mit speziellen Kürzeln – je nach Form der Kanten – versehen und durchnummeriert. Eine dritte Werkgruppe besteht ebenfalls aus Wandobjekten – diesmal leicht konkave Aluminiumplatten, welche der Bildhauer mit Schichten von zwei oder drei verschiedenen Acrylfarben überzieht, aus denen er dann geduldig zufällig entstehende, fleckig wirkende Farbmuster herausschleift.

 

Nachdem wir nun schon einige seiner fertigen Arbeiten betrachten durften, bittet Herr Rudolph uns in das schöne Haus der Familie. Im ersten Stock zeigt er uns seine Papiermodelle. Diese sind fein gearbeitet und werden mit Tesafilm befestigt. Sie dienen dem Künstler als im Maßstab verkleinerte Vorlagen für seine späteren Werke. Oftmals zeichnet er die Modelle auch noch digital in einem hochkomplexen CAD-Programm nach, was viel Zeit in Anspruch nimmt, aber die Genauigkeit der Messungen für die Anfertigung der Einzelteile erhöht. Für die Formfindung sind jedoch die Papiermodelle nach wie vor unerlässlich.

 

Anschließend sitzen wir alle bei Saft und Baumkuchen an der großen Tafel im großen Wohn- und Essbereich und der Künstler erzählt uns seinen Werdegang: sein Akademiestudium in Nürnberg, wie er dann zunächst „als Handwerker“ Lampen und Stühle designte und dabei ein Netzwerk von Kontakten aufbaute, aus dem sich „spät aber doch“ erste Erfolge als freischaffender Bildhauer einstellten. Herr Rudolph beantwortet sehr offen viele Fragen der Schülerinnen über seine Arbeit, zeitweilige finanzielle Durststrecken, er berichtet, dass viele seiner Studienkollegen „mit der Kunst“ schon „aufgehört haben“ und jetzt etwas ganz anderes machen. Bei Christian Rudolph läuft es indessen seit ca. 15 Jahren gut, er kann von seiner Kunst leben. Heute fertigt er zwischen 12 und 15 Metallplastiken im Jahr an. Er zeigt uns Kataloge mit seinen Werken, für diese müssen seine Arbeiten professionell fotografiert werden, Texte geschrieben und gesetzt werden – dafür muss Rudolph viel Zeit und Geld investieren. Er beschreibt die Vermarktung seiner Plastiken durch Ausstellungen in Galerien und auf Messen, „der Künstler“ müsse stets dranbleiben, an diesem komplexen Geflecht aus Kontakten, Terminen, komplizierter Logistik, Finanzen und Versicherungen, das kostet viel Zeit. „Kreativ arbeite ich nur noch zu etwa 30 Prozent!“ – sagt Rudolph und macht damit deutlich, welche hohen Anforderungen der heutige Kunstmarkt stellt. Nach zwei Stunden ist unsere Neugier weitgehend befriedigt, wir haben sehr viel Neues erfahren und einen intensiven Einblick in das Leben eines Künstlers bekommen. Die Fülle von Eindrücken diskutieren wir noch auf der Busfahrt zurück nach Kaufbeuren. Ein einmaliges Erlebnis, an das wir noch lange denken werden – vielen Dank Herr Rudolph!

 

Agnes Haberbusch

Fachschaft Kunst

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22/10
2019

Lötkurs im Fliegerhorst

In vielen naturwissenschaftlich-technischen Berufen ist nach wie vor der Frauenanteil eher gering. Deshalb ist es von Vorteil, wenn Frauen über möglichst viele technische Grundlagen und deren Ausführung Bescheid wissen. Aus diesem Grund nahmen wir, 12 Mädchen der Klasse 10a, mit Begeisterung an einem eintägigen Kurs des technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe teil, um die Fertigkeit des Lötens zu erlernen.

Unter Löten versteht man das Zusammenfügen von Metallteilen durch eine vorher erhitzte Metalllegierung (Lot). › mehr

Das Löten ist eine der wichtigsten Grundlagen im Bereich Verbindungstechnik und insbesondere für das Fertigen von mechanischen und elektronischen Bauteilen. Wer löten kann, kann sich alle möglichen Finessen im elektronischen Bereich ausdenken.

Unser Kurs fand am 22. Oktober 2019 im Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe am Fliegerhorst Kaufbeuren statt. Wir trafen uns in aller Frühe um 7.15 Uhr am Haupteingang des Bundeswehrgeländes, wo wir freundlich empfangen und dann zu unserem Veranstaltungsort geführt wurden. Zuerst gab es eine kleine Einführung zur Bundeswehr im Allgemeinen, dann zum Löten im Speziellen und dann ging es los. Jede von uns bekam einen eigenen Bausatz, bestehend aus einer Platine, auf der elektronische Bauteile (Widerstände, Transistoren, Potentiometer, etc.) und Leuchtdioden so angeordnet und anschließend durch verlöten befestigt wurden, dass sich ein grinsendes Smiley-Gesicht ergab. Angeleitet wurden wir dabei von zwei Hauptmännern der Bundeswehr und Fachbereichsleitern für Verbindungstechnik.

Zwischen 11.00 und 12.00 Uhr gab es eine Mittagspause, in der wir mit den Soldaten in der „Truppenküche“, der Kantine der Bundeswehr, zu Mittag aßen und anschließend noch eine Führung über das Gelände bekamen. Danach stellten wir unseren Bausatz fertig, und glücklicherweise leuchtete bei jeder das fertige Smiley-Gesicht. Zum Abschluss bekamen wir noch einen Einblick in die Fertigkeiten und Prüfungen der Lehrlinge, die dort ausgebildet werden, und staunten über die Präzision der Arbeiten und die Winzigkeit der zu verarbeitenden Teilchen, die teilweise nur so groß wie ein Sandkorn waren.

Um 15.00 Uhr endete schließlich unser Kurs. Es war eine tolle Veranstaltung, bei der wir viel gelernt haben und wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die dieses Projekt für uns möglich gemacht haben.

Hanna Reinhart

 

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16/10
2019

White Horse Theatre

 Am 16. Oktober war wieder das White Horse Theatre zu Gast am Marien-Gymnasium. In diesem Jahr präsentierten uns vier junge und begabte Schaulspielerinnen und Schauspieler zwei Stücke von Shakespeare.

Für die Mittelstufe hat der Theaterleiter Peter Griffith Shakespeares Two Gentlemen of Verona adaptiert und in die heutige Zeit versetzt. Die Schülerinnen der 8. und 9. Jahrgangsstufe hatten keinerlei Sprachprobleme und ließen sich von der Komödie um die Flatterhaftigkeit eines jungen Mannes mitreißen. Als der Untreue schließlich von den Mädchen die Quittung bekam, brach im Saal Jubel aus!› mehr

Ebenso begeistert waren die Schülerinnen der 11. und 12. Klassen von der gekürzten Fassung von The Taming of a Shrew – dieses Stück wurde  in Shakespeare’s English gespielt und war somit nicht immer leicht zu verstehen, aber selbst, wenn die Geschichte um die “Zähmung” einer Frau nicht mehr so recht in die heutige Zeit zu passen vermag, so waren die Schülerinnen dennoch vom Witz des Stückes und der Schauspielkunst der Darsteller fasziniert.

Im April kommen das WHT wieder an unsere Schule und wird für die 5. und 6. Klassen The Empty Chair zum Besten geben.

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15/10
2019

Kennenlerntag

Warum stehen Schülerinnen morgens auf und freuen sich auf die Schule? Klar, weil Mathe  kniffelig ist, Englisch lustig klingt und NuT neugierig macht, oder? Oder, weil dort die Freunde sind, das Wichtigste im Schulalltag!
Und damit dies bald auch für die neuen Fünft-klässlerinnen gilt, trafen sich diese mit ihren Lehrkräften zu einem Kennenlerntag.

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Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa eiferten die Mädchen in einer Schulhausrallye um den Sieg.
Beim Naturmandala kreieren in gemischten Gruppen trafen sie auch auf Schülerinnen der Parallelklasse und kamen ins Gespräch. Ein Snackbuffet, mit von Eltern und Schülerinnen mitgebrachten Leckereien sorgte dafür, dass es den Mädchen an nichts fehlte. Gemeinsame Spiele in der Gruppe ließen den Tag ausklingen, der allen Beteiligten viel Spaß gebracht hat.

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04/10
2019

Projekt „Lernen lernen“

Aller Anfang ist schwer. Der Wechsel an eine höhere Schule bringt nicht nur andere Wege und neue Bezugspersonen mit sich. Am Gymnasium kommt eine Fremdsprache hinzu und auch die Anforderungen in den anderen Fächern sind höher als in der Grundschule. Um die mit dem Übertritt verbundenen Herausforderungen besser bewältigen zu können, fand für die Schülerinnen der 5. Klassen des Marien-Gymnasiums ein Projektvormittag zum Thema „Lernen lernen“ statt.› mehr

Bereits vor zwei Jahren formierte sich unter der Leitung von Eva Müller-Zanotti, Lehrerin für Mathematik und Physik, ein Team aus fünf Lerncoaches, die eine einjährige modulare Ausbildung absolvierten. Ziel der aktuellen Maßnahme ist, dass die Schülerinnen erfahren, wie Lernen am besten funktioniert und dadurch strukturiert und organisiert an ihre Hausaufgaben herangehen können. Konkret bedeutet dies, dass sie wissen, wie das menschliche Gehirn arbeitet, damit neue Fakten und Zusammenhänge aufgenommen werden. Daraus lassen sich auch unterschiedliche Lernstrategien z.B. zum effektiven Vokabellernen ableiten. Die neu gewonnenen Erkenntnisse wurden auch gleich angewendet: An einer der vier Lernstationen waren die Schülerinnen gefordert, einen Plan für die Woche zu erstellen und das Gelernte gleich in die Praxis umzusetzen.

Für die meisten Schülerinnen ist das Wissen um Lerntechniken sehr hilfreich, selbst wenn es nur das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten stärkt. Wenn größere Schwierigkeiten auftreten, stehen die Lerncoaches bereit, weiterführende Hilfen zu leisten. Sei es durch konkrete Ratschläge, Einbeziehen eines Fachkollegen oder durch gezieltes Einzelcoaching, das bei Bedarf angeboten wird.

„Machen wir das jetzt jeden Freitag?“ lautete eine abschließende Frage einer Teilnehmerin – ein Zeichen, dass „Lernen lernen“ Spaß machen kann.

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25/09
2019

Fotokurs der Q11
im Stadtmuseum

Mit einem Besuch der Sonderausstellung des Arbeitskreises Fotografie Kaufbeuren mit Beiträgen aus dem Wettbewerb der Deutschen Fotomeisterschaft 2019 begann für den Fotokurs der Q11 das neue Schuljahr. An die erfolgreichen Fotografen wurden bei der Preisverleihung 50 Urkunden und 25 Medaillen übergeben. Die Schülerinnen erhielten eine beeindruckende Führung vom Vorsitzenden des AKF, dem Kaufbeurer Fotografen Peter Ernszt, der für sein Foto „Guitarplayer with violin bow“ selbst eine Medaille gewinnen konnte.

10/09
2019

Anfangsgottesdienst

Mit einem ökumenischen Anfangsgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche starteten alle Jahrgänge von sechs bis zwölf mit ihren Lehrkräften in das neue Schuljahr.

Die drei neu gewählten Schülersprecherinnen Naomi Todjro, Amelie Müller und Alice Schaller setzen auf Gott als einen Kompass, der jeden einzelnen in die für ihn richtige Richtung weist und gaben im Gottesdienst ihre Statements dazu ab, was Gott für ihr Leben bedeutet.

 

31/07
2019

P-Seminar Transalp

An einem der heißesten Tage des Sommers in der letzten Schulwoche vor den Ferien starteten 13 Oberstufen-Schülerinnen des Marien-Gymnasiums – begleitet von drei Lehrkräften – zur Trans-Alp mit ihren Fahrrädern. Im gleichnamigen Projekt-Seminar hatten sie im vergangenen Schuljahr die Tour geplant: Startpunkt war das Marien-Gymnasium in Kaufbeuren, Zielpunkt der bekannte Bade- und Surf-Ort Torbole am Gardasee über die Via Claudia. „Das schaffen wir nie!“ war der erste Satz der Schülerinnen als sie nach 40 Kilometern vom Startpunkt Kaufbeuren aus Füssen erreichten. › mehr

Die Hitze war für einige eine große Herausforderung, auch weil der Wetterbericht für den nächsten Tag wieder 37°C ankündigte und dabei noch der Fernpass zu bewältigen war. Doch Gruppenzusammenhalt und gegenseitiges Motivieren half den Mädchen über die Höhen. Nach einer Abkühlung im Fernstein-See rollten sie die restliche Strecke bis nach Imst im österreichischen Tirol. Am nächsten Tag ging es von Imst nach Pfunds. Gegen Ende dieser Etappe wurde die Gruppe von einem heftigen Gewitter überrascht und kam komplett durchnässt in der Unterkunft an. Trotzdem stieg Tag für Tag die Motivation und auch die Vorfreude auf den Gardasee an. So konnte auch die längste Etappe von mehr als 110 Kilometern über den Reschenpass nach Meran bewältigt werden. Die vielen Stunden im Sattel machten sich mittlerweile an den Oberschenkeln und am Gesäß bemerkbar. Doch die Gruppe bewies Durchhaltevermögen und hielt auch dem Dauerregen auf dem Weg nach Trient stand. Die letzte Strecke von etwa 45 Kilometern bis zum Endziel Torbole stellte schließlich kaum noch eine Herausforderung dar und so erreichte die Gruppe bereits am Vormittag den Gardasee. Jetzt hatten die Mädchen das zuvor Unvorstellbare geschafft. Begeistert sprangen sie – nach Trans-Alp-Tradition – in Fahrrad-Kleidung in den Gardasee. Nach über 4000 Höhenmetern und 425 Kilometern per Fahrrad hatte die Seminargruppe Trans-Alp des Marien-Gymnasiums den Gardasee erreicht. Am nächsten Tag ging es mit dem Zug zurück. Durch diese Tour lernten die Schülerinnen zum einen mit nur wenig Gepäck auszukommen als auch, dass klimafreundlich Reisen eine echte Alternative sein kann. Zugleich war dieser Urlaub der etwas anderen Art für alle ein unvergessliches Erlebnis mit vielen neuen Eindrücken.

Unterstützt wurde die Trans-Alp von ULPtours, NoName Bikes, Fahrbar Bikes, Zweirad Baumann, Heizung-Sanitär Mayer GmbH und Alois Ried Bauunternehmung GmbH & Co. KG.

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26/07
2019

Schöne Ferien!

Vor der Zeugnisverteilung am letzten Schultag versammelten sich alle Schülerinnen und das Lehrerkollegium in der Turnhalle zum öku-menischen Abschlussgottesdienst. In gespielten Szenen stellten Mädchen der Q11 die Worte des Evangeliums dar und zeigten so auf, wofür es sich lohnt zu danken. Die Teilnehmerinnen konnten ihre Gedanken dazu auf bunte post-its notieren und am Ende auf eine große Leinwand heften. Das große Plakat befindet sich in der kleinen Aula und wird zum Schulbeginn im September alle auf das neue Jahr einstimmen. In diesem Sinne:
Schöne, verdiente Ferien!

17/07
2019

Verabschiedung

In einer bunten und teils sehr persönlichen Feier wurde Herr OStD i.K. Andreas Merz vom der Schulfamilie des Marien-Gymnasiums verab-schiedet. Nach der Begrüßung durch die Ständige Stellvertreterin Maria Gapp folgten Grußworte von Sr. Martha Lang, der Oberin des Crescentia-Klosters, Stefan Bosse, dem Oberbürgermeister Kaufbeurens, Julia von Stillfried, der Vorsitzenden des Elternbeirats und Susanne Fedchenheuer, der Rektorin der Marien-Realschule. Dazwischen beeindruckte Yuhan Ye, Klasse 8c, mit Walzern von Frédéric Chopin auf dem Klavier und die Abiturien-tinnen Judith Hörmann und Susanne Hornig mit › mehr

Klarinette und Querflöte. Peter Kosak, Direktor des Schulwerks der Diözese Augsburg fand wertschätzende Worte des Dankes an den scheidenden Schulleiter. Das Kollegium und einzelne Gruppen von Schülerinnen und Lehrern zeigten auf ihre Art in ihren Beiträgen die Anerkennung der über sechs Jahre geleisteten Arbeit. In seinem Schlusswort bedankte sich Andreas Merz bei allen, die ihn in dieser Zeit begleitet haben.

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05/07
2019

Studienwoche

Auf der Suche nach dem Ursprung des Essens

Die Klasse 6b  besuchte im Rahmen der Studienwoche vom 1. – 5.7.  zum Thema „Ich und meine Umwelt“ den Gemüsehof Grasser in Aitrang. Die Schülerinnen erkundeten, wie regionale Lebensmittel hergestellt werden. Zunächst wurden die Gewächshäuser besichtigt, in denen Rucola, Kapuzinerkresse, Zucchini, Schlangen- und Minigurken angebaut werden. Daniel Oettermann, der Betriebsleiter erklärte, was er für die Qualität der Produkte alles beachtet. › mehr

Die Pflanzen werden in Fruchtfolge angebaut, so dass der Boden nicht auslaugt, aber auch nicht künstlich gedüngt werden muss. Da keine chemischen Pflanzenschutzmittel verwendet werden, konnten alle Schülerinnen die Minigurken probieren was eine Schülerin sehr begeisterte: „Ich habe noch nie eine so gute Gurke gegessen.“ Mit diesen und weiteren Richtlinien erfüllt Oettermann die Bedingungen für die Zertifizierung Demeter. Weiter ging es zur Lager- und Verpackungshalle, bei der die Schülerinnen den Arbeiterinnen beim Gemüse putzen und Verpacken zuschauen konnten, und in den Hofladen.

In einem Beet hatte der Erdfloh zugeschlagen, da die Kulturschutznetze zu spät angebracht worden waren, so dass der Rucola nicht mehr verkauft werden konnte. Mit der Aussicht, dass der ganze Salat zu natürlichem Dünger verarbeitet werden müsse obwohl ja nur Fresslöcher sichtbar waren, fragte eine Gruppe der Schülerinne, ob sie nicht etwas davon mitnehmen dürften um immerhin noch Rucola-Pesto daraus zu machen. Daniel Oettermann stattete sie sogar mit einer großen Pappkiste aus, um die Pflanzen zu ernten.

