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31/07
2018

Hip-Hop und Flamenco

Let’s dance Hip-Hop
Am Freitag, dem 20. Juli 2018 übten sich die Mädchen der Klasse 9b unter der Anleitung von Chris Meirich, dem Leiter des Tanzstudios „Dance Soulution“ im Hip-Hop. Als „Zuckerl“ lieferte dieser mit einer seiner Tanzschülerinnen eine kleine Einlage, die so viel Schwung in die Halle brachte, dass alle Mädchen bis zum Schluss bei hochsommerlichen Temperaturen den schweißtreibenden Hip-Hop-Rhythmus durchhielten und auch noch sichtlich Spaß daran hatten.
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Flamencofieber
Die Flamencotänzerin Rena la Morena (Lehrbeauftragte für Maschinenbau an der Hochschule Kempten) begeisterte am 19.7.2018 die Mädchen zum Abschluss ihres Kurses Tanz/Sport und gab mit José, dem hochkarätigen Cante-Sänger aus Sevilla eine Kostprobe ihres Könnens. Sie bestach mit einem Tango, den die Schülerinnen vereinfacht für sich erarbeiteten – bei so viel spanischem Flair mit viel Anmut und südlichem Temperament.

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31/07
2018

La France en direct

Am 13. Juli 2018 stellten Carolina Buck, eine ehemalige Schülerin unseres Gymnasiums, (Studium Französisch/Spanisch/Translation und Psychologie in Lyon) und Nicolas Varenne (Studium Sport und Physiotherapie in Lyon) die Großregion Rhône-Alpes / Auvergne vor. Gebannt lauschten die Mädchen der 9a und 10a den Informationen und Erlebnissen aus erster Hand – auf Französisch natürlich!

30/07
2018

Studentin aus Togo

Mariella en classe – la vie d’une immigrée

Anfang Juli 2018 besuchte die 24-jährige Fremdsprachenstudentin Mariella die Klassen 9a und 10a. Sie erzählte in ihrer Muttersprache Französisch, der Landessprache im Togo, aus ihrem bewegten Leben – vom Flüchtlingskind ohne Deutschkenntnisse bis zum Abschluss des Studiums in Französisch, Spanisch und Translation.

15/07
2018

Gentechnisches Praktikum der Q11

Gentechnik – eine in der Öffentlichkeit umstrittene biologische Technik! Doch was ist überhaupt Gentechnik? Was machen Gentechniker in ihren modernen Laboren? Ist Gentechnik wirklich gefährlich?
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Viele Fragen, die auch die Schülerinnen der Biologiekurse in der Q11 beschäftigen. Um etwas Klarheit in die Sache zu bringen, erhielten die Schülerinnen die Gelegenheit in einem Praktikum gentechnische Arbeitsmethoden selbst zu erkunden. Zu diesem Zweck fuhren alle vier Biokurse der Q11 am 02. und 3. Juli ins DNA-Labor des Deutschen Museums nach München. Durch die großzügige Finanzierung der Frank-Hirschvogel-Stiftung war dieses Praktikum für die Schülerinnen kostenfrei.

Was wird im Praktikum gemacht? Zunächst ging es in einem kurzen einführenden Theorieteil um Plasmide, die aus dem Erbgut von Bakterien gewonnen werden können. Plasmide sind ringförmige DNA-Moleküle, die spezielle Erbinformation tragen, wie z. B. genetische Information über die Resistenz gegenüber Antibiotika. Dieses Erbgut wird mit Restriktionsenzymen („genetischen Scheren“) zerschnitten, damit der DNA-Ring geöffnet vorliegt. In diesen geöffneten Ring wird dann mit Hilfe von Ligase, einem weiteren speziellen Enzym, ein fremdes DNA-Stück eingefügt. Diese neue Erbinformation enthält häufig die Anleitung zur Herstellung eines Proteins. Um festzustellen, ob, das Einfügen des neuen Gens erfolgreich war wird eine „Gelelektrophorese“ durchgeführt, eine Arbeitstechnik zum Auftrennen und Sichtbarmachen von DNA. Dazu muss die Probe mit dem veränderten (rekombinanten) Plasmid mit anderen Vergleichsproben in die vorbereiteten Geltaschen eingebracht werden. Dieser Arbeitsschritt erfordert viel Geduld und Geschick. Sollte der Einbau des fremden DNA-Fragments erfolgreich verlaufen sein, erscheint nach dem Anfärben des Gels eine neue Bande im Gel.