Zum Abschluss besuchte die Schulklasse noch die offenen Felder auf denen Kohle und Salate angebaut werden. „Ich hatte noch nie ein Klasse am Hof, die so gut vorbereitet war und so viele Fragen gestellt hat,“ sagte Geschäftsführer Daniel Oettermann bei der Verabschiedung anerkennend.

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28/06
2019

Abitur 2019

Leandra Fischer setzte in einer humorvollen und nachdenklich reflektierenden Rede den Schlusspunkt bei der diesjährigen Abiturfeier. 99 Abiturientinnen erhielten ihre Abschlusszeugnisse in einem Festakt in der großen Aula ausgehändigt. Schulleiter Andreas Merz lobte die Leistung jeder einzelnen unabhängig von der Ziffernbewertung. Bei einem Gesamtschnitt von 2,21 – „trotz des bösen Mathe-Abiturs“ steht bei 35 Schülerinnen die Eins vor dem Komma. 17 mal wird ein Schnitt von 1,5 oder besser und einmal sogar die 1,1 erreicht. › mehr

Simona Dammer, die beste Absolventin, durfte auch den mit 1000 € dotierten Preis der Hirschvogel-Stiftung aus Händen von Stefanie Geischberg, einer ehemaligen Marienschülerin entgegennehmen. Während der Zeugnisübergabe würdigte die stellvertretende Schulleiterin Maria Gapp die vielen musikalischen, sportlichen, sozialen und naturwissenschaftlichen Beiträge und Erfolge der Absolventinnen, mit denen sie das Schulleben bereichert haben.

Den diesjährigen Preis „VR-aktiv“ für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft erhielt Lisa Mitchell, die sich u.a. in außerordentlicher Weise im Arbeitskreis Asyl für die Integration von Flüchtlingsfamilien eingesetzt hat.

 

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26/06
2019

Praktikum im Bundestag

Anna-Clara Siebert hat ein dreitägiges Praktikum im Abgeordnetenbüro von Stephan Stracke absolviert. Hier ihr Bericht:

Drei aufregende Tage im Bundestag in Berlin sind nun vorbei. Drei Tage im Abgeordnetenbüro von Stephan Stracke.

Vor dem Praktikum war ich sehr aufgeregt. Nach einer langen Bewerbungsphase wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Mit Fragen: „Warum gerade der Bundestag und nicht der Landtag?“ durch Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke war ich schon gefordert.› mehr

Leicht wurde es mir nicht gemacht, aber dennoch hat mir Herr Stracke einen der begehrten Praktikumsplätze angeboten.

Den Ablauf der Reise sowie die Unterkunft mussten wir selbst organisieren. Am 23. Juni bin ich nach Berlin gefahren. Voller Vorfreude, aber auch mit dem Gedanken, mir könnte im Büro eines Bundestagsabgeordneten langweilig werden. Im Gegenteil, meine Erwartungen wurden übertroffen. Nach einem Sicherheits-Check am Eingang eines der Bundestagsgebäude wurde ich von Frau Mielich, der Sekretärin von Herrn Stracke betreut. Ich hatte aber auch jederzeit persönlichen Kontakt zu Herrn Stracke.

Den Bundestag besuchte ich in einer Sitzungswoche. Das bedeutet, in dieser Woche finden Arbeitsgruppen, Ausschüsse und Debatten statt. Ein Besuch hier war Pflicht. In dieser Zeit durfte ich zwei Arbeitsgruppen, ein Ausschuss und eine Debatte miterleben und konnte viel daraus mitnehmen. Die Debatte zur Organspende dauerte eine Stunde, ein Ausschuss sogar vier Stunden.

Innerhalb meiner Zeit in Berlin habe ich einen für mich großen aber insgesamt kleinen Einblick in den Alltag im Bundestag gewonnen. Dies hat mir gezeigt, wie spannend, abwechslungsreich aber auch anstrengend die Arbeit dort ist, mit viel Nacharbeit im Büro und die Vorbereitungen durch wissenschaftliche Mitarbeiter. Ohne deren Hilfe kann ein Bundestagsabgeordneter nicht arbeiten.

Natürlich hat Herr Stracke mir den ganzen Bundestag gezeigt. Die vielen unterirdischen Gänge, inklusive Rolltreppe und historischen Andenken durften nicht fehlen. Es gibt dort ein Archiv der Deutschen Abgeordneten, Metallkästen mit Aufklebern (bis 1999).

Für das Reichstagsgebäude hat der französische Künstler Christian Boltanski im Untergeschoss der Ostseite das „Archiv der Deutschen Abgeordneten“ entworfen, eine Installation, die einen unmittelbaren Bezug zu Gegenwart und Geschichte des Gebäudes herstellt. Nahezu 5000 Kästen sind mit den Namen der Abgeordneten beschriftet, die zwischen den Jahren 1919 und 1999 auf der Grundlage demokratischer Wahlen der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung von 1919/1920, den Reichstagen der Weimarer Republik oder dem Deutschen Bundestag angehörten.

Aber nicht nur trockene Theorie sondern auch das persönliche Zusammentreffen mit Jens Spahn (Gesundheitsminister) Alexander Dobrindt (Vorsitzender der CSU Landesgruppe im Deutschen Bundestag) und auch Annegret Kramp-Karrenbauer, die Vorsitzende der CDU, waren sehr aufregend. Zuletzt auch Angela Merkel im Abstand von 20 cm zu treffen und zu erleben war beeindruckend.

Nach einer viel zu kurzen Zeit im Bundestag habe ich abends am 26.06.2019 die Heimreise mit vielen Eindrücken angetreten.

Ich habe neben meinen schulischen Tagesschau-Recherchen vieles über die Politik und die Arbeit unserer Politiker gelernt.

Ich möchte mich herzlich bei Herrn Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke und seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern Silke Mielich und Thomas Moskal für die schöne Zeit bedanken. Ein großer Dank gilt aber auch der Schulleitung des Marien-Gymnasiums Kaufbeuren für die unterrichtsfreie Zeit.

Anna-Clara Siebert

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25/06
2019

Studienvorbereitung

Die gesamte Q11 besuchte als Campus-Reporter die Hochschule Kempten. Dabei waren sie nicht nur als passive Beobachter, sondern aktiv als Reporter über den Alltag an der Hochschule im Einsatz.

Der Tag begann mit dem Besuch einer Vorlesung aus den Bereichen Gesundheitswirtschaft, der Angewandten Sozialforschung, Marketing, einem Fremdsprachenkurs oder an einer Führung im Forschungszentrum Allgäu. Diese Erfahrungen kamen recht unterschiedlich an, so meinte Sabrina, die am Spanisch-Kurs teilnahm: „Das war ja voll einfach – ich hatte zuvor nie Spanisch aber habe jedes Wort verstanden“. › mehr

Manche Vorlesung war für die Schülerinnen ohne fachliche Vorkenntnisse schwer zu folgen und in den kleinen Lerngruppen von ca. 30 Studierenden durchaus herausfordernd: „Das war schon etwas blöd, als der Dozent seine erste Frage gleich an uns Schüler stellte.“ so Julia, „und das auch noch auf Englisch“. Dabei war das Englisch der Schülerinnen um einiges besser als das des Dozenten.

Noch mehr gefordert wurden die Schülerinnen aber bei ihrer nächsten Aufgabe, als sie fünf Themenbereiche, die für ein Studium wichtig sind, in eigener Recherche erarbeiten sollten. Aufgeteilt in die Themen Workload, Lernen und Co., Studium und Finanzen und Studentenleben mussten sie diese direkt über die Studierenden und Mitarbeiter der Hochschule erkunden. Dabei bekamen sie auch sehr verwunderte Blicke ab und Fragen wie „Was macht ihr denn hier an der Hochschule?“ oder „Ist da eine Schulklasse an der Hochschule?“. Die Studierenden zeigten sich aber in der Regel sehr kooperativ.

Nach dem Mittagessen in der Mensa stellten die Schülerinnen die Ergebnisse ihrer Recherche der ganzen Jahrgangstufe vor. Wurden manche Inhalte nicht vollumfänglich dargestellt, so sprangen die Vertreter der Zentralen Studienberatung ein und vervollständigten diese. Auf diese Weise konnten die Schülerinnen einen guten Einblick in die persönliche Situation von Studierenden aber auch den Voraussetzungen und Bedingungen eines Studiums erlangen. Die Hochschule Kempten zeigte sich als gute Option für ein Studium, umso mehr als sie durch ihre Lage direkt am Kemptener Bahnhof mit dem Zug von Kaufbeuren aus perfekt zu erreichen ist.

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25/06
2019

Die Oberstufentheatergruppe e26 bringt das 2012 uraufgeführte Stück „Zwanzigtausend Seiten“ von Lukas Bärfuss auf die Bühne und zwar am Donnerstag, 27., Freitag, 28. Juni um 19.30 Uhr und am Sonntag, 30. Juni um 17 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Alles beginnt mit einem wenig realistischen Unfall und seinen fantastischen Folgen, aber die Helfer aus der psychiatrischen Abteilung, im Vorzimmer der Wissenschaft, in der Waldeinsamkeit, beim Aktivistenradio und im Betrieb des Talentcoaching sind fast wie im richtigen Leben.

Karten gibt es im Vorverkauf in den Pausen, über das Sekretariat (Telefon 0821/4558 116 00), bei Lotto Toto Engel und an der Abendkasse.

24/06
2019

Gründung des Fördervereins

Für alle, die dem Marien-Gymnasium gewogen sind, die die Schule unterstützen wollen oder über ihre Schulzeit hinaus mit dem Marien-Gymnasium verbunden bleiben wollen, ergibt sich durch die Gründung des Fördervereins Marien-Gymnasium Kaufbeuren e. V. eine neue Perspektive.

Bei der Gründungsversammlung wurde der Vorstand wie folgt gewählt:
Vorsitzender: Dr. Rolf von der Ropp
Stellvert. Vorsitzende: Maria Gapp
Schatzmeister: Markus Glogowski
Beisitzer: Julia v. Stillfried, Andreas Merz› mehr

Wenn auch Sie Mitglied werden wollen, so kontaktieren Sie doch bitte das Sekretariat des Marien-Gymnasiums oder besuchen Sie den Förderverein im Internet unter www.foerderverein-marien-gymnasium.de.

Der gemeinnützige Verein will das Marien-Gymnasium im Schulalltag überall dort unterstützen, wo das Schulbudget nicht ausreicht. Ziel ist es, die Lernbedingungen für die Schülerinnen insbesondere im naturwissenschaftlichen, sozialen und musischen Bereich zu optimieren, Anschaffungen und Projekte zu ermöglichen und die Arbeit der Schule helfend und fördernd zu begleiten.

Direktor Andreas Merz freut sich über die Gründung des Fördervereins Marien-Gymnasium: „Ein solcher Verein ist eine Bereicherung für unsere Schule!“

In die Mitgliederliste trugen sich am Gründungsabend gleich 13 Mitglieder ein. Darunter auch die Oberin des Crescentia-Klosters Sr. Martha Lang, Oberbürgermeister Stefan Bosse und Pfarrer Martin Kugler von der Dreifaltigkeitsgemeinde.

Aber der Verein darf wachsen. Empfehlen Sie uns weiter!
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 20 Euro jährlich. Schüler, Studenten und Auszubildende bis zum 26. Lebensjahr haben einen Mitgliedsbeitrag von 5 Euro jährlich zu entrichten.

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06/06
2019

Spendenlauf

Im zweiten Anlauf – der erste Termin musste wegen ungünstiger Witterung verschoben werden – fand der Spendenlauf des Marien-Gymnasiums statt. Rund 500 Schülerinnen, dazu noch etliche Lehrerkräfte und auch Eltern absolvierten auf dem Sportplatz ihre gesponserten Runden. Manch aktive Schülerin brachte es auf 60 bis 80 Runden, die an den gesammelten Gummiringen um die Handgelenke zählbar wurden. Der Rekord lag bei 91 Runden. Das Engagement der Teilnehmer wird durch die beachtlichen Spenden in Höhe von voraussichtlich 11.000 € entlohnt. Der Erlös kommt der Internatsstiftung St. Maria, Humedica und schuleigenen Projekten zugute.

29/05
2019

Bayerischer Meister!

Die jüngste Schulmannschaft des Marien-Gymnasiums (Jahrgang 2006 und jünger) gewann souverän ohne einen Satzverlust das Landesfinale WK IV gegen das  Herzog-Christian-August-Gymnasium Sulzbach-Rosenberg, und ist somit Bayerischer Meister!
Ein großartiger Erfolg unserer Schülerinnen. Es spielten: Hannah Bachter, Anna Krüger (5a), Leni Weber (6a), Lara Schmid, Ina Wahmhoff, Annika Steuer, Eva Seidl, Sophia Lauter, Johanna Altthaler, Hannah Nieberle, Pat Breunig, Sophie Löcherer (alle 7b).

27/05
2019

72-Stunden-Aktion – wir waren dabei!

Vom 24. bis 26. Mai fand die bundesweite 72-Stunden-Aktion des BDKJ statt, an der sich auch eine Gruppe vom Marien-Gymnasium beteiligte. Zehn Schülerinnen aus der Klasse 10c und der Q11 sowie fünf Lehrkräfte kümmerten sich drei Tage lang um die Natur rund um das Schulgelände. „Nachhaltig leben – Schöpfung bewahren“ lautete das Motto unseres Einsatzes. Wir bauten Insekten-Hotels, säten eine Blumenwiese und sammelten Müll in der Umgebung. Vielen Dank an alle Teilnehmer für ihren großartigen Einsatz!

22/05
2019

„Starker Rücken – Starke Schüler“

Im Schuljahr 2016/17 wurde vom P-Seminar „Gesunde Schule“ das Rückenprojekt „Starker Rücken – Starke Schüler“ entwickelt und zum ersten Mal am Marien-Gymnasium durchgeführt. Seitdem wurde dieses Projekt in Zusammenarbeit mit der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu um weitere Bausteine ergänzt und hat sich inzwischen fest etabliert.

So wurden auch in diesem Schuljahr folgende Aktionen durchgeführt:› mehr

In den 5. Klassen hieß es „Starker Rücken 1 – Mein Schulranzen ist sooo schwer“. Bei einem Bewegungsparcours in der Turnhalle mit Tanja Fröhlich erfuhren die Schülerinnen, worauf sie beim Packen und Tragen ihrer Schultasche achten sollen, um Rückenschmerzen vorzubeugen. Außerdem lernten sie viel Wissenswertes zum Aufbau und der Funktion ihrer Wirbelsäule, konnten dabei auch zeigen, was sie im Natur und Technik-Unterricht bereits darüber gelernt hatten.

„Starker Rücken 2 – Ich kann nicht mehr sitzen“  hieß es in der 6. Klasse. Im Klassenzimmer bekamen die Schülerinnen von Martina Zollitsch-Essenwanger Tipps und Anregungen, dass ihnen das lange Sitzen im Klassenzimmer etwas leichter fällt und wie man auch hierbei Rückenschmerzen vermeiden kann.

Ein weiterer Baustein ist „Starker Rücken 3 – Rückenfit mit dem Pezziball“ in der 7. Klasse. Mit viel Spaß und so manchem „Absturz“ wurden mit Tanja Fröhlich Übungen mit dem Pezziball erlernt. Kräftigung der Muskulatur und die Schulung der Koordination sind das Ziel.

Zusätzlich sind inzwischen viele Klassenzimmer mit Pezzibällen, Sitz- und Keilkissen ausgestattet, so dass auch während des Unterrichts bewegtes, rückenfreundliches Sitzen möglich ist.

Das Gymnastikprogramm „Äpfel pflücken für den Rücken“ mit einfachen Übungen, welche in kurzer Zeit die Wirbelsäule mobilisieren, ist ein weiterer Baustein dieses Projekts. Dazu hängt in jedem Klassenzimmer ein Poster und Schülerinnen, die sich als Rückencoaches zur Verfügung stellen,  führen diese Übungen mit ihren Klassenkameradinnen durch.

Wir danken der AOK Kaufbeuren- Ostallgäu für die Unterstützung bei diesem Projekt!

Birgit Stonawski

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16/05
2019

Demokratieprojekttag „Fluchtpunkte“

Über Flucht, Fluchtursachen und Integration diskutierten etwa 140 Schülerinnen der 10. und 11. Jahrgangsstufe am 16. Mai 2019 im Rahmen des Demokratieprojekttages „Fluchtpunkte – Perspektiven auf Flucht aus, in und nach Deutschland“. Die Veranstaltung sollte dazu beitragen, dass das Thema Flucht aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und so der Blick der Schülerinnen für die Thematik geweitet werden kann. › mehr

Veranstalter war der Verein Multivision, die Schirmherrschaft für die Demokratieprojekttage liegt bei Prof. Dr. Gesine Schwan, die vor allem als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin in den Jahren 2004 und 2009 bekannt ist. Im Mittelpunkt standen vor allem die Formulierungen des Grundgesetzes, das am 8. Mai seinen 70. Geburtstag feierte, sowie deren konkrete und aktuelle Bedeutung wie auch der Bericht von Peter Keup, der als Zeitzeuge für die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen zu Gast war, und die Podiumsdiskussion von Gästen aus Kaufbeuren und der Region.
Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Maria Gapp stellten die beiden Moderatoren Patric Dujardin und Jannes Umlauf von Multivision das Projekt vor und begannen mit einem Quiz, um sich dem Thema anzunähern. Weitere Stationen in der ersten Phase der Veranstaltung waren Flucht und Fluchtgeschichte im Allgemeinen, die Flucht aus Deutschland vor 1945, die Entstehung des Grundgesetzes, in diesem Zusammenhang vor allem Art. 16 GG, die Flucht nach Deutschland nach 1945, der Asylkompromiss und Art. 16a GG, die aktuelle Diskussion, die Genfer Flüchtlingskonvention und der subsidiäre Schutz.
Zwei Beiträge von Schülerinnengruppen zum Thema bildeten den Beginn des zweiten Teils, nach einer Diskussion über Fragen von Flucht, Asyl und Integration wurden aktuelle Entwicklungen beleuchtet und Fluchtgeschichten aus der jüngeren deutschen Geschichte thematisiert. Besonders beeindruckend war hier die Schilderung der eigenen persönlichen Fluchterfahrung durch Peter Keup aus Essen, der als junger Mann zu Beginn der 1980er Jahre einen Fluchtversuch aus der DDR unternommen hatte und dabei gescheitert war. Die Schülerinnen klebten ihm bei seinem Bericht über Fluchtvorbereitung, -versuch und die anschließende Haftzeit sowie seine Ausbürgerung an den Lippen.
Im letzten Teil der Veranstaltung beteiligte sich Keup an einer Podiumsdiskussion, bei der als weitere Gäste Günter Kamleiter vom Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren, Jürgen Schick, Bildungskoordinator für neu Zugewanderte der Stadt Kaufbeuren, Cornelia Paulus, Integrationslotsin der Stadt Kaufbeuren und Christine Floh vom Jugendmigrationsdienst Kempten/Kaufbeuren/Ostallgäu sowie eine 2015 Geflohene, die hier nicht namentlich genannt werden soll und die eindrücklich von ihren Schwierigkeiten berichtete, anwesend waren. Günter Kamleiter wies unter anderem darauf hin, dass kein Mensch seine Heimat ohne Not verlasse und der direkte Kontakt zu den Menschen, die zu uns gekommen sind, äußerst wichtig sei. Cornelia Paulus betonte die wichtige Funktion des Miteinander-Redens, wenn Integration funktionieren soll. Jürgen Schick erläuterte die Wichtigkeit individueller Zugänge zu den Menschen und im Sinne des Wortes tatsächlich menschlicher Entscheidungen. Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurden verschiedene Forderungen von Schülerinnen an die Politik formuliert, z. B. sich im Hinblick auf rechts motivierte Gewalttaten klar zu positionieren. Besonders schockierend waren für die Schülerinnen in diesem Zusammenhang die Ereignisse der Ausschreitungen 1992 in Rostock-Lichtenhagen, als die Polizei sich während der Übergriffe auf die Menschen im „Sonnenblumenhaus“ zurückgezogen hatte.
Günter Kamleiter wies darauf hin, dass sich rassistische Ressentiments eher selten offen äußerten. Es sei vor allem „subtile Fremdenfeindlichkeit und unterschwelliger Hass“, der am Stammtisch und in den sozialen Medien brodele, so Kamleiter. Er appellierte an die Schülerinnen, sich eine eigene Meinung zu bilden und den Mut zu haben, diese offen zu vertreten.
Kritisiert wurde von den Gästen der Podiumsdiskussion die primäre Verfolgung wirtschaftlicher Interessen seitens des Staates, die die Menschlichkeit häufig in den Hintergrund rücken lasse, sowie das Ausblenden von Menschenrechtsverstößen als Fluchtursache.
Die Podiumsteilnehmer riefen zur kritischen Reflexion auf und dazu, die Begegnung mit den Menschen zu suchen und sich mit der eigenen Meinung in den Diskurs einzubringen.
Die Veranstaltung war für die Schülerinnen ein beeindruckendes Erlebnis und kann bestimmt dazu beitragen, zu Fragen des Asyls und der Integration einen vernünftigen und durchdachten Standpunkt einzunehmen. Ein herzliches Dankeschön an das engagierte Moderatorenteam von Multivision und alle Teilnehmer, die sich an diesem Tag für unsere Schülerinnen Zeit genommen haben!

Thomas Städele für die Fachschaften Sozialkunde und Geschichte

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13/04
2019

Partnerschule Transacqua

24 Schülerinnnen der 10. und 11. Jahrgangsstufe nahmen am diesjährigen Italien-Austausch teil. Beim Besuch in Italien Anfang April lernten sie nicht nur das Leben in einer italienischen Familie kennen, sondern besichtigten auch die schönen Städte Ferrara, Venedig und Rovereto und schnupperten in den Alltag an einer italienischen Schule hinein.

Beim Gegenbesuch in Kaufbeuren, der kurz darauf erfolgte, konnten unsere italienischen Gäste das Leben in einer deutschen Familie und den› mehr

Schulalltag am Marien-Gymnasium kennen lernen und außerdem einige bayerische Städte und Sehenswürdigkeiten wie Lindau, München und Schloss Linderhof besichtigen. Am Ende der gemeinsamen Zeit fiel der Abschied schwer und viele Schülerinnen möchten auch weiterhin mit ihren Partnern in Kontakt bleiben.

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11/04
2019

Südbayerischer Meister

Unsere Schulmannschaft Volleyball WK IV (Jahr-gang 2006 und jünger) konnte im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ einen weiteren, hervorragenden Sieg erringen. Nach dem Gewinn des Bezirksfinales, der Schwäbischen Meister-schaft der Schulen Anfang April, qualifizierten sich die Mädchen des Marien-Gymnasiums zur Südbayerischen Meisterschaft, die dieses Jahr in Kaufbeuren ausgetragen wurde. › mehr

Am 11. April 2019 war es dann soweit! Mit großartigen Spielzügen, spannenden Ballwechseln und unglaublich viel Spielfreude zeigten unsere Mädchen bei diesem Turnier Volleyball auf hohem Niveau. Durch eine Kooperation des Marien-Gymnasiums mit dem SV Mauerstetten trainieren die meisten Spielerinnen schon seit ein paar Jahren beim SV Mauerstetten und dem TV Kaufbeuren und beherrschen diese Sportart exzellent.

Teilnehmer des Turniers waren neben dem Marien-Gymnasium Kaufbeuren das Luitpold-Gymnasium München, das Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim und das Johann Turmair-Gymnasium Straubing, das eine Kooperation mit dem VSV Straubing unterhält und mit der kompletten Vereinsmannschaft angetreten ist. Umso erstaunlicher, dass die Schulmannschaft des Marien-Gymnasiums keinen einzigen Satz abgeben musste, nie unter Druck geriet und klarer Sieger des Turniers wurde. Damit qualifizierten sich unsere Mädchen für das Ende Mai stattfindende Landesfinale. Dafür drücken wir dieser tollen Mannschaft fest die Daumen.

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11/04
2019

Exkursion ins Stadtmuseum Kaufbeuren

„Was will uns Christus am Kreuz sagen?“ – Sowohl im Religionsunterricht als auch im Kirchenjahr ist dieses Thema derzeit ganz zentral.

So machten sich die katholischen Schülerinnen der Klasse 7c am Donnerstag, den 11. April ins Stadtmuseum Kaufbeuren auf, um der Frage genauer nachzugehen. › mehr

Nach einem theoretischen Überblick zu verschiedenen Arten der Kruzifixdarstellung im Lauf der Jahrhunderte wurde es ganz praktisch. Die Schülerinnen durften mit vielfältigen Materialien ihr persönliches Kreuz gestalten. Die Vorstellung der einzelnen Entwürfe war sehr spannend. Als Erinnerung bekamen alle Teilnehmerinnen ein Foto von ihrem Kreuz.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Frau Rhein und Herrn Thoma vom Stadtmuseum, die uns so kompetent begleitet haben.

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10/04
2019

Erfolg beim Coupe d’Allgäu

Paula Helbig, Klasse 7a, hat in diesem Schuljahr mit beachtlichem Erfolg am Coupe d’Allgäu in Kempten teilgenommen.

Herzlichen Glückwunsch dazu!

Als Siegerin wurde Felina Karg vom Gymnasium Marktoberdorf gekürt. Auch ihr herzliche Glückwünsche!

Brigitte Mitlehner

09/04
2019

Klosterbesuch der fünften Klassen

Am Freitag, den 5. April 2019 jährte sich der Todestag der Heiligen Crescentia zum 275. Mal. Deshalb machten sich unsere Fünftklässlerinnen gleich am Montag darauf ins Kloster auf, um etwas mehr über diese besondere und wichtige Ordensfrau zu erfahren.
Schwester Daniela berichtete anschaulich und lebendig von Crescentias bewegtem Leben. › mehr

Dass Crescentia im Kloster anfangs sogar so etwas wie Mobbing erfahren hatte, erstaunte die Schülerinnen sehr. Im Gespräch wurde dann die Aktualität der Heiligen und ihrer Geschichte immer deutlicher.
Im Anschluss durften die Schülerinnen die Gedenkstätte im Kloster besichtigen, wo unter vielem anderem auch das Sieb zu sehen ist, mit dem Crescentia als Prüfung Wasser tragen musste. In der Klosterkirche besuchten die Schülerinnen noch das Grab von Crescentia und machten sich dann wieder auf den Rückweg in die Schule auf.

Ein großes Dankeschön an Schwester Daniela, die sich so viel Zeit genommen hat für uns und für alle Fragen offen war. Wir kommen gerne wieder!

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09/04
2019

Medienscouts: Safer Internet Day in den siebten Klassen

Bereits in der sechsten Klassen hatten die Schülerinnen an einer Umfrage der Medienscouts zur eigenen Internetnutzung teilgenommen, bei deren Auswertung sich Themenschwerpunkte abzeichneten. So fanden vom 26. bis 28. März in den siebten Klassen zwei Workshops zum Thema „Sicherheit im Internet“ statt. › mehr

Nach einem Spiel zu den Internetgewohnheiten der Schülerinnen wurden die Ergebnisse der Umfrage mit den Klassen besprochen. Die Medienscouts hatten sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie man den Siebtklässlerinnen Risiken in den sozialen Netzwerken anschaulich aufzeigen kann. Die Wahl fiel auf eine „Datenrisiko-Skala“, bei der man einzelne Onlineaktionen bewerten sollte. Stellt es schon ein Risiko dar, nur etwas zu „liken“ oder ein Foto von sich zu posten? Im Gespräch und durch ausgewählte Spots wurden den Schülerinnen viele Gefahren ihres Handelns erst bewusst.

Im zweiten Teil durften die Teilnehmerinnen den Film „Chatgeflüster“ anschauen. Darin gibt Mädchen in einem Chat zu viel von sich preis und fällt auf einen Mann mit einem fake account herein, der sie auch noch treffen möchte. Spannung bis zum Schluss! Auch hier gab es viel zu diskutieren, vor allem was das Verhalten des Mädchens betrifft.
Den Abschluss bildete eine QR-Code Rallye, bei der die Schülerinnen ihr Wissen zum Thema Internetsicherheit noch unter Beweis stellen durften.

Das positive Feedback der Siebtklässerinnen zum Safer Internet Day hat uns sehr gefreut. 😀

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05/04
2019

Klimaschutz beim
Tag der offenen Tür

Ein Nachmittag für die Schulfamilie, deren Angehörige und Gäste, an dem ein umfassendes Bild vom Marien-Gymnasium vermittelt und gewonnen wurde: So könnte der „Tag der offenen Tür“ charakterisiert werden.

Alle Klassen beteiligen sich mit einem Angebot für Mitschülerinnen und Gäste. Kinder konnten rätseln und basteln, experimentieren und Theater spielen, oder Minigolfen in der Turnhalle. Für die Eltern standen die Schulleitung und einige Lehrkräfte bereit, um Fragen zur Schule zu beantworten oder eine Führung anzubieten. › mehr

Eine Kunstausstellung und Musikvorführungen rundeten das Programm ab. Der kleine Hunger konnte zwischendurch mit Obstspießen, Kuchen oder selbstgebackenen Waffeln gestillt werden.

Eine besondere Aktion haben die Klassen 10b und 10c vorbereitet. Viele von ihnen hatten am 15. März, dem internationalen Streiktag, an der Fridays for future -Demonstration teilgenommen. Dadurch inspiriert wollten sie für das Thema Klimaschutz auch bei anderen ein Bewusstsein schaffen. Pauline Maier (10b) drückt ihr Anliegen so aus: „Auf der Zugfahrt sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir es nicht auf diesem einmaligen Ereignis belassen wollen, sondern den Tag der offenen Tür für weitere Aktionen nutzen wollen.“ Neben einer Ausstellung mit Postern und Bannern entstand auch noch ein Fragebogen für die Besucher. „Generell wollten wir die Leute animieren, endlich mal was für die Umwelt zu machen oder wenigstens darüber nachzudenken.“ Vorschläge dafür, was die Schule und jeder einzelne tun kann, sind auf ihren Plakaten zu lesen. Erst kürzlich sind auf Anregung des Arbeitskreises „Nachhaltige Schule“ die Plastikbecher für die Automaten durch Recups ersetzt worden.

Am Stand der zehnten Klassen hatten die Besucher auch die Möglichkeit regionale „Kressebrote“ zu probieren und Blumensamen zu erwerben, um ihre Gärten damit bienenfreundlicher zu machen.

Auf die Frage, ob die Schülerinnen auch außerhalb der Schulzeit an einer Demonstration teilnehmen würden, antwortet Pauline: „Anfangs fand ich es wichtig, vormittags zu demonstrieren, da die Aktion durch das Schule schwänzen mehr Aufsehen erregt hat. Aber mittlerweile finde ich es wichtig, dass Demos auch nachmittags stattfinden, damit die Politiker merken, dass es uns nicht nur ums Schwänzen geht sondern uns das Thema sehr am Herzen liegt.“

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02/04
2019

Exkursion des Informatikkurses der Q11/Q12 zu Rohde & Schwarz nach Memmingen

Die Informatikkurse des Marien-Gymnasiums Kaufbeuren und des Gymnasiums des Maristenkollegs Mindelheim unternahmen am 2. April 2019 eine gemeinsame Exkursion zu Rohde & Schwarz nach Memmingen, bei der das Studienmodell Informatik des Unternehmens vorgestellt wurde. › mehr

Herr Städele, der bereits im Vorjahr mit seinem Informatikkurs aus Mindelheim das Unternehmen besucht hatte, hatte die Exkursion für den Informatikkurs des Marien-Gymnasiums von Herrn Gramlich vermittelt. Nachdem sich die beiden Kurse am Memminger Bahnhof getroffen hatten, machten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden Lehrern zu Fuß zum Firmengelände von Rohde & Schwarz auf, wo sie von Herrn Thomas De Witt, der in seinem Unternehmen Teamleiter Product Engineering Hardware ist und zudem das Studienmodell Informatik betreut, begrüßt wurden.
Nach einer kurzen Präsentation wurde das Grundkonzept der Firma Rohde & Schwarz, eines führenden Spezialisten für Messtechnik, Cyber-Sicherheit, Monitoring sowie für Rundfunk- und Medientechnik, der in über 70 Ländern der Erde vertreten ist, erläutert. Nach einer äußerst interessanten Werksführung, bei dem uns die Vorgänge und Fertigungsverfahren am Standort in Memmingen vorgestellt wurden, waren die Schülerinnen und Schüler in der Kantine von Rohde & Schwarz zum Mittagessen eingeladen. Danach stand eine imposante Show auf dem Programm, bei der mit einem gezielten Stören der Funkverbindung eine handelsübliche Drohne in den goHome-FailSafe-Modus versetzt wurde, so dass sie über die Fernsteuerung nicht mehr anzusprechen war und abdrehte – ein Szenario, das z. B. im Hinblick auf mögliche Angriffe durch Drohnen und die damit im Zusammenhang stehende Abwehr von Terroranschlägen von Interesse sein kann. Anschließend wurde von Herrn Stephan Strobl, Team Lead Software Product Engineering, der Informatikbereich am Standort in Memmingen vorgestellt. In einer Mischung aus erweitertem Wasserfallmodell und Scrum-Modell werden die Projekte im Hause vorangetrieben, die entsprechenden Geräte und Bauteile programmiert. Bei Rohde & Schwarz kann ein duales Studium der Informatik aufgenommen werden, Bewerber aus der Region sind besonders willkommen. Der Besuch in Memmingen war für alle Schülerinnen und Schüler äußerst interessant und konnte entsprechende Perspektiven für die Studien- und Berufswahl aufzeigen.
Vielleicht findet ja die oder der ein oder andere in den nächsten Jahren den Weg zu diesem interessanten Arbeitgeber!

Thomas Städele

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01/04
2019

White Horse Theatre

Es ist eine lieb gewordene Tradition, dass das White Horse Theatre an unserer Schule zu Gast ist, um englischsprachige Stücke für verschiedene Jahrgangsstufen aufzuführen. Am ersten April stand für die 5. und 6. Klassen das Stück „The Slug in the Shoe“ auf dem Programm.
Luke und Megan sind Nachbarn und besuchen dieselbe Schulklasse. Beide sind Kinder allein erziehender Eltern. Doch sie reden nie miteinander – weil sie 13 sind und der eine ein Junge und die andere ein Mädchen ist. Aber dann verlieben sich Lukes Vater und Megans Mutter. Die zwei Kinder überlegen, wie sie die Beziehung ihrer Eltern sabotieren können …› mehr

Überrascht stellten unsere Schülerinnen fest, dass sie dem Stück mühelos folgen konnten und bei der Fragerunde am Anschluss verloren sie bald alle Scheu, nutzten ihre Englischkenntnisse und stellten den Schauspielern und Schauspielerinnen Fragen, die diese gerne beantworteten.