Drei Stunden konzentrierte Laborarbeit – anstrengend, aber auch sehr informativ und spannend! Aber wozu braucht man nun diese Techniken? Ein Beispiel für die positive Nutzung der Gentechnik ist das Herstellen von dringend gebrauchten Medikamenten wie z. B. Insulin. Hierzu werden E-Coli-Bakterien oder Hefezellen mit rekombinanter Plasmid-DNA dazu veranlasst humanes Insulin zu erzeugen.

Bernhard Fackler

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15/07
2018

Crescentia in Concert – Welturaufführung

Am 29. und 30. Juni 2018 begeisterten 150 Akteure insgesamt 800 Zuschauer mit einem Singspiel über die heilige Crescentia von Kaufbeuren. Eine Uraufführung, da das Stück, komponiert vom im vergangenen Jahr verstorbenen Georg Stich, erstmals vollständig vor Publikum gespielt wurde und ein Gemeinschaftsprojekt, da eine Vielzahl von Gruppen zur Ausgestaltung und Aufführung beigetragen haben.
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Initiiert wurde das Projekt von der Stadtkapelle Kaufbeuren, die das musikalische Werk in größerem Rahmen auf die Bühne bringen wollte. Der Kooperationspartner Marien-Gymnasium setzte die Geschichte der Crescentia in die heutige Zeit um. Drei P-Seminare – Solo-Gesang, Crescentia goes Art (Bühnenbild) und Eventmamagement setzten die Idee mit Begleitung durch einen Projektchor und die Stadtkapelle Kaufbeuren um. Das Ergebnis war eine fesselnde Vorführung, die mit frischen Ideen und hochwertigen Einzelleistungen beeindruckte.

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29/06
2018

Unsere Abiturientinnen 2018

Wie „Alice im Wunderland“ schienen sich die Abiturientinnen zu fühlen. Zumindest war das Wortspiel „Abi im Wunderland“ das Motto dieses Abiturjahrgangs, der am 29. Juni 2018 in einer dreistündigen Feier vom Marien-Gymnasium verabschiedet wurde.
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Im Gottesdienst, der der Vergabe der Reifezeugnisse vorausging, bedachten die Schülerinnen ihre aktuelle Lage ebenfalls als etwas Wunderbares: Mit Psalm 8 aus dem Alten Testament verlas Sofi Lang die Zeilen „Du hast ihn (den Menschen) mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. … ihm alles zu Füßen gelegt“. Stadtpfarrer Waltner griff die Worte in seiner Ansprache auf und gab den Absolventinnen die Botschaft mit auf den Weg, dass jede von Gott angenommen und geliebt sei, ohne wenn und aber. Er rief sie auf, ihre Talente zum Blühen zu bringen und wünschte ihnen Gottes Segen dazu.

Die anschließende Feier leiteten Schülerinnen des Profilfachs Instrumentalensemble der Q11 und Q12, dirigiert von Gabriele Rauber ein. Mit „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar verbreitete sich eine zum Anlass passende getragene Grundstimmung mit Klarinetten-, Querflöten-, Geigen- und Keyboard-Klängen. In seiner Begrüßung ließ es sich Andreas Merz, der Schulleiter des Marien-Gymnasiums, nicht nehmen, seinen Dank auszudrücken. Ein großes Anliegen war es ihm, zuerst die Eltern herauszustellen, die ihre Töchter auf dem Weg zum diesem Ziel begleitet und unterstützt haben. Ein besonderer Gruß galt den Schwestern des Crescentia-Klosters und Pfarrer Bernhard Waltner, Oberbürgermeister Stefan Bosse, Anita Mauersberger von der Frank-Hirschvogel-Stiftung, Markus Neubauer von der VR Bank Kaufbeuren, den Vertretern des Elternbeirats und den Grundschullehrkräften, die den Abiturientinnen vor Jahren in der vierten Klasse das Startkapital mitgaben. Den Kollegen, die das Werk vollendeten und die Schülerinnen zum Abitur führten, dankte er ausdrücklich für ihren fundamentalen und hervorragenden Beitrag dazu, insbesondere dem Oberstufenkoordinator, Joachim Kohler, für seine kompetente, schülernahe und begeisternde Art.

Generaloberin Sr. M. Martha Lang freute sich sehr über die Einladung, ein Grußwort zu sprechen und gratulierte herzlich. Eine in der Klosterkirche abgestellte handverzierte Kerze mit der Aufschrift „Abi 2018 – Danke“ deutete sie als Zeichen der Verbundenheit von Marienschulen und Kloster. Stefan Bosse fand im Thema Fußball einen geeigneten Aufhänger für seine Ansprache. „Deutschland trauert und das Marien-Gymnasium feiert.“ Im Gegensatz zum Bundestrainer wäre es Joachim Kohler, dem Oberstufenkoordinator dieses Jahrgangs, dem „Marien-Jogi“, gelungen, seine Mannschaft mit einem tüchtigen Trainerstab ins Finale zu bringen. Die Eltern verglich er mit Fans, die nun, da der Titel gewonnen wurde, mit ihren Siegerinnen rufen können „Jetzt geht’s lo-os!“

Mit einem Zitat von Mark Twain: „Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend“ verknüpfte Markus Glogowski als Vertreter des Elternbeirats seinen Dank an die Eltern und alle an dem zu feiernden Erfolg Beteiligten. Nachdenklich stimmte der Poetry Slam „Eines Tages, Baby, werden wir alt sein!“, gekonnt vorgetragen von Mirjam Mähler.