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27/03
2019

5a und 5c im Museum Ägyptischer Kunst in München

52 Schülerinnen nahmen an der Museumsführung „Altägyptische Kunst und Kultur“ teil. Die drei Führerinnen des museumspädagogischen Teams zeigten exemplarisch bedeutende Werke aus den Bereichen Plastik und Skulptur, Kultobjekt und Kunsthandwerk. Darunter war zum Beispiel eine lebensgroße Horus-Steinskulptur, die den altägyptischen Gott als menschliche Figur mit Falkenkopf in der typischen Schrittstellung zeigt, die die Lebendigkeit des Gottes andeuten soll.› mehr

Den Kopf ziert eine gemeißelte Perücke, denn das Tragen einer aufwendig gestalteten Haarpracht galt im alten Ägypten als Statussymbol und spiegelt sich demzufolge auch in der Bildhauerei wieder. Neben stehenden Skulpturen wurden Personen auch im Sitzen dargestellt, wie zum Beispiel eine Vater-Mutter-Kind-Gruppe, die noch Farbreste der damals üblichen Bemalung zeigt: der Vater und der Sohn – von dem lediglich die Füße erhalten sind, da seine Figur nachträglich angebracht wurde – in einem dunklen Braunton, die Mutter in hellem Beige. Diese Art von Sitzgruppe diente ursprünglich als Grabbeigabe, später ließen hohe Beamte und Würdenträger sich auch zu Lebzeiten schon „in Stein meißeln“ – dies galt als Statussymbol. Weiter ging es mit einer Steinbüste von Ramses II – die studierte Ägyptologin las den Kindern die auf der Rückseite befindlichen Hieroglyphen vor, die eine eindeutige Identifikation des Werks möglich machen. Sein Name wurde in einem ovalen Rahmen – der Kartusche einbeschrieben –  ein eindeutiges Erkennungsmerkmal für einen altägyptischen Gottkönig. Interessant war auch die so gennante Scheintür, ein Steinrelief, welches eine mit Hieroglyphen beschriftete Steintür zeigt, durch welche nach dem Glauben der Altägypter der Verstorbene hervorkommt, um die davor in einer Steinschale präsentierten Lebensmittel zu verspeisen. Die Schülerinnen waren beeindruckt von den teils mehrere tausend Jahre alten Artefakten und der hohen Kunstfertigkeit und stellten sehr viele Fragen, die von den Führerinnen geduldig und kompetent beantwortet wurden. Eine Schülerin wollte zum Beispiel wissen: „Was passiert mit dem Essen, das die Angehörigen jeden Tag für den Toten vor dem Grab ablegen?“  Dieses diente wohl als eine Art Bezahlung der Priester, die wichtige kultische Rituale für den Verstorbenen vollzogen. Nach diesem spannenden Einstieg gab es erstmal eine kleine Pause, danach durften die Mädchen noch eine gute Stunde selbstständig in kleinen Gruppen durch das Museum streifen, um weitere Teile der Ausstellung zu entdecken und zu fotografieren. Außerdem hatten alle ihre Kunsthefte dabei und zeichneten nach einem kleinen Erkundungsgang ein oder mehrere Artefakte vor dem Original. Garnicht so einfach! – doch die meisten Mädchen machten sich mit Feuereifer ans Werk und zeigten später stolz ihre Ergebnisse. Schnell war es leider wieder Zeit, die Ägypter zu verlassen und in den Bus Richtung Kaufbeuren zu steigen – mit vielen neuen Erkenntnissen über diese einzigartige Hochkultur im Gepäck und um eine intensiv erlebte „ästhetische“ Erfahrung reicher!

Agnes Haberbusch, Fachschaft Kunst

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17/03
2019

Oasenwochenende

55 Mädchen aus den 5. und 6. Klassen trafen sich am Samstagmorgen, um bei Spiel und Spaß Gemeinschaft zu erleben. Tutorinnen der 9. und 10. Klassen hatten das Wochenende vorbereitet und führten durch die Tage. Nach Kennenlern-spielen durchliefen die Teilnehmerinnen einen Sinnesparcours, um nach einem leckeren Mittagessen, in Gruppen aufgeteilt, den Gottesdienst für den Abend vorzubereiten. Talente (nach Mt 25) waren das Thema, und wie der Auftrag Jesu, diese einzusetzen, verstanden werden kann. › mehr

Anschaulich und nachvollziehbar stellten die Mädchen ihre Ideen als Beitrag zur Predigt dar. Dass der Gottesdienst zwei Stunden dauerte, war kaum zu merken. Mit Begeisterung wurden die tagsüber geübten Lieder, begleitet von der sunshine-band, gesungen und die Fürbitten oder das Dankgebet vorgetragen. Im Anschluss war noch ausreichend Ausdauer für den Spieleabend vorrätig. Nach kurzer Nacht reichte die Energie am Morgen noch für eine Feedbackrunde, bei der die Mädchen sich gegenseitig bestärkende Sätze oder gute Wünsche auf ein Plakat auf dem Rücken kritzelten.

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16/03
2019

Bayerische Meisterschaft im Schulschach

Schon der Austragungsort, das Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg, stellte die Planung auf eine harte Probe. Eine Anreise mit dem Zug war kaum machbar, denn auch nur ein einziges Problem bei der Verbindung hätte die gesamte Mannschaft im schlimmsten Fall irgendwo auf der Strecke stranden lassen. Auch eine auf vier Stunden angesetzte Fahrt wäre hin und zurück am selben Tag kaum zu stemmen gewesen. › mehr

Mit Unterstützung der Schulleitung wurde somit ein Neunsitzer gemietet, eine Unterkunft gesucht und dank der Bereitschaft von Frau Hammerl, als weibliche Begleitlehrkraft einzuspringen, konnte die Teilnahme schließlich sichergestellt werden. Vor Ort war unsere Mannschaft zwar gegen aktive Vereinsspielerinnen letztlich chancenlos, doch gelang der unerwartete Erfolg, trotz der übermächtigen Konkurrenz, nicht den letzten Platz zu belegen. Somit wurden für die Mannschaft selbst wie auch für den Leiter der AG, Simon Grohs, sämtliche Erwartungen übertroffen.

Trotz der unseren Spielerinnen zugefügten vernichtenden Niederlagen zeigten sich besonders die Erstplatzierten aus Holzkirchen als faire Gegenspielerinnen: Sie waren auf Nachfrage gern bereit, den Schlüssel ihres Erfolges, nämlich die sogenannte Schottische Eröffnung, zu demonstrieren und zu erklären. Damit ist offenkundig, dass die Mannschaft des Marien-Gymnasiums um einige wertvolle Erfahrungen reicher aus dem Wettkampf hervorgegangen ist. Somit bleibt nur, der Mannschaft bestehend aus Teamcaptain Pia Sternberg, Lisa-Marie Böhnel, Katharina Heller, Yuhan Ye, Hannah-Julienne Aßmus, Anna Davidovic und Maria Gortner zum erreichten Ergebnis zu gratulieren.

Leider müssen wir uns mit diesem Turnier auch von unserer langjährigen Mitspielerin Katharina Heller verabschieden. Da sie in Kürze ihr Abitur machen wird, freuen wir uns ganz besonders, dass sie dennoch Zeit gefunden hat, um uns an diesem Wochenende nochmals zu unterstützen. Für ihre Abschlussprüfungen wünschen wir alle ihr viel Erfolg.

Für uns selbst hoffen wir natürlich darauf, dass sich genügend Nachwuchs findet, um die Kontinuität der vergangenen Jahre aufrechterhalten zu können.

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15/03
2019

Aktion „Brot und Wasser“

Es ist schon eine Tradition, dass am 1. Freitag nach den Kurzferien auf den gewohnten Pausenverkauf zugunsten der Aktion „Brot und Wasser“ verzichtet wird. Stattdessen lädt die Fachschaft Religion – passend zur Fastenzeit – zu einer einfachen und bewussten Verköstigung ein.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Klasse 7b konnten alle Schülerinnen und Lehrkräfte für einen Beitrag von 20 Cent ein Stück Brot und einen Becher Wasser erwerben. Viele Mädchen hatten große Freude daran und ließen sich das fein duftende Brot schmecken.

15/03
2019

Am 15.3.2019 besuchte die Berliner Compagnie mit ihrem Stück „Die Sehnsucht nach dem Frühling“ Kaufbeuren. Der Abendvorstellung organisiert vom Kulturring Kaufbeuren ging ein Workshop und eine Diskussionsrunde in unserer Schule voraus. Die Mädchen unserer 11. Jahrgangsstufe konnten den Darstellern und der Regisseurin und Autorin Helma Fries Fragen stellen über Syrien und die Bitterkeit des Krieges, über die Probleme in unserer Welt und ganz konkret auch über ihre eigenen Probleme und Schwierigkeiten.

13/03
2019

Preis für P-Seminar

Das P-Seminar „Kaufbeuren im Ersten Weltkrieg“ unter der Leitung von Simon Grohs konnte bereits in den vergangenen Monaten mehrere beeindruckende Erfolge aufweisen. Da war zunächst das Herzstück des Seminars, die Ausstellung selbst. Vom 9.11.2018 (also zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution, die den Krieg zwei Tage später beenden sollte) bis zum 25.11.2018 hatte die Ausstellung insgesamt über 1000 Besucher in den Fünfknopfturm gelockt. Zusammen mit der äußerst gelungenen Auftaktveranstaltung im Rathaus wäre dies für sich schon ein hervorragendes Ergebnis gewesen.› mehr

Durch die großzügige Spendenbereitschaft der Besucher konnte aber darüber hinaus ein Gesamtbetrag von 1.757 € zu gleichen Teilen an die Kaufbeurer Tafel und an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. verteilt werden. Somit wurden der friedenspädagogischen Zielsetzung der Ausstellung in Kombination mit lokalem Engagement eine Krone aufgesetzt und die Nachhaltigkeit sichergestellt.

Damit war aber noch immer nicht das Ende erreicht, denn in Zusammenarbeit mit dem Oberstufenkoordinator Herrn Bauer erstellte das Seminar noch eine Bewerbung für den P-Seminar-Preis 2019. All diese Arbeit wurde dann auch honoriert, denn das Seminar wurde als eines der drei besten eingereichten Seminare des Regierungsbezirks Schwaben ausgezeichnet. Der mit 200 € dotierte Preis wurde am Mittwoch, 13.3.2019, am Peutinger-Gymnasium in Augsburg im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung überreicht. Die als Laudatoren auftretenden Mitglieder der Jury würdigten dabei insbesondere den Einsatz, die Konzeption mit der Verknüpfung von Welt- und Lokalgeschichte sowie die Nachhaltigkeit des friedenspädagogischen Engagements des Seminars.

Stellvertretend für die an dem Tag leider verhinderten Seminarteilnehmerinnen Nikola Hentschel, Marlene Kraus, Johanna Nägele, Constanze Riefler, Bente Schmidt und Sophie Schmidt nahmen (von links) Hanna Schuder, Maria Beinborn, Saskia Tietze, Hanna Berktold, Judith Hörmann und Teresa Riebel, begleitet von Seminarleiter Simon Grohs und Schulleiter Andreas Merz den Preis entgegen. Nach all dem immensen Aufwand rund um die Realisierung des Projektes war die Verleihung des P-Seminar-Preises für alle Beteiligten schlussendlich ein würdiger, aber auch verdienter Abschluss.

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28/02
2019

Regionalwettbewerb „Jugend forscht“

Erneut sehr erfolgreich waren unsere Schüle-rinnen Ende Februar beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in Schongau. Fünf wissenschaftliche Projekte des Marien-Gymnasiums waren dieses Mal am Start. Mit Lisa Altmann, Rabea Albicker, Anna und Claudia Achatz auch Schülerinnen, die schon das zweite oder dritte Mal am Wettbewerb teil-nahmen. Von der Idee für ein Forschungsprojekt bis zum Präsentieren vor der Wettbewerbs-Jury ist es meist ein langer und bisweilen sehr anstrengender Weg.› mehr

Umso größer ist die Freude, wenn das Projekt mit einer Platzierung oder einem Sonderpreis ausgezeichnet wird.

Lisa Altmann und Rabea Albicker hatten den Farbwechsel der Kastanienblüten untersucht und herausgefunden, dass dieser nicht, wie bisher angenommen, mit der erfolgten Bestäubung der Blüten zusammenhängt. Die Jury zeichnete das Projekt mit einem dritten Preis aus. Ebenfalls einen dritten Preis erhielten Nea Schönberger und Michaela Rothova, die zusammen mit Katharina Gerich von der Marien-Realschule erforschten, welche Tropfenformen sich bei verschiedenen Flüssigkeiten bilden.

„Ist dicke Luft im Klassenzimmer der Grund für schlechte Noten?“ – das hatten sich Anna Achatz und Yuhan Ye gefragt und mit Hilfe eines Sensors den Gehalt an Kohlenstoffdioxid gemessen. Wie gut die Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen ist, haben Anna und Yuhan durch einen standardisierten Test bestimmt und feststellen können, dass die Ergebnisse tatsächlich mit dem CO2-Gehalt korrelieren. Für ihre Forschungsarbeit erhielten sie einen zweiten Preis!

Einen Sonderpreis gab es außerdem noch für das Projekt von Anna und Claudia Achatz, die Verhaltensstudien mit ihren Leoparden-Geckos durchführten und herausfanden, dass der Geruchssinn beim Beutefangverhalten eine entscheidende Rolle spielt.

An manchen Projekten wird nach dem Wettbewerb noch weitergeforscht, die Methodik wird verbessert und neue Hypothesen werden aufgestellt und überprüft. Ideen für neue Projekte gibt es ebenfalls bereits und so freuen wir uns schon auf den „Jugend forscht/Schüler experimentieren“-Wettbewerb im nächsten Jahr!

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27/02
2019

Am Mittwoch, 27.2.2019, trafen sich fünf aufgeregte Siebtklässlerinnen in der Bibliothek unserer Schule zum schulinternen Vorlesewettbewerb Französisch.
Zwei Minuten Vorlesen eines bekannten und zwei Minuten Vorlesen eines unbekannten Textes – eine echte Herausforderung an die Mädchen im zweiten Lernjahr Französisch. Drei kompetente Juroren bewerteten u.a. Lesetempo, Aussprache und Betonung und standen vor der schwierigen Aufgabe, eine Entscheidung treffen zu müssen.
Unsere Vorleserinnen strengten sich sehr an und gaben ihr Bestes, als Siegerin wurde schließlich Paula Helbig aus der Klasse 7a gekürt.› mehr

Paula wird ihr Können am 10.4. dieses Jahres beim Regionalentscheid im Hildegardis-Gymnasium in Kempten nochmals unter Beweis stellen können und dazu wünchen wir ihr alles Gute und viel Erfolg.

Brigitte Mitlehner, Fachschaft Französisch

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24/02
2019

Am Freitag, 24.2.2019, fand an unserem Gymnasium der Informationsnachmittag für alle Schülerinnen der 4. Klassen statt. Eltern und Kinder wurden von Kollegen durch die Schule geführt, unsere Schülerinnnen musizierten und halfen tatkräftig überall, wo sie gebraucht wurden. Alle Fachschaften präsentieren ihr Fach und auch die Französischfraktion gestaltete ein Klassenzimmer um mit vielen Postern aus Frankreich, einem Marktstand mit französischen Spezialitäten, einer Eiffelturmmalwerkstatt und einem Puzzle „Was gehört zusammen“, das den Mädchen und auch den Eltern großen Spaß machte. Gut angenommen wurden auch unsere bleu/blanc/rouge-eingewickelten Bonbons (bleu/blanc/rouge) für alle, die sich für Französisch interessierten.

Brigitte Mitlehner, Fachschaft Französisch

22/02
2019

Infonachmittag

Gut besucht war der Infonachmittag für interes-sierte Schülerinnen aus den vierten Klassen und deren Eltern. Nach der musikalisch umrahmten Begrüßung durften die Mädchen, geführt von Tutorinnen, in Gruppen das Schulhaus erkunden und in Stationen das Leben am Marien-Gymnasium kennenlernen. Für die Eltern standen nach einem Vortrag durch Schulleiter Andreas Merz die Lehrkräfte für Fragen und eine Schulhausführung bereit.

Am 5. April, dem Tag der offenen Tür, besteht noch einmal die Möglichkeit zur Information.

19/02
2019

Stadtmeisterschaft im Vorlesewettbewerb

Statt am Wintersporttag teilzunehmen, trat Luise Goldmann (6b) als Schulsiegerin des Marien-Gymnasiums beim Vorlesewettbewerb in Kaufbeuren an. Mit den Texten „Jakob und die Hempels unterm Sofa“ von Valija Zinck und „Amerika ist Amerika“ aus „Ich schenk die eine Geschichte“ überzeugte sie die Jury bei der Stadtmeisterschaft. Am 9. April darf sie sich beim Bezirksentscheid in Mering beweisen.
Wir wünschen ihr viel Glück!

19/02
2019

Wintersporttag

13 Busse strömten am Dienstag in Richtung der Berge aus, um die Wintersportlerinnen bei strahlendem Sonnenschein an ihre Zielorte zu bringen. Das Angebot an Aktivitäten war vielfältig:

Skifahren in Balderschwang,
Blue day am Nebelhorn,
Biathlon in Oberstdorf,
Schneeschuh wandern, Langlaufen, Snowtubing, Schlittschuhlaufen oder einfach nur wandern und die Skisprungschanze besichtigen.

08/02
2019

Physikkurse am CERN

Im Zweijahresturnus organisiert die Fachschaft Physik eine Exkursion zum europäischen Kernforschungszentrum CERN nahe Genf.

Julia Arnold, eine Schülerin der Q12 berichtet:

CERN – Wissenschaft im Dienste des Friedens

Was ist das Wesen unseres Universums? Diese und viele weitere Fragen werden im CERN, in der europäischen Organisation für Kernforschung, einem der weltweit größten und renommiertesten Zentren wissenschaftlicher Forschung versucht, zu beantworten. › mehr

Die Mission der Forschungseinrichtung bei Meyrin im Kanton Genf in der Schweiz ist die Erweiterung der Grenzen menschlichen Wissens.

Sie tut dies, indem sie den 2500 beschäftigten Forschern eine einzigartige Palette an Teilchenbeschleunigern zur Verfügung stellen. 1954 gegründet, ist das Labor heute zu einem Musterbeispiel internationaler Zusammenarbeit geworden. 22 Staaten sind heute Teil dieser Kooperation.

Als die europäische Wissenschaft nach dem zweiten Weltkrieg keineswegs mehr zur Weltklasse zählte, erkannte eine kleine Anzahl visionärer Wissenschaftler in Europa die Notwendigkeit einer Forschungseinrichtung für Physik von Weltrang. Ihre Vision war es, sowohl die Abwanderung von Fachkräften nach Amerika zu stoppen, die während des zweiten Weltkriegs begonnen hatte, als auch die Einheit in Europa nach der Kriegszeit zu stärken. CERN (Conseil européen pour la recherche nucléaire) vereint daher Wissenschaftler aus aller Welt in der Suche nach neuen Erkenntnissen und hat keinerlei Interesse an der Arbeit für militärische Anforderungen.

Am 8. Februar 2019 hatten die Physikkurse der Q11 und Q12 uns Schülerinnen der Jugend forscht-Gruppe die einmalige Möglichkeit, Einblicke in die Forschungen des CERN zu erhalten. Nachdem wir uns bereits in aller Früh auf den Weg in die Schweiz begeben hatten, erreichten wir gegen Mittag die Einrichtung nahe der französischen Grenze. Um das Areal betreten zu können, wurden uns zunächst Besucherausweise ausgeteilt. Im Anschluss daran durften wir in der Kantine zu Mittag essen. Daraufhin erhielten wir einen Einführungsvortrag und wurden über die Mission, derzeitige Experimente und den sehr bekannten LHC (Large Hadron Collider) aufgeklärt. Dieser ist der bisher größte Teilchenbeschleuniger der Welt, dessen 27 km lange Kreisbahn unter der Erde verläuft. Nach dem Vortrag konnte noch ein Blick in das Atlas Control Center geworfen werden. Außerdem wurden wir über zukünftige Projekte informiert, wie beispielsweise den Bau eines neuen Beschleunigers. Vom Nachfolger des LHC, dem Future Circular Collider, in dem Teilchen mit höherer Energie kollidieren sollen, erhoffen sich Forscher unter anderem neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums. Nach verblüffenden Eindrücken in die Welt der Physik begaben wir uns gegen Abend auf den Weg zum Hotel, das nur wenige Kilometer entfernt in Frankreich lag.

Am nächsten Morgen verließen wir unsere Unterkunft, um die Schweizer Metropole Genf zu besichtigen. Für mehrere Stunden hatten wir die Möglichkeit, durch die lebendige Altstadt zu schlendern und die Sicht auf den Genfer See zu genießen. So sahen wir beispielsweise den Jet d’eau, einen Springbrunnen mitten im Genfer See mit einem bis zu 140 Meter hohen Wasserstrahl oder die Kathedrale Saint-Pierre, die auf dem Gipfel des Altstadthügels thront. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder zurück zum Bus und wir traten die Heimreise an.

Die Exkursion ins CERN war eine einzigartige Gelegenheit, andere Facetten der Physik zu erkunden und half somit sogar der ein oder anderen bei der späteren Berufswahl. Besonderes Lob kommt unserem Physiklehrer Herr Lobermeier zu, der nicht nur für die ausgezeichnete Planung, sondern auch für die einwandfreie Durchführung verantwortlich war. Dank gilt auch den beiden begleitenden Lehrkräften Frau Dr. Lederer-Käppler und Herrn Dr. Pöllinger-Dammer. Darüber hinaus wurde diese Reise finanziell durch die Franz Hirschvogel Stiftung ermöglicht, für deren großzügiges Sponsoring wir uns herzlich bedanken.

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07/02
2019

Schwäbischer Meister im Volleyball

Herzlichen Glückwunsch an unsere Mädchen der Schulmannschaft Volleyball Jahrgang 2002-2005 und an deren Betreuerteam Frau Stonawski und Herrn Dr. Pöllinger-Dammer.
Unsere Mannschaft konnte nach dem Sieg auf Regionalebene auch auf Bezirksebene für sich punkten. Sie gewann zunächst das Spiel gegen Ottobeuren mit 25:22 und 25:22. Im packenden Finale gegen Gersthofen konnten unsere Spielerinnen das Spiel nach verlorenem 1. Satz noch drehen und siegten im 2. Satz mit 25:23 und dann im dritten mit 15:9. Entscheidend für den großartigen Erfolg gegen körperlich und technisch überlegene Gegnerinnen war der überragende Zusammenhalt und Teamgeist!

06/02
2019

Christine Frank ab 1.8.2019 neue Schulleiterin

Nach vielen Jahrzehnten mit männlich besetzten Schulleitern bekommt das Marien-Gymnasium Kaufbeuren als Mädchenschule eine neue Schulleiterin, wie das Schulwerk der Diözese Augsburg als Träger der traditionsreichen Einrichtung bekannt gab. Christine Frank folgt auf Andreas Merz nach, der auf eigenen Wunsch als Schulleiter ans Ringeisen-Gymnasium der St. Josefskongregation in Ursberg wechselt. Christine Frank hat bisher die Funktion der Ständigen Stellvertreterin der Schulleiterin am Maria-Ward-Gymnasium Augsburg inne, wo sie die Fächer Mathematik und Physik unterrichtet. › mehr

Der Werdegang der gebürtigen Friedbergerin führte sie zuvor an das Bertolt-Brecht-Gymnasium der Stadt München, bevor sie dann 2009 nach Augsburg wechselte. Die Entscheidung für eine Schule mit christlichem Profil spielt für sie eine wichtige Rolle und eine bewusste Mädchenbildung ist ihr ein besonderes Anliegen, was viele Aktivitäten in diesem Bereich mit spirituellem Kern belegen. Neben der Fachbetreuung Mathematik und der Stundenplanerstellung hat sie sich auch als Fachlehrerin einen besonderen Ruf erworben. So konnte die langjährige Fachbetreuerin für Mathematik 2015 den Deutschen Lehrerpreis in der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“ entgegennehmen. Besonderes Engagement zeigt Christine Frank auch im Bereich der Digitalisierung, wo sie federführend beim Aufbau der digitalen Oberstufe (iPad-Klassen) an ihrer Schule war und aktuell bei der Entwicklung einer schulübergreifenden SchulApp mitwirkt. Insbesondere auch die Förderung von Mädchen im MINT-Bereich liegt ihr sehr am Herzen. Christine Frank ist mit einem Lehrer verheiratet und hat drei Kinder im Alter zwischen 10 und 21 Jahren.Vorbehaltlich der Genehmigung durch das Kultusministerium wird Christine Frank ihre neue Tätigkeit mit dem 1.8.2019 beginnen. „Ich freue mich sehr auf diese neue und spannende Aufgabe und insbesondere darauf eine so traditionsreiche Mädchenschule im Interesse der Schülerinnen sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zukunft mitzugestalten.“

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01/02
2019

Maria Lichtmess

Am Freitag, einen Tag vor Maria Lichtmess, feierten 5. bis 8. Klassen ihre Gottesdienste. Die katholischen Mädchen trafen sich in der Institutskirche, um mit Pfarrer Walden, über die Erfahrung von Licht in jedem von uns nachzudenken. Frau Thomamüller und ihre Klasse 5a hatten den Gottesdienst vorbereitet und gestalteten ihn mit der musikalischen Unterstützung der sunshine-Band. Zeitgleich widmeten sich die evangelischen Schülerinnen dem Bibelvers „Kommt zu mir, die ihr euch abmüht und belastet seid! Bei mir werdet ihr Ruhe finden.“

30/01
2019

Sieg beim Regionalentscheid Volleyball

Herzlichen Glückwunsch an unsere Mädchen der Schulmannschaft Volleyball Jahrgang 2002-2005, die den Regionalentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ mit 3:0 Sätzen gegen das Gymnasium Marktoberdorf klar für sich entscheiden konnten und sich somit für das Bezirksfinale nächste Woche in Ottobeuren qualifiziert haben.
Weiterhin viel Erfolg!.

26/01
2019

Deutsch-französische Freundschaft

Zum Tag der deutsch-französischen Freundschaft fanden im Schuljahr 2018/19 zwei großartige Events statt: Am 22.1. der Internetteamwettbewerb, bei dem knapp 11.000 Schülerinnen und Schüler deutschlandweit teilgenommen haben, und am 24.1. der Besuch der französischen Geschichtenerzählerin Catherine Bouin in unserem Marien-Gymnasium.
Den Internetwettbewerb gab es zum ersten Mal und er stellte die Mädchen und die Schule aufgrund der hohen Belastung im Netz vor große Herausforderungen. Unsere Schülerinnen klickten sich aber mit Engagement und mit Freude durch den Fragendschungel und beschäftigten sich drei Stunden lang intensiv mit Frankreichs Kultur und Sprache.› mehr

Im Gegensatz dazu erzählte Madame Bouin französische Geschichten auf eindrucksvolle Weise, angepasst an das jeweilige Niveau der Schülerinnen, und genoss die gespannte Aufmerksamkeit bei ihren Rätselfragen.
Es ist uns wichtig, den Kontakt zu unserem unmittelbaren Nachbarland zu intensivieren und weiter zu entwickeln. Wir legen Wert darauf, die Schönheit der französischen Sprache zu unterstreichen und aufzuzeigen, dass Französisch in vielen Ländern der Welt gesprochen wird, wir wollen landeskundliche Aspekte vermitteln, aber auch digitale Kompetenzen in den Französischunterricht einfließen lassen.
All diese Ziele wurden an diesen beiden Tagen verfolgt und haben allen Beteiligten Freude bereitet. C’étaient deux belles journées et c’est à refaire!

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20/12
2018

Musik und Gedanken zum Advent

Mit dem Titel „Musik und Gedanken zum Advent“ lud letzten Donnerstag das Marien-Gymnasium zu ihrem Adventkonzert 2018 ein.
In der mit Sterngirlanden festlich geschmückten hauseigenen Institutskirche erwartete die Konzertbesucher ein vielseitiges und interessantes Programm.
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Nach einer festlichen Eröffnung des Instrumentalensembles mit dem „Prince of Denmark´s March“ sowie dem zeitlosen Klassiker „Pomp and Circumstance“ von Sir Edward Elgar, kam das Publikum bereits in den Genuss des ersten Gesangsduetts zweier Schülerinnen des P-Seminars Sologesang. Eine sehr innige und gefühlsstarke Interpretation zeigten die beiden Solistinnen mit Humperdincks Abendsegen. Der Oberstufenchor im Anschluss präsentierte fetzige Gospelmusik mit Klavier. „Sunny Light of Bethlehem“ wurde durch ein solistisches Intro geschmückt, bei „This little Light of Mine“ vermittelte der Chor durch beschwingtes Mitwippen überzeugte Musikfreude.

An drei unterschiedlichen Stellen wurde das Publikum durch poetisch ambitionierte Texte über die Historie des Weihnachtsklassikers „Stille Nacht“ überrascht.

Der zweite kammermusikalische Beitrag „The Rose“ von Amanda Mc Broom, ebenfalls von einem Gesangsduett zweier Schülerinnen interpretiert, vermittelte eine sehr warme und emotionale Stimmung.
Nach dem weltbekannten Kanon in D von J. Pachelbel, sowie einer Toccatina von William Hofeldt gespielt vom Streicherensemble, erfreute die Sunshine Band mit vielen begeisterten Sängerinnen die Zuhörer mit zwei neuen geistlichen Liedern.

Der Kammerchor, der sich aus den Solistinnen des P-Seminars rekrutiert, zeigte sein musikalisches Talent mit dem traditionellen Weihnachtslied „Maria durch ein Dornwald ging“ und dem Engelsterzett „Hebe Deine Augen auf“ aus Mendelssohns Elias.

Mit dem folgenden Duett für Oboe und Klarinette bekundete das Geschwisterpaar ihre Verbundenheit zum Marien-Gymnasium. Mit einer „Pavane“ von Gabriel Faure überzeugten sie das Publikum.

Die größten Besetzungen kommen traditionell zum Schluss. So konnten die Zuhörer dieses Jahr zum ersten Mal einen Projektchor aus Schülerinnen, Eltern und Lehrkräften erleben. Mit drei stilistisch unterschiedlichen Liedern gelang ihnen ein engagierter und musikalisch ausgewogener Vortrag. Zum Abschluss wurde das Publikum mit „Shalom Chaverim“ und „Dona nobis pacem“ zum Mitsingen animiert. Die Chorklasse 5, sowie Schülerinnen der Klassen 5a und 6b ergänzten dabei den Projektchor.

Anerkennende und lobende Worte des Schulleiters entließen das Publikum schließlich zu Punsch und Gebäck, das der Elternbeirat im Foyer vorbereitet hatte.

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19/12
2018

Sternsingermobil an den Marienschulen

Am Mittwoch, den 19. Dezember, machte das Sternsingermobil im Rahmen seiner

seiner Deutschland-Tournee Station an den Marienschulen. Das aufklappbare Auto hat einiges im Gepäck: In Windeseile wird es umgebaut zur Bühne, ausgestattet mit Bildschirm (um den Sternsinger-Film anzuschauen), Infomaterial, Spielen und Bastelangeboten rund um die größte Hilfsaktion unter dem Motto: „Kinder helfen Kindern“. › mehr

Über 180 Kinder und Jugendlichen lernten informativ und spielerisch den Sinn und die Arbeitsweise der Sternsingeraktion kennen. Besonders interessiert zeigten sich die Schülerinnen an einzelnen Lebensgeschichten von Kindern, denen mit den gesammelten Spenden geholfen werden kann. „Einen Tag seid ihr die Könige, die Königinnen, um die Welt gerechter zu machen“, ermutigte Referentin Susanne Zander. „Segen bringen, Segen sein“, das Motto der Aktion Dreikönigssingen, die rund um den Jahreswechsel zum 61. Mal stattfand, konnten die Schülerinnen an diesem Vormittag hautnah erleben.

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17/11
2018

Sensationeller Erfolg bei der Schwäbischen Schachmeisterschaft

Am Samstag, 17.11.2018, trat erneut die Schachmannschaft des Marien-Gymnasiums zur diesjährigen Schwäbischen Schulschachmannschaftsmeisterschaft (SSSMM) an. Erstmalig seit vielen Jahren trafen wir dort auf drei gegnerische Mannschaften, sodass ein automatischer Pokalgewinn nicht mehr garantiert war.
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Neben unseren klassischen Konkurrentinnen des Gymnasiums Donauwörth war diesmal auch Kempten vertreten – und zwar doppelt.

Den Auftakt machte die Mannschaft um Führungsspielerin Pia Sternberg (10c) gegen die Staatliche Realschule an der Salzstraße aus Kempten. Zwei von vier Partien dieser Begegnung waren schnell gewonnen. Die beiden anderen entwickelten sich jedoch zu einem unerwartet harten Kampf. In beiden Spielen gerieten unsere Spielerinnen ins Hintertreffen. Da es Katharina Heller (Q12) auf Brett 3 aber gelang, durch geschickte Züge noch ein Unentschieden herauszuholen, ging diese Runde mit 2,5:1,5 Punkten an uns. Parallel gewann das Allgäu-Gymnasium Kempten souverän mit 3:1 gegen Donauwörth und zementierte damit den Anspruch, als Sieger aus dem Turnier hervorzugehen.

Die Taktik, gegen eine diesmal eher schwach erscheinende Mannschaft aus Donauwörth unsere starken Spielerinnen zu schonen, zahlte sich leider nicht aus. Runde 2 ging mit 3:1 verloren, während das Allgäu-Gymnasium mit einem 4:0-Sieg seinen Vorsprung ausbaute. Auf unserer Seite war es erneut Katharina Heller, die den – diesmal leider nicht entscheidenden – Punkt holte.

In der 3. Runde wendete sich dann das Blatt: Zur allgemeinen Überraschung gelang es unseren Mädchen, die bis dahin überragenden Spielerinnen des Gastgebers, des Allgäu-Gymnasiums, knapp zu schlagen.

In der Pause vor der Rückrunde begann nun das große Taktieren, denn plötzlich war trotz der Niederlage wieder alles drin. Tatsächlich zahlte sich diese Planung aus, denn sowohl die Realschule als auch die Donauwörther wurden mit jeweils 4:0 von den Brettern gefegt. Besonders erwähnenswert ist, dass unsere jüngste und am wenigsten erfahrene Spielerin, Anna Davidovic (7a), ihre beiden Partien in diesen Begegnungen gewann. Dabei gelang ihr auch die Revanche für die in der Hinrunde verlorene Partie.

Da aber auch das Allgäu-Gymnasium jeweils mit 4:0 und 4:0 gleichzog, lag es vor der letzten Partie zwar punktgleich aber mit einem Brettpunkt mehr noch auf Platz 1. Somit war klar, dass in der letzten Runde nur ein erneuter Sieg gegen die Führenden auch den Gesamtsieg garantieren würde. Tatsächlich lief es auch hier wieder so, dass schnell zwei Partien gewonnen waren. Das steigerte die Anspannung aber lediglich, da eben ein Unentschieden nicht ausgereicht hätte. Entsprechend entlud sich die Spannung in großem Jubel, als die Nachricht vom dritten Sieg kam. Dass die gesundheitlich angeschlagene Pia Sternberg sich ihrer Gegnerin schlussendlich geschlagen geben musste, änderte am Gesamtergebnis jedoch nichts mehr.

So ging dann ein fairer und spannender Turniertag mit der Siegerehrung zu Ende. Wir gratulieren unseren Siegerinnen, Pia Sternberg, Lisa-Marie Böhnel, Katharina Heller, Yuhan Ye, Hannah Aßmus und Anna Davidovic, die allesamt eine herausragende Leistung abgeliefert haben.

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16/11
2018

Besuch der Illustratorin Nadia Budde

„Die spricht in Bildern“ – so betitelt Nadia Budde selbst auf humorvolle Art und Weise in ihrem Vortrag vor den Schülerinnen der Kunstkurse der Jahrgangsstufen 11 und 12 ihre Arbeit als erfolgreiche Illustratorin. Bilder sind laut Frau Budde neben anderen Ausdrucksformen wie Sprache, Musik, Tanz und Körpersprache eines der wichtigsten Kommunikationsmittel. Sie erhält Aufträge für die Gestaltung von Plakaten, Zeitschriftencovern, Visitenkarten, Plakaten und Kalenderblättern. Ihr eigentliches Metier sind jedoch illustrierte Kinderbücher mit selbstverfassten Texten – meist in Reimform. › mehr

Sie zeichnet vordergründig Tiere – wobei ihr dabei das Kitschige, Liebliche, Niedliche nicht liegt. Der Pandabär ist ihr „ehrlich gesagt egal“, auch das Einhorn interessiert sie nicht. Sie möchte „miese Gestalten“ wie Taranteln, Schaben, Zecken, Heuschrecken und „eklige Kriechtiere“ in den Fokus ihrer Bücher rücken. Tiere, um die „sich sonst niemand kümmert.“ Frau Budde beginnt ihren sehr launigen und humorvollen, einstündigen Vortrag mit der Vorstellung ihres Buches „Eins, zwei, drei, Vampir“ für Kinder ab zwei Jahren. Doch auch die Oberstufenschülerinnen haben hier viel zu lachen! Frau Budde präsentiert einige Seiten aus diesem Buch, es handelt sich jeweils um eine nebeneinanderstehende Reihe unterschiedlicher Tiere mit knappen Untertiteln – die letzten beiden in Reimform. Das letzte Tier in der Reihe ist zunächst nicht zu sehen – unsere Schülerinnen sollen dieses erraten, beispielsweise: „Im Kleid. Im Anzug. Im Mantel….. TARANTEL.“ Oder auch: „Mit Blume. Mit Blättern. Mit Stil….. KROKODIL.“ Budde spielt auch mit Gefühlen der Kinder wie Schauder, Ekel, ja sogar Angst: sie zeigt eine Buchseite mit einem unheimlichen Monster, welches an verschiedenen Orten, schließlich unter dem Kinderbett liegt: „Da. Dort. Hier…. BEI DIR.“

 

Bücher wie „Unterm Bett liegt ein Skelett. Gruselgedichte für mutige Kinder.“ der gebürtigen Berlinerin erscheinen auch heute noch unkonventionell – vor 20 Jahren, als ihr erstes Buch: „Eins, zwei, drei, Tier“ herauskam, füllte es offenbar eine Marktlücke und erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis. Auch ihre folgenden Bücher erhielten Auszeichnungen. Ihre Figuren sind „nicht zu nett“, sie sprechen offenbar die Faszination von Kindern für Ekel, Grauen und leichtes Gruseln an, zudem sind sie geprägt von einer sehr eigenwilligen Art von Humor, den die Illustratorin auch bei sich selbst anwendet: Auf die Frage, was sie neben Reimen und Zeichnen noch gut könne, antwortet sie: „Den Hund ausführen – ich werde immer besser, er beißt nicht mehr so viel!“

 

Den Hund und einen Kaffee – das braucht sie zum Zeichnen. Kein Atelier, keinen besonders hergerichteten Arbeitsplatz. „Ich kann überall arbeiten, im Zug oder am Küchentisch.“ Sie fertigt von einem Motiv viele viele Zeichnungen an, zieht meist mit dem Pinsel oder dem Filzstift dicke, schwarze Konturlinien, scannt die Arbeiten ein und bearbeitet sie digital im Bildbearbeitungsprogramm. Zu Farbe habe sie „kein gutes Verhältnis“, sie wählt klare, flächig aufgetragene Farben für ihre Tiere und möchte gerne einmal ein Kinderbuch in Schwarz-Weiß gestalten. Das Tier beschäftigt sie schon lange – auch in ihren Büchern: „Trauriger Tiger toastet Tomaten“, „Um sechs kommt die Echs“ oder in „Großstadttiere“. Sie greift aber auch andere Themen auf: die Schwelle vom Kindsein zum Erwachsenen behandelt sie in: „Such Dir was aus, aber beeil dich! Kindsein in zehn Kapiteln.“ Es geht darin auch um Skurriles – um Nasenbluten, eklige Gerüche, um Schnupfen und Erkältungsträume. Auch Frau Budde selbst erlebt Skurriles: Ein Pharmaunternehmen bat sie einst, die Verpackung für ein Medikament gegen Herpesviren zu gestalten – doch das Unternehmen lehnte ihren Entwurf schließlich ab: die von Nadia Budde gezeichneten Herpesviren mit anthropomorphen Zügen könnten Mitleid bei den herpesgeplagten Patienten hervorrufen!

 

Eine Spätberufene ist sie – aufgewachsen in Ostberlin, damals „gab es nicht so viele Möglichkeiten“, das Abitur holt sie an der Abendschule nach, beginnt spät ein Grafik-Studium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und am Royal College of Art in London. Zur Illustration kommt sie eher zufällig – eine Professorin gibt den Anstoß. Heute ist sie viel unterwegs, hält Vorträge und Workshops, unterrichtet bisweilen an Hochschulen und ist viel auf Reisen. Dazwischen zeichnet sie. „Was ist für Sie das Schönste an Ihrer Arbeit“ lautet eine der vielen interessierten Fragen der Schülerinnen im Anschluss an den Workshop – darauf antwortet sie: „Wenn auf dem Blatt etwas Stimmiges entsteht, das etwas widerspiegelt, mit einer gewissen Erkennbarkeit. Etwas, das mir wichtig ist, ein Wesen mit Ausdruck.“

 

Nach dem Vortrag folgt ein 90-minütiger Workshop „Illustration“ für 20 ausgewählte Schülerinnen der Q11 im Kunstraum. Die Teilnehmerinnen sollen zunächst ihren Vor- und Nachnamen mit Filzstift in großen Lettern auf ein einfaches Blatt Papier schreiben, die Buchstaben ausschneiden und aus diesen möglichst viele unterschiedliche Wörter und Satzfragmente bilden. Eifrig machen sich die Schülerinnen an die Arbeit und bald ertönen belustigte und erstaunte Ausrufe – sie teilen sich gegenseitig ihre teils skurrilen Wortneuschöpfungen mit: Vieles ergibt zunächst keinen Sinn, es klingt teilweise wie das Skandieren von dadaistischen Gedichten, doch dann entsteht aus dem „Buchstabensalat“ bei einigen doch – einigermaßen – Sinnvolles: aus dem Namen einer Schülerin entstehen beispielsweise fiktive Charaktere, ein „John Anosalo“ und ein „Jona Honolas“. Bei einer anderen steht: „Jan, Anna, im Zimmer“, sogar zu Bayerisch lassen sich die Buchstaben zusammenfügen: „Mei a Ratz“ erfindet eine Schülerin. Schon die erste Aufgabe erheitert alle Anwesenden, Frau Budde schaut den Mädchen immer wieder über die Schulter, spricht mit ihnen über ihrer Wortkreationen und gibt Tipps. Im Anschluss sollen die Schülerinnen auf kleineren Papieren ein „Portrait“ eines der aus ihren Buchstaben entstandenen „Charaktere“ zeichnen. Das Konterfei von „Zar Esfiv“ zeigt einen Kopf mit blauer Nase, blauen Wangen, Schnauzbart und dicken Augenbrauen, Abstehohren, brauner Pelzmütze und Wodkaflasche auf dem Kopf und grünem Stehkragen bis zum Kinn. „Mara Mietzm“ ist in Anlehnung an ihren Namen ein niedliches  „Katzenmädchen“, mit spitzen Katzenöhrchen, Schnäuzchen mit Schnurrhaaren, weit aufgerissenen großen Augen, lockigen Haaren, langem Hals und einem Katzenschwanz um den Hals gelegt. Mit „Ahoj! Lanoson!“ ist ein weiteres Portrait beschriftet, es zeigt einen blonden Wikinger mit gehörntem Helm, blauen Augen und blauem Pullover mit Stehkragen und Reißverschluss. Bei „Sajat Taikinnan“ handelt es sich um eine mysteriöse Dame mit pinken, lockigen Haaren, großen schwarzen Augen und sehr dicken, roten Lippen. „Mauul Ninja“ ist ein Ninja-Mädchen mit roter Augenbinde, stechenden blauen Augen, braunen Haaren und schwarzem Shirt, für das sich viele der Schülerinnen bei der kleinen Zwischenpräsentation auf einem der Zeichentische sehr begeistern. Die Vielfalt an Ergebnissen ist in Anbetracht des kurzen und intensiven Zeichnens ganz erstaunlich! Alle Teilnehmerinnen stehen um den Tisch und bestaunen teils bewundernd, teils amüsiert die Blätter der anderen. Frau Budde stellt nun die letzte Aufgabe: die Schülerinnen sollen sich zwei der Charaktere aussuchen und diese auf einem Blatt in einer Art von Dialog zeichnen. Ein letztes Mal geht es an die Arbeit! Es entstehen witzige, comichafte „Begegnungen“ der verschiedenen „Personen“ auf dem Papier, die zum Schmunzeln anregen. Besonders das Ninja-Mädchen ist sehr beliebt. Auf einem Blatt beschwert sich „V. Eis Friz“ bei seinem fiktiven Gegenüber, der Lust auf ein Eis hat: „Aber ich bin nicht zum Essen!“. Auf einem anderen fragt eine Person mit einem dosenartigen Kopf eine Art grünes Gurkenmonster: „Willst Du auch zu Marmelade werden?!“ – worauf dieses schreit: „Nein!!!!“. Nach der erneuten Präsentation dieser Ergebnisse endet der sehr abwechslungsreiche und amüsante Workshop. Die Schülerinnen empfanden sichtbar Vergnügen beim Zeichnen und arbeiteten konzentriert und motiviert an den einzelnen Aufgaben. Einige bedanken sich am Ende persönlich bei Frau Budde, auch die Illustratorin äußert ihre Wertschätzung für die Begeisterungsfähigkeit der Schülerinnen. Eine rundum gelungene Veranstaltung – wir danken Frau Budde ganz herzlich für ihren Besuch!

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26/10
2018

Schulsani-Symposium in München-Großhadern

Wie erkenne ich einen Schlaganfall? Was ist eigentlich ein Schädel-Hirn-Trauma? Und wie sieht es in einem Rettungshubschrauber aus? Antworten auf diese Fragen gab es beim Schulsanitätsdienst-Symposium am 20. Oktober 2018 in der Uniklinik München-Großhadern. Gemeinsam mit Dr. Bauer machten sich 10 Schulsanitäterinnen der zehnten und elften Klasse auf nach München, um mit Hunderten anderen SchulsanitäterInnen das medizinische Fachwissen zu erweitern.
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Sofort nach der Ankunft im Uniklinikum gab es für die Schülerinnen die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Vortragsblöcken: „Time is brain – schnelle Hilfe beim Schlaganfall“ und „Magersucht und Bulimie – Essstörungen verstehen“ oder „Luftnot im Frühling – von Allergien und Asthma“ und „Diabetes – was tun, wenn der Zucker verrückt spielt?“.

Es ist dem Organisationsteam gelungen, sehr erfahrene und versierte Ärzte für die Vorträge zu gewinnen. In der knappen Zeit von jeweils 45 Minuten verpackten sie das Wissen interessant und vor allem unterhaltsam.

Danach gab es in der Pause die Möglichkeit, bei Butterbreze und Tee oder Kaffee die Informationen zu verarbeiten, sich mit anderen Schulsanitätern auszutauschen und anschließend einen weiteren Vortragsblock auszuwählen. Zur Auswahl standen „Badesalz, Ecstasy und Co – Update Vergiftungen und Drogen“ und anschließend „Bauchschmerzen – harmlos oder akut?“ oder „Von Kompressen & Pflastern – Wunden richtig versorgen“ und „Notfalluntersuchung und Übergabe an den Rettungsdienst“.

Im Anschluss gab es Chili con und sin carne von den Maltesern, damit sich die Schulsanitäter gestärkt die letzten Vorträge „Harte Schale, weicher Kern – Schädel-Hirn-Trauma“ oder „Notfälle im Schullandheim – zwei Fallbeispiele in Bildern“ anhören konnten.

Als letzter Programmpunkt fanden verschiedene Workshops statt, wie „Besichtigung des Rettungshubschraubers“, „Besichtigung eines Operationssaals“ oder „Herz-Lungen-Wiederbelebung“.

Auf der Heimfahrt waren sich die Schulsanitäterinnen einig: „Das war ein toller Tag!“ Bleibt nur noch die Frage: „Dürfen wir nächstes Jahr wieder mit?“

Milena Hölzle und Mara Backes

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25/10
2018

WHITE HORSE THEATRE aus Soest zu Gast am Marien-Gymnasium

Seit Jahren begeistert das White Horse Theatre regelmäßig mit ihren mal klassischen, mal modernen Stücken Schülerinnen am Marien-Gymnasium. Das Ensemble hat sich zur Aufgabe gemacht, englische Theaterstücke den sprachlichen Möglichkeiten der verschiedenen Altersstufen anzupassen und entsprechend bearbeitet in den Schulen aufzuführen.› mehr

Für die Mittelstufe spielte das WHITE HORSE THEATRE diesmal „Move to junk“, ein eindrucksvolles Stück über Auswirkungen des Cybermobbings, für die Oberstufe Charlotte Brontë  „Jane Eyre“, das den Schülerinnen auf unterhaltsame Art und Weise Einblick in das Klassengefüge und die Geschlechterrollen einer anderen Zeit gab.

Die jungen, engagierten britischen Akteure boten nicht nur professionelles Schauspiel auf hohem Niveau, sondern auch nach jeder Aufführung die Möglichkeit zu direktem Gespräch, was das Theatererlebnis erheblich intensivierte.

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19/10
2018

Kennenlerntag der 5. Klassen

Nachdem unsere neuen Fünftklässlerinnen sich schon recht gut eingelebt hatten, fand am 19. Oktober 2018 ein Kennenlerntag statt. Dieser Tag sollte die Klassengemeinschaft außerhalb des Unterrichtsalltags stärken und den Schülerinnen helfen, mit der Schule noch vertrauter zu werden, und neue Freundschaften (auch über die Klassengemeinschaft hinaus) zu knüpfen.› mehr

In der fünften und sechsten Unterrichtsstunde begann der Kennenlerntag mit einer weiteren Einheit zum Thema „Lernen lernen“, um die Schülerinnen dabei zu unterstützen, mit den veränderten Anforderungen am Gymnasium zurecht zu kommen. Dabei wurde zum Beispiel besprochen, wie sich die Schülerinnen in geeigneter Weise auf die anstehenden ersten Schulaufgaben vorbereiten können. Außerdem sollten die Schülerinnen ihre bisherige Arbeitsweise reflektieren und sich selbst Ziele setzen.

Anschließend ließen wir uns zusammen das leckere Mittagessen in der Mensa schmecken. Danach lernten die Mädchen bei herrlichem Wetter durch einige Kennenlern- und Bewegungsspiele ihre neuen Mitschülerinnen besser kennen. Dabei standen der gemeinsame Spaß und die Knüpfung neuer Kontakte im Vordergrund. So wurde an dem sonnigen Herbsttag gemeinsam im herabgefallenen Laub getobt, wobei auch die Lehrkräfte vor einem „Eingegraben werden im Laub“ nicht verschont wurden.

Nach einer kleinen Stärkung diskutierten die Schülerinnen engagiert, welchen Umgang miteinander und welche Atmosphäre sie sich für ihre Klassengemeinschaft wünschen. Die gemeinsam erarbeiteten Regeln für ein gelingendes Miteinander wurden auf einem Plakat festgehalten, von allen Schülerinnen unterschrieben und im Klassenzimmer aufgehängt.

Um 18.00 trafen sich die drei Klassen in der kleinen Aula und verspeisten das üppige und köstliche Büffet, das die Eltern dankenswerterweise gespendet hatten.

Nach dem gemeinsamen Aufräumen konnten die Mädchen zwischen fünf tollen Aktivitäten wählen, die von den Lehrkräften angeboten wurden: einer Fantasiereise im Meditationsraum, einer Geistergeschichte draußen im Dunkeln im grünen Klassenzimmer, Wollbommel basteln, Papierblumen basteln und Mandalas malen.

Um 21.00 Uhr waren alle müde, aber begeistert von diesem ereignisreichen und schönen Tag und wurden von ihren Eltern wieder in Empfang genommen. Einige haben in der ungezwungenen Atmosphäre neue Freundschaften mit Mädchen geschlossen, die sie vorher nicht so gut kannten, und die Klassengemeinschaft wurde deutlich gestärkt.

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31/07
2018

Hip-Hop und Flamenco

Let’s dance Hip-Hop
Am Freitag, dem 20. Juli 2018 übten sich die Mädchen der Klasse 9b unter der Anleitung von Chris Meirich, dem Leiter des Tanzstudios „Dance Soulution“ im Hip-Hop. Als „Zuckerl“ lieferte dieser mit einer seiner Tanzschülerinnen eine kleine Einlage, die so viel Schwung in die Halle brachte, dass alle Mädchen bis zum Schluss bei hochsommerlichen Temperaturen den schweißtreibenden Hip-Hop-Rhythmus durchhielten und auch noch sichtlich Spaß daran hatten.
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Flamencofieber
Die Flamencotänzerin Rena la Morena (Lehrbeauftragte für Maschinenbau an der Hochschule Kempten) begeisterte am 19.7.2018 die Mädchen zum Abschluss ihres Kurses Tanz/Sport und gab mit José, dem hochkarätigen Cante-Sänger aus Sevilla eine Kostprobe ihres Könnens. Sie bestach mit einem Tango, den die Schülerinnen vereinfacht für sich erarbeiteten – bei so viel spanischem Flair mit viel Anmut und südlichem Temperament.

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31/07
2018

La France en direct

Am 13. Juli 2018 stellten Carolina Buck, eine ehemalige Schülerin unseres Gymnasiums, (Studium Französisch/Spanisch/Translation und Psychologie in Lyon) und Nicolas Varenne (Studium Sport und Physiotherapie in Lyon) die Großregion Rhône-Alpes / Auvergne vor. Gebannt lauschten die Mädchen der 9a und 10a den Informationen und Erlebnissen aus erster Hand – auf Französisch natürlich!

30/07
2018

Studentin aus Togo

Mariella en classe – la vie d’une immigrée

Anfang Juli 2018 besuchte die 24-jährige Fremdsprachenstudentin Mariella die Klassen 9a und 10a. Sie erzählte in ihrer Muttersprache Französisch, der Landessprache im Togo, aus ihrem bewegten Leben – vom Flüchtlingskind ohne Deutschkenntnisse bis zum Abschluss des Studiums in Französisch, Spanisch und Translation.

15/07
2018

Gentechnisches Praktikum der Q11

Gentechnik – eine in der Öffentlichkeit umstrittene biologische Technik! Doch was ist überhaupt Gentechnik? Was machen Gentechniker in ihren modernen Laboren? Ist Gentechnik wirklich gefährlich?
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Viele Fragen, die auch die Schülerinnen der Biologiekurse in der Q11 beschäftigen. Um etwas Klarheit in die Sache zu bringen, erhielten die Schülerinnen die Gelegenheit in einem Praktikum gentechnische Arbeitsmethoden selbst zu erkunden. Zu diesem Zweck fuhren alle vier Biokurse der Q11 am 02. und 3. Juli ins DNA-Labor des Deutschen Museums nach München. Durch die großzügige Finanzierung der Frank-Hirschvogel-Stiftung war dieses Praktikum für die Schülerinnen kostenfrei.

Was wird im Praktikum gemacht? Zunächst ging es in einem kurzen einführenden Theorieteil um Plasmide, die aus dem Erbgut von Bakterien gewonnen werden können. Plasmide sind ringförmige DNA-Moleküle, die spezielle Erbinformation tragen, wie z. B. genetische Information über die Resistenz gegenüber Antibiotika. Dieses Erbgut wird mit Restriktionsenzymen („genetischen Scheren“) zerschnitten, damit der DNA-Ring geöffnet vorliegt. In diesen geöffneten Ring wird dann mit Hilfe von Ligase, einem weiteren speziellen Enzym, ein fremdes DNA-Stück eingefügt. Diese neue Erbinformation enthält häufig die Anleitung zur Herstellung eines Proteins. Um festzustellen, ob, das Einfügen des neuen Gens erfolgreich war wird eine „Gelelektrophorese“ durchgeführt, eine Arbeitstechnik zum Auftrennen und Sichtbarmachen von DNA. Dazu muss die Probe mit dem veränderten (rekombinanten) Plasmid mit anderen Vergleichsproben in die vorbereiteten Geltaschen eingebracht werden. Dieser Arbeitsschritt erfordert viel Geduld und Geschick. Sollte der Einbau des fremden DNA-Fragments erfolgreich verlaufen sein, erscheint nach dem Anfärben des Gels eine neue Bande im Gel.

Drei Stunden konzentrierte Laborarbeit – anstrengend, aber auch sehr informativ und spannend! Aber wozu braucht man nun diese Techniken? Ein Beispiel für die positive Nutzung der Gentechnik ist das Herstellen von dringend gebrauchten Medikamenten wie z. B. Insulin. Hierzu werden E-Coli-Bakterien oder Hefezellen mit rekombinanter Plasmid-DNA dazu veranlasst humanes Insulin zu erzeugen.

Bernhard Fackler

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15/07
2018

Crescentia in Concert – Welturaufführung

Am 29. und 30. Juni 2018 begeisterten 150 Akteure insgesamt 800 Zuschauer mit einem Singspiel über die heilige Crescentia von Kaufbeuren. Eine Uraufführung, da das Stück, komponiert vom im vergangenen Jahr verstorbenen Georg Stich, erstmals vollständig vor Publikum gespielt wurde und ein Gemeinschaftsprojekt, da eine Vielzahl von Gruppen zur Ausgestaltung und Aufführung beigetragen haben.
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Initiiert wurde das Projekt von der Stadtkapelle Kaufbeuren, die das musikalische Werk in größerem Rahmen auf die Bühne bringen wollte. Der Kooperationspartner Marien-Gymnasium setzte die Geschichte der Crescentia in die heutige Zeit um. Drei P-Seminare – Solo-Gesang, Crescentia goes Art (Bühnenbild) und Eventmamagement setzten die Idee mit Begleitung durch einen Projektchor und die Stadtkapelle Kaufbeuren um. Das Ergebnis war eine fesselnde Vorführung, die mit frischen Ideen und hochwertigen Einzelleistungen beeindruckte.

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29/06
2018

Unsere Abiturientinnen 2018

Wie „Alice im Wunderland“ schienen sich die Abiturientinnen zu fühlen. Zumindest war das Wortspiel „Abi im Wunderland“ das Motto dieses Abiturjahrgangs, der am 29. Juni 2018 in einer dreistündigen Feier vom Marien-Gymnasium verabschiedet wurde.
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Im Gottesdienst, der der Vergabe der Reifezeugnisse vorausging, bedachten die Schülerinnen ihre aktuelle Lage ebenfalls als etwas Wunderbares: Mit Psalm 8 aus dem Alten Testament verlas Sofi Lang die Zeilen „Du hast ihn (den Menschen) mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. … ihm alles zu Füßen gelegt“. Stadtpfarrer Waltner griff die Worte in seiner Ansprache auf und gab den Absolventinnen die Botschaft mit auf den Weg, dass jede von Gott angenommen und geliebt sei, ohne wenn und aber. Er rief sie auf, ihre Talente zum Blühen zu bringen und wünschte ihnen Gottes Segen dazu.

Die anschließende Feier leiteten Schülerinnen des Profilfachs Instrumentalensemble der Q11 und Q12, dirigiert von Gabriele Rauber ein. Mit „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar verbreitete sich eine zum Anlass passende getragene Grundstimmung mit Klarinetten-, Querflöten-, Geigen- und Keyboard-Klängen. In seiner Begrüßung ließ es sich Andreas Merz, der Schulleiter des Marien-Gymnasiums, nicht nehmen, seinen Dank auszudrücken. Ein großes Anliegen war es ihm, zuerst die Eltern herauszustellen, die ihre Töchter auf dem Weg zum diesem Ziel begleitet und unterstützt haben. Ein besonderer Gruß galt den Schwestern des Crescentia-Klosters und Pfarrer Bernhard Waltner, Oberbürgermeister Stefan Bosse, Anita Mauersberger von der Frank-Hirschvogel-Stiftung, Markus Neubauer von der VR Bank Kaufbeuren, den Vertretern des Elternbeirats und den Grundschullehrkräften, die den Abiturientinnen vor Jahren in der vierten Klasse das Startkapital mitgaben. Den Kollegen, die das Werk vollendeten und die Schülerinnen zum Abitur führten, dankte er ausdrücklich für ihren fundamentalen und hervorragenden Beitrag dazu, insbesondere dem Oberstufenkoordinator, Joachim Kohler, für seine kompetente, schülernahe und begeisternde Art.

Generaloberin Sr. M. Martha Lang freute sich sehr über die Einladung, ein Grußwort zu sprechen und gratulierte herzlich. Eine in der Klosterkirche abgestellte handverzierte Kerze mit der Aufschrift „Abi 2018 – Danke“ deutete sie als Zeichen der Verbundenheit von Marienschulen und Kloster. Stefan Bosse fand im Thema Fußball einen geeigneten Aufhänger für seine Ansprache. „Deutschland trauert und das Marien-Gymnasium feiert.“ Im Gegensatz zum Bundestrainer wäre es Joachim Kohler, dem Oberstufenkoordinator dieses Jahrgangs, dem „Marien-Jogi“, gelungen, seine Mannschaft mit einem tüchtigen Trainerstab ins Finale zu bringen. Die Eltern verglich er mit Fans, die nun, da der Titel gewonnen wurde, mit ihren Siegerinnen rufen können „Jetzt geht’s lo-os!“

Mit einem Zitat von Mark Twain: „Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend“ verknüpfte Markus Glogowski als Vertreter des Elternbeirats seinen Dank an die Eltern und alle an dem zu feiernden Erfolg Beteiligten. Nachdenklich stimmte der Poetry Slam „Eines Tages, Baby, werden wir alt sein!“, gekonnt vorgetragen von Mirjam Mähler.

„Abi im Wunderland“ – „Was wollen die uns damit sagen?“ fragte sich Andreas Merz in seiner Rede. Der Inhalt des Klassikers der Kinderliteratur „Alice im Wunderland“, verfasst von einem Mathematikprofessor und interpretiert als „feindliche Welt“ verdient es wohl, ernst genommen zu werden. Dennoch resumierte Merz die chaotische, verwirrende, absurde und verunsichernde Geschichte in der zweifelnden Frage: „War die Schule wirklich so schlimm?“ Oder bezieht sich das Abi-Motto vielmehr auf die Welt außerhalb der Schule. Und hier dürfte das Hinterfragen tatsächlich erlaubt sein. In der neuen Qualität des Umgangs miteinander in höchsten Regierungskreisen auf internationaler Ebene aber auch in Gesellschaft und Wirtschaft sieht er eine große Herausforderung. Eine „America first“-Haltung präge die Entscheidungen und nicht das Bemühen um einen Konsens, was zu wünschen wäre. Wachstum bringt neben Wohlstand immer auch Ungerechtigkeiten mit sich und es scheint, als würden tragfähige Werte bei wirtschaftlichen und auch bei gesellschaftspolitischen Themen zeitweise sehr wenig Raum bekommen. Die Frage sei, wo bleibt eigentlich der Mensch? Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden bedarf es einer Richtschnur oder kurz gesagt: es kommt auf die richtige Bildung an.

Ein hochrangiges Fachwissen wird durch einen Abiturschnitt von 2,09 bestätigt. Weitere Kompetenzen sind durch Werke wie Fastenaktionen, Gemeinschaftsprojekte, Theater, Austausch, Tutorinnen- oder Sanitätereinsatz und viele andere schulische Aktivitäten entwickelt und gestärkt worden. Dies qualifiziere für die Gestaltung einer wertegeprägten Zukunft als angehende Führungskräfte.

Die Übergabe der Abiturzeugnisse offenbarte die hervorragenden Ergebnisse: 29 Absolventinnen haben die eins vor dem Komma, 12 von ihnen sogar 1,5 und besser. Die Spitzennote 1,0 erreichten Rebekka Steck und Theresa Hofmann. Ihnen überreichte Anita Mauersberger den mit 1000 € dotierten Preis für das beste Abitur. Den Preis „VR-aktiv“ für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft erhielt Gamze Ertas. Mit weiteren Preisen wurden ausgezeichnet: Xiomara Runge (Deutsche Physikalische Gesellschaft, bestes Physik-Abitur), Elena Hobbacher (Gesellschaft Deutscher Chemiker, bestes Chemie-Abitur), Hannah Huttner (Deutsche Mathematiker-Vereinigung, bestes Mathematik-Abitur) Daniela Doll (bestes Biologie-Abitur) und Rebekka Steck (bestes Latein-Abitur).

Den Schlusspunkt der Verabschiedung setzte Natalie Schlachter mit dem Titel „The climb“ von Miley Cyrus, das sie beeindruckend und bewegend vortrug. Die Jahrgangsstufensprecherinnen bedankten sich bei ihren Kursleitern insbesondere bei ihrem Oberstufenbetreuer für zwei gelungene, erfolggekrönte Jahre und ließen die Feier am Buffet ausklingen.

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16/06
2018

Viel Krieg um nichts

Viel Krieg um nichts (Aufführung der Theatergruppe 2018)
Mehr als Philipp Faulconbridge hätte man kaum tun können: Er argumentiert und verhandelt, schlägt um sich, überlässt die ihm versprochene Blanca dem Gegner, bedroht sogar den König, um den kleinen Thronfolger Arthur zu schützen. Der Friede aber, der er erreicht, sieht einer Niederlage zum Verwechseln ähnlich: „Du brachtest nichts als Unglück. Die Welt verbessernd machtest du sie nur verdammter. Kehr zurück zu deinen Schweinen, zurück in deinem Bauernmist, hinweg aus meinen Augen – “
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Die Theatergruppe der Oberstufe bringt Friedrich Dürrenmatts Version von Shakespeares Stück „King John“ im Stadttheater Kaufbeuren zur Aufführung.

Termine sind Freitag, 22. Juni, und Samstag, 23. Juni, um 19.30 Uhr, und am Sonntag, 24. Juni, um 19.00 Uhr.

Karten gibt es ab sofort in den Pausen in der kleinen Aula und über das Sekretariat, den Trailer gibt es hier !

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13/06
2018

MINT-Exkursion

Am Donnerstag vor den Pfingstferien bot sich für eine Gruppe interessierter Zehntklässlerinnen die Gelegenheit, einen MINT-Tag an das St-Michaels-Gymnasium in Metten zu erleben.
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Die als MINT Excellence Center ausgezeichnete Schule hatte Professoren der Universitäten Regensburg, Passau und Würzburg und der Technischen Hochschule Deggendorf eingeladen, um in Vorträgen und workshops „Neues aus der Forschung“ – so der Titel der Veranstaltung – zu präsentieren. Mit Themen wie „Sonne, Sand und Meer“ oder „Physik im Bier“ wurden spannende Beobachtungen anschaulich erklärt. Die workshops lockten zum selber ausprobieren, wobei Experten motivierend zur Seite standen.

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13/06
2018

Lesung mit Theresa Hannig

Sozialpunkte und verbotener Fleischgenuss
„Wen sollten meine Daten denn wirklich interessieren?“ „Hat man als Einzelne eine Chance sich zu wehren, wenn rundherum alle mitmachen?“ So oder so ähnlich lauteten die Fragen der Schülerinnen nach der Lesung von Theresa Hannig, die am 6. Juni in der Bibliothek des Marien-Gymnasiums ihren Roman „Die Optimierer“ vorstellte.
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Immer wieder unterbrach die junge Autorin ihre Lesung, um mit den Zehntklässlerinnen den denkbaren Fortgang der Geschichte variantenreich zu diskutieren.

Und die Geschichte hat es in sich. Denn was als bedrohliche Zukunftsvision gedacht war, wird heute bereits praktiziert. So sollen demnächst die Menschen in China permanent überwacht und ihr Verhalten mit Plus- oder Minuspunkten bewertet werden. Die Maßstäbe für erwünschtes oder unerwünschtes Verhalten setzen aber allein die Herrschenden fest. Mag sein, dass damit manche Gefahren ausgeschaltet werden können, aber was auf der Strecke bleibt, ist die Freiheit.

Ganz ähnlich im Roman: In einer fiktiven Bundesrepublik Europa regelt der Staat das Leben seiner Bürger vollständig in Form einer „Optimalwohlökonomie“. Da Arbeit in ihrer herkömmlichen Form kaum mehr notwendig ist, haben die Menschen eigentlich größte Freiheiten, ihr Leben sinnvoll und selbstbestimmt zu führen und tatsächlich wirkt der Alltag eher leicht und sehr bequem. Hinter der entspannten Fassade herrscht aber eine gnadenlose und reibungslos funktionierende Wohlfühldiktatur. Sie bestimmt über Karrieren, Lebenschancen und sinnstiftende Tätigkeiten. Der Held der Geschichte, der in München lebt und arbeitet, verstößt –  ohne es zu wollen – gegen die Regeln und erleidet einen dramatischen persönlichen und gesellschaftlichen Absturz.

Datenmissbrauch und Datenschutz – näher kann man eigentlich nicht an der Realität junger Menschen sein. Deshalb bewegte sich die Diskussion auch ausschließlich in diesen Bahnen, obwohl es genügend Ansatzpunkte für andere, z.B. literarische Fragestellungen gegeben hätte.  Da der Roman das Erstlingswerk von Theresa Hannig ist, wäre sie auch eine ideale Gesprächspartnerin gewesen, um über den schwierigen Einstieg in die Welt des Literaturbetriebs zu reden.

Dass eine so hautnahe Begegnung mit Autoren immer wieder möglich ist, verdankt die Schule den Initiatoren des Allgäuer Literaturfestivals, denen es jedes Jahr gelingt, ein bewundernswertes Literaturprogramm auf die Beine zu stellen und der Kaufbeurer Sparkasse, die solche Begegnungen tatkräftig unterstützt.

Am Ende waren alle zufrieden: die engagierte Autorin, das aufmerksame Publikum  und die Organisatoren, denen immer wieder vor Augen geführt wird, wieviel Lust und wieviel Erkenntnisgewinn Literatur auslösen kann. Was aber auch blieb, war die tiefe Beunruhigung über die technischen Möglichkeiten und die Bedeutung des neuen Rohstoffs – Daten!

Dr. Ulrich Klinkert

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26/04
2018

Französisch live!

Celina Jäckel, Klasse 7c, qualifizierte sich bei der schulintern Vorentscheidung für die Teilnahme am diesjährigen Vorlese-wettbewerb Französisch „Coupe d’Allgäu“ am Gymnasium Lindenberg, das seine Gäste mit liebevoll dekorierten Räumen und mit von Schülerinnen und Schülern der 7. Jahrgangsstufe selbst gebackenen Genüssen empfing.

18/04
2018

FranceMobil

Zwölf französische Lektorinnen und Lektoren sind in Deutschland Straßen unterwegs mit dem Auftrag, deutsche Schulen zu besuchen und Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen spielerisch für Frankreich und die französische Sprache zu begeistern. Im Gepäck hat das junge Team ein frisches und oft überraschendes Bild seines Landes. Zum Einsatz kommen Spiele, aktuelle frankophone Musik, Zeitschriften, Filme – alles was Spaß und neugierig macht!
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Der FranceMobil-Besuch bereitet Lust auf das Erlernen der französischen Sprache. Das wichtigste Ziel dabei: Kinder und Jugendliche an Schulen spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern und ein attraktives, freundliches und aktuelles Frankreichbild zu vermitteln.

Am 9. April 2018 kamen unsere Schülerinnen der 5. Jahrgangsstufe und die „Französinnen“ der 6. Jahrgangsstufe in den Genuss, jeweils eine Stunde mit dem FranceMobil lernen und spielen zu können. Alle Mädchen waren begeistert und konnten sehr rasch und unproblematisch mit der französischen Sprache umgehen.

Bonjour à toutes et à tous et vive la France!

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18/04
2018

USA-Austausch

20 amerikanische Highschool Schüler aus Portland, Indiana besuchten im Rahmen eines Austausches ihre Partnerinnen am Marien-Gymnasium. Die deutschen Schülerinnen waren schon im Oktober in Portland und freuten sich nun, die ihnen entgegenbrachte Gastfreundschaft erwidern zu können.
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Es gab vielfältige Unternehmungen, damit die amerikanischen Gäste Kaufbeuren und Umgebung in guter Erinnerung haben. So wurden sie von Oberbürgermeister Bosse empfangen, der ihnen etwas über Kaufbeuren erzählte, sie besuchten unser Stadtmuseum, das ja mit englischen Audioguides ausgestattet ist.

Zusätzlich nahmen sie an einigen Unterrichtsstunden teil und machten diverse Ausflüge; natürlich durfte das Schloss Neuschwanstein nicht fehlen. Unsere Brezeln fanden großen Anklang und alle Schüler waren sich einig, dass wir Deutschen recht temperamentvoll Auto fahren. Der Abschied fiel vielen schwer, da bei den Besuchen Freundschaften geknüpft wurden.

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18/04
2018

Riesen-Erfolg bei Jugend forscht

Nach ihrem Sieg beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in Schongau, war Anna Achatz aus der Klasse 7b startberechtigt für das Finale auf Landesebene. Mit ihrem automatischen Bremssystem kann verhindert werden, dass ein Rollator ungewollt wegrollt oder sein Besitzer stürzt, wenn er sich darauf abstützt. Möglicherweise können damit viele Unfälle von älteren Leuten mit Rollator verhindert werden.
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Mit viel Elektronik, geschickt angebrachten Sensoren, die messen, ob die Griffe umfasst sind oder nicht, und magnetgesteuerten Bremsköpfen, die im Auslösefall auf die Reifen drücken, hat Anna es geschafft, die Sicherheit der Rollatoren entscheidend zu verbessern. Ihre Überlegungen und die technische Umsetzung hat auch die Jury des Landeswettbewerbs in Dingolfing überzeugt: Anna hat sensationell den 1. Platz im Fachbereich „Arbeitswelt“ belegt und obendrein einen Sonderpreis erhalten!

Der Wettbewerb „Schüler experimentieren“ gehört zu Jugend forscht, es treten dort Schülerinnen und Schüler bis zum Alter von 14 Jahren an. Beim Wettbewerb „Jugend forscht“ stellen die älteren Schüler ab 15 Jahren ihre Forschungsprojekte vor. Es gibt Entscheide auf Regional- und Landesebene, beim Jugend-forscht-Wettbewerb zusätzlich auch noch ein Bundesfinale. Das Marien-Gymnasium ist seit ca. fünf Jahren jeweils mit mehreren Projekten vertreten und dies sehr erfolgreich. Der für uns zuständige Regionalwettbewerb ist in Schongau. Wer dort den ersten Platz in seinem Fachbereich belegt, qualifiziert sich für den Landeswettbewerb Bayern (in Dingolfing für die Teilnehmer an „Schüler experimentieren“ und in München für „Jugend forscht“).

Annas Teilnahme am Landeswettbewerb war bereits die vierte von Schülerinnen des Marien-Gymnasiums, eine Landessiegerin hat es jedoch bisher noch nicht gegeben! Wir gratulieren Anna Achatz herzlich zu ihrem tollen Erfolg!

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16/03
2018

Jugend forscht 2018

Wie schon in den vergangenen Jahren haben Schülerinnen des Marien-Gymnasiums auch heuer wieder beim Regionalentscheid „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in Schongau teilgenommen. Dieses Mal waren wir mit drei verschiedenen Projekten vertreten.
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An zwei Tagen haben die Mädchen ihre Forschungen vorgestellt, die sie in den Monaten zuvor mit viel Einsatz, Akribie und Fleiß durchgeführt hatten. Das Ergebnis kann sich erneut sehen lassen: Kira Herold und Martina Ebert erhielten einen Sonderpreis für ihr Amylase-Projekt, bei dem sie überraschend herausfanden, dass Hundespeichel sehr viel von dem stärkeabbauenden Enzym enthält, obwohl die Tiere fast reine Fleischfresser sind.

Claudia Achatz fertigte im Eigenbau ein Terrarium für ihre Leopard-Geckos an, deren Verhalten sie in einem nächsten Projekt studieren will. Ihre Schwester Anna konnte mit ihrem Rollator-Projekt aus dem Fachgebiet Arbeitswelt sogar einen ersten Platz und damit den Regionalsieg erringen. Sie nimmt dadurch am Landeswettbewerb in Dingolfing teil und stellt dort ihr automatisches Bremssystem für Rollatoren vor. Mit dieser technischen Neuerung, die Anna entwickelt hat, können sich gehbehinderte Menschen sicherer mit einem Rollator fortbewegen, weil dieser automatisch bremst, sobald die Hände nicht mehr an den Griffen sind. Wir drücken Anna die Daumen für einen erfolgreichen Wettbewerb im April!

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16/03
2018

Vortrag und Podiumsdiskussion mit Barbara Lochbihler, MdEP

Am 16. März 2018 war Frau Barbara Lochbihler am Marien-Gymnasium als Referentin zu Gast. Die gebürtige Allgäuerin aus Ronsberg gab den rund 100 Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe einen vielschichtigen Einblick in ihren Beruf und in ihre Arbeit im Europaparlament und beantwortete Fragen zur EU und zu ihrer Arbeit im Hinblick auf die Menschenrechte.
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Frau Lochbihler spannte einen weiten Bogen über ihren beruflichen Werdegang, der sie aus dem Allgäu über das Studium in München nach Genf, Berlin und zuletzt nach Brüssel führte. Sie sprach eine ganze Reihe von aktuellen Themen an, wie zum Beispiel Menschenrechte, Migration und Wirtschaft sowie die Flüchtlingspolitik der EU und traf dabei auf das Interesse der Schülerinnen.

Sehr anschaulich konnte sie von ihren aktuellen Reisen nach Bangladesch zu den Flüchtlingslagern der Rohingya oder von menschenunwürdigen Bedingungen auf Lesbos in Griechenland berichten. In ihren Darstellungen verwies sie immer auf die Würde des Menschen und die Aufgabe einer Europäischen Gemeinschaft, gemeinsame Lösungen für vorhandene Probleme auf den Weg zu bringen. Frau Lochbihler zog das Fazit, dass man für seine Überzeugungen einstehen sollte. Durch ihren Lebensweg zieht sich das Thema Menschenrechte wie ein roter Faden.

In der abschließenden Gesprächsrunde wurden viele Fragen zu Frauenrechten, Feminismus, Gleichstellung, Flucht und auch zur Arbeit im Parlament gestellt. Wie kann die EU Ungleichheiten bekämpfen und Menschenrechte einfordern? Welche Möglichkeiten hat eine Abgeordnete, ihre Interessen zu vertreten? Frau Lochbihler ging auf persönliche Fragen ein und stellte das Engagement bei sogenannten Nichtregierungsorganisationen (NGO), die oft in sozialen Bereichen tätig sind, vor. Auch die Arbeit im Europäischen Parlament präsentierte sie als berufliche Möglichkeit für junge Frauen. Frau Lochbihler zeigte sich sehr beeindruckt vom Interesse der Schülerinnen. Sie bedankte sich bei der stellvertretenden Schulleiterin Frau Gapp und dem Fachbetreuer für Sozialkunde Herrn Städele für die Einladung an die Schule.

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08/03
2018

Oasenwochenende

50 Schülerinnen der 5. und 6. Klassen erlebten ein spannendes und besinnliches Wochenende in der Schule. Betreut von Tutorinnen aus den 8. bis 10. Klassen, die inzwischen routiniert an die Planung und die Organisation herangehen, wurden Spiele gespielt, ein Sinnesparcour durchlaufen und am Samstagnachmittag ein Gottesdienst vorbereitet und gestaltet, den Pfr. Waltner mit uns feierte.

07/03
2018

Forscherinnen gesucht!

MINT-Nachmittage für Grundschülerinnen
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wir möchten dich ganz herzlich zu vier spannenden Nachmittagen einladen, an denen du selbst unter Anleitung forschen und experimentieren kannst.
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Wir wollen gemeinsam ein Fernrohr bauen. Warum steht das Bild einer Lochkamera auf dem Kopf? Kann man Blitze selbst herstellen? Gurken brennen! Geht Musik durch deinen Körper? Ist Licht weiß oder farbig? Wie lang kann ein Strohhalm zum Trinken höchstens sein? Fällt ein Stein oder eine Feder schneller herunter? Wann geht Opas Standuhr vor oder nach? Spannende Versuche mit Wasser. Wie sagen wir einem Roboter, was er machen soll? Programmiere selbst einen Lego-Roboter! Mathematische Rätsel, die auch du lösen kannst. Bisschen Chemie gefällig? Wie sieht eine Zelle oder eine Bakterie aus?

Termine:

Montag, 12.03.2018
Dienstag, 20.03.2018
Mittwoch, 11.04.2018
Donnerstag, 19.04.2018

jeweils von 15.00 – 16.30 Uhr im Raum E19

Melde dich bitte vorher im Sekretariat an, so können wir besser planen.

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17/02
2018

Skilager der siebten Klassen 2018

Wie jedes Jahr fuhren auch heuer wieder die 7. Klassen ins Skilager nach Balderschwang. Vom 29. Januar bis 2. Februar waren Skifahren, Snowboarden oder Langlaufen und Schneeschuhwandern in der Wintersportgruppe angesagt. Es gab viel Schnee in dem schönen Ort südlich des Riedbergpasses, so dass alle auf ihre Kosten kamen.
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Nach einem anstrengenden Skitag sollte aber auch das Abendprogramm nicht zu kurz kommen. Quiz- und Filmabend sind schon Tradition, ebenso bei gutem Wetter das Nacht-Skifahren am Gschwend-Lift, das allen sehr viel Spaß gemacht hat. In einem Crash-Kurs in Erster Hilfe konnten die Schülerinnen vieles selbst ausprobieren, um für einen eventuellen Ernstfall bestens gerüstet zu sein.

Höhepunkt war ein Wettbewerbsabend, bei dem die Teams in Geschicklichkeitsaufgaben gegeneinander antraten, Kurzgeschichten schrieben und bekannte Lieder mit neuen Texten versahen. Krönender Abschluss: Eine Modenschau mit sehr kreativen Verkleidungen!

Schülerinnen und Lehrkräfte haben sich besonders gefreut, dass die Skiwoche unfallfrei und (fast) ohne Blessuren verlaufen ist. Ein großer Dank gilt auch dem Team vom Schullandheim St. Franziskus für das gute Essen und den schönen Aufenthalt in Balderschwang!

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04/02
2018

Sieger des Planspiels Börse 2017

Börsenfieber bzw. der „verfluchte Hunger nach Gold“

Am 27. September 2017 startete das Planspiel Börse, das vom deutschen Sparkassenverband organisiert wird und jährlich stattfindet. So stattete die Sparkasse Kaufbeuren auch diesmal die einzelnen Teilnehmergruppen der verschiedenen Schulen mit je 50.000,- € Startkapital aus, wobei sich rund tausend Schüler zur diesjährigen 35. Spielrunde anmeldeten.
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Die Gruppe „Auri sacra fames“ (lat. „Verfluchter Hunger nach Gold“) des Marien-Gymnasiums, bestehend aus Maria Erbshäuser, Anna Blösch, Johanna Loos, Benigna Fürst und Paula Hilbring, informierte sich umfassend über die gehandelten Aktiengesellschaften. Basierend auf diesen Kenntnissen und einem ständigen Austausch innerhalb des Teams schafften sie es in dieser kurzen Zeitspanne, ihr Startkapital um über 7.000,- € auszubauen, womit sie im Einzugsbereich der Kaufbeurer Sparkasse den ersten Platz erreichten.

Auch unter allen Teilnehmern Bayerns gehörten sie zu den zehn besten Spielgruppen. In ihrem Depot hatten sie u.a. Aktien von Google, Amazon und Lufthansa. Durch ihre Teilnahme war es den Gymnasiastinnen erstmals möglich, sich vom Börsenfieber infizieren zu lassen. Sie erhielten einen Einblick in die Vorgänge an den weltweiten Finanzmärkten und wurden erstmals selbst zu Brokern. Innerhalb von zehn Wochen versuchten sie ihr fiktives Kapital durch den gezielten Kauf und Verkauf von Wertpapieren zu vermehren. Die Abrechnung erfolgte nach realen Börsenkursen. Es zählte aber nicht nur der Gewinn, das Planspiel vermittelte den Jugendlichen auch ein tieferes Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften und eine wohlüberlegte Geldanlage. Deshalb gab es eine eigene Nachhaltigkeitswertung mit gesondertem Ranking. Das virtuelle Spiel ist auch mit modernen technischen Möglichkeiten ausgestattet. So konnten die Heranwachsenden sowohl über PC als auch Tablet und Smartphone auf ihr Depot zugreifen und Aktien ordern.

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04/02
2018

Spannender Saisonauftakt Volleyball

Am 17. Januar 2018 startete die Wettkampfklasse IV in den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ mit dem Stadtentscheid gegen die Marien-Realschule. Es kam zum erwartet spannenden Duell von Gymnasium und Realschule. Beide Schulmannschaften zeigten sich leistungsmäßig ebenbürtig und der Verlauf des Wettkampfs war von Anfang bis zum Ende Nervenkitzel pur.
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Für die Mannschaft des Gymnasiums spielten: Johanna Altthaler, Sophia Lauter, Hannah Nieberle, Lara Schmid, Bianca Schmidt, Eva Seidl, Annika Steuer und Ina Wahmhoff alle Klasse 6b.

Eine Schulmannschaft besteht aus zwei Teilmannschaften, die gegeneinander antreten. Und jede Teilmannschaft erhält für jeden gewonnenen Satz einen Punkt. Die Punkte der beiden Teilmannschaften werden addiert. Am Ende des Turniers hatten dann sowohl das Gymnasium als auch die Realschule vier Sätze gewonnen und vier Sätze abgegeben. Das bedeutete Punktegleichstand. So musste die Anzahl der gespielten Bälle zur Ermittlung des Stadtsiegers herangezogen werden. Und da hatte das Gymnasium knapp das bessere Ergebnis und wurde somit Stadtsieger. Als nächstes steht nun der Regionalentscheid an, der bis Mitte März ausgespielt werden muss.

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04/02
2018

P-Seminar Chemie-Show bei DELO

Als Abschluss des Projektseminars im Begleitfach Chemie besuchte die Gruppe das Unternehmen DELO Industrie Klebstoffe in Windach. Mitarbeiterinnen des Labors und der Anwendungstechnik boten jeweils einen interssanten Einblick in die Produkte des Klebstoffspezialisten. Wem ist schon bekannt, dass in jedem zweiten Handy DELO steckt und dass auch Chip-Karten mit einem winzigen Klebstofftropfen von DELO fixiert werden?
Über Berufe, die in dem Unternehmen erlernt werden können bzw. benötigt werden, informierte eine Personalreferentin die angehenden Absolventinnen, die die Exkursion als gewinnende Unterrichtsergänzung empfanden.

19/01
2018

Große Erfolge im Landeswettbewerb Mathematik

In der ersten Runde des Landeswettbewerbs Mathematik waren sechs Schülerinnen des Marien-Gymnasiums erfolgreich. Maria Erbshäuser (10a) erzielte einen beeindruckenden ersten Preis und darf damit an der zweiten Wettbewerbsrunde teilnehmen. Hannah Zocher (9c) wurde mit einem hervorragenden dritten Preis ausgezeichnet. Stark waren auch die Leistungen von Sara Olberz (9c), Verena Weiß (8a), Flora von den Ropp (8a) und Celina Jäckel (7c, nicht im Bild), die für ihre Lösungen jeweils eine Anerkennung erzielten.
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Der Landeswettbewerb wird von den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg durchgeführt. Die Teilnehmerinnen müssen sechs besonders schwierige Aufgaben über einen Zeitraum von zwei Monaten zu Hause bearbeiten. Neben einem soliden Schulwissen brauchen sie Einfallsreichtum, Durchhaltevermögen, mathematische Vorstellungskraft und Phantasie, um bei den einzelnen Aufgaben zum Ziel zu gelangen.

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01/01
2018

„Denk‘ mal ans Denkmal“

P-Seminar stellt Dokumentation von Kaufbeurer Bildwerken vor

In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien präsentierte das P-Seminar Geschichte des Abiturjahrgangs des Marien-Gymnasiums im Stadtmuseum die Dokumentation „Denk‘ mal ans Denkmal – Bildwerke in Kaufbeuren und Neugablonz“, die ab der ersten Januarwoche beim Amt für Stadtplanung und Bauordnung der Stadt Kaufbeuren (Untere Denkmalschutzbehörde) erhältlich ist.
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Zudem werden die Ergebnisse in den nächsten Wochen in das Internetangebot der Kaufbeuren Marketing Tourist Information eingearbeitet werden. Die Publikation behandelt insgesamt 24 Bildwerke.

Broschüre "Denk' mal ans Denkmal"Nach dem Verschwinden der Plastik „Das Geheimnis“ von Hanne Wondrak im Jahr 2014 ging Frau Ingrid Zasche auf das Schulamt und über dieses auf die Kaufbeurer und Neugablonzer Schulen zu, um eine Erfassung und Dokumentation der nicht denkmalgeschützten Bildwerke im Freien zu initiieren. Das Marien-Gymnasium bot daraufhin das P-Seminar „Bildwerke in Kaufbeuren“ an, das kurz vor Weihnachten die Ergebnisse seines Projekts vorstellte. Die Schülerinnen erarbeiteten die Broschüre „Denk‘ mal ans Denkmal – Bildwerke in Kaufbeuren und Neugablonz“, die sie im Stadtmuseum Kaufbeuren der interessierten Öffentlichkeit, darunter zahlreichen Geschichtslehrkräften beider Kaufbeurer Gymnasien, vorstellten. Diese Broschüre ist ab der ersten Januarwoche über die Stadt Kaufbeuren erhältlich, Interessierte finden das Inhaltsverzeichnis vorab auf den Internetseiten des Marien-Gymnasiums. Innerhalb des Seminars wurden die verschiedenen Aufgaben auf Gruppen aufgeteilt, eine Kontrollgruppe koordinierte die Arbeiten, so dass das Heft mit den Ergebnissen Anfang Dezember in den Druck gehen konnte. Bei der Präsentation stellten die Schülerinnen den Anlass für das Seminar vor, wiesen darauf hin, dass eine solche Dokumentation für das Erinnern unerlässlich ist, die Zuhörer erhielten zudem einen Einblick in die Arbeit der Schülerinnen im Rahmen des Seminars. Am Schluss der Veranstaltung im Stadtmuseum bestand die Möglichkeit, mit den Abiturientinnen ins Gespräch zu kommen. Die betreuende Lehrkraft Thomas Städele konnte Ulrike Gerber vom Amt für Stadtplanung und Bauordnung für die Finanzierung der knapp 60 Seiten starken Broschüre danken, Oberbürgermeister Stefan Bosse ließ es sich nicht nehmen, Ingrid Zasche für ihre Initiative und den Schülerinnen persönlich für ihr Engagement seine Anerkennung auszusprechen. Die Broschüre, die im Erstdruck eine Auflage von 125 Exemplaren hat, soll nachgedruckt und günstig über die Stadt angeboten werden. Zudem wird eine inhaltliche Ergänzung durch weitere P-Seminare gewünscht, so z. B. von Schulleiter Andreas Merz und Rainer Hesse vom Stadtmarketing. Abschließend bedankten sich die Abiturientinnen bei ihren Unterstützerinnen und Unterstützern, allen voran bei Museumsleiterin Petra Weber, die den Schülerinnen des Seminars die Präsentation in den Räumlichkeiten des Stadtmuseums ermöglicht hatte.

P-Seminar "Bildwerke" im Stadtmuseum Kaufbeuren

Online-Artikel „Marienschülerinnen auf Denkmal-Safari“ des Kreisboten Kaufbeuren vom 26.12.2017
Online-Artikel „Nachruf auf ein Denkmal“ des Kreisboten Kaufbeuren vom 01.10.2014

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