„Abi im Wunderland“ – „Was wollen die uns damit sagen?“ fragte sich Andreas Merz in seiner Rede. Der Inhalt des Klassikers der Kinderliteratur „Alice im Wunderland“, verfasst von einem Mathematikprofessor und interpretiert als „feindliche Welt“ verdient es wohl, ernst genommen zu werden. Dennoch resumierte Merz die chaotische, verwirrende, absurde und verunsichernde Geschichte in der zweifelnden Frage: „War die Schule wirklich so schlimm?“ Oder bezieht sich das Abi-Motto vielmehr auf die Welt außerhalb der Schule. Und hier dürfte das Hinterfragen tatsächlich erlaubt sein. In der neuen Qualität des Umgangs miteinander in höchsten Regierungskreisen auf internationaler Ebene aber auch in Gesellschaft und Wirtschaft sieht er eine große Herausforderung. Eine „America first“-Haltung präge die Entscheidungen und nicht das Bemühen um einen Konsens, was zu wünschen wäre. Wachstum bringt neben Wohlstand immer auch Ungerechtigkeiten mit sich und es scheint, als würden tragfähige Werte bei wirtschaftlichen und auch bei gesellschaftspolitischen Themen zeitweise sehr wenig Raum bekommen. Die Frage sei, wo bleibt eigentlich der Mensch? Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden bedarf es einer Richtschnur oder kurz gesagt: es kommt auf die richtige Bildung an.

Ein hochrangiges Fachwissen wird durch einen Abiturschnitt von 2,09 bestätigt. Weitere Kompetenzen sind durch Werke wie Fastenaktionen, Gemeinschaftsprojekte, Theater, Austausch, Tutorinnen- oder Sanitätereinsatz und viele andere schulische Aktivitäten entwickelt und gestärkt worden. Dies qualifiziere für die Gestaltung einer wertegeprägten Zukunft als angehende Führungskräfte.

Die Übergabe der Abiturzeugnisse offenbarte die hervorragenden Ergebnisse: 29 Absolventinnen haben die eins vor dem Komma, 12 von ihnen sogar 1,5 und besser. Die Spitzennote 1,0 erreichten Rebekka Steck und Theresa Hofmann. Ihnen überreichte Anita Mauersberger den mit 1000 € dotierten Preis für das beste Abitur. Den Preis „VR-aktiv“ für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft erhielt Gamze Ertas. Mit weiteren Preisen wurden ausgezeichnet: Xiomara Runge (Deutsche Physikalische Gesellschaft, bestes Physik-Abitur), Elena Hobbacher (Gesellschaft Deutscher Chemiker, bestes Chemie-Abitur), Hannah Huttner (Deutsche Mathematiker-Vereinigung, bestes Mathematik-Abitur) Daniela Doll (bestes Biologie-Abitur) und Rebekka Steck (bestes Latein-Abitur).

Den Schlusspunkt der Verabschiedung setzte Natalie Schlachter mit dem Titel „The climb“ von Miley Cyrus, das sie beeindruckend und bewegend vortrug. Die Jahrgangsstufensprecherinnen bedankten sich bei ihren Kursleitern insbesondere bei ihrem Oberstufenbetreuer für zwei gelungene, erfolggekrönte Jahre und ließen die Feier am Buffet ausklingen.

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16/06
2018

Viel Krieg um nichts

Viel Krieg um nichts (Aufführung der Theatergruppe 2018)
Mehr als Philipp Faulconbridge hätte man kaum tun können: Er argumentiert und verhandelt, schlägt um sich, überlässt die ihm versprochene Blanca dem Gegner, bedroht sogar den König, um den kleinen Thronfolger Arthur zu schützen. Der Friede aber, der er erreicht, sieht einer Niederlage zum Verwechseln ähnlich: „Du brachtest nichts als Unglück. Die Welt verbessernd machtest du sie nur verdammter. Kehr zurück zu deinen Schweinen, zurück in deinem Bauernmist, hinweg aus meinen Augen – “
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Die Theatergruppe der Oberstufe bringt Friedrich Dürrenmatts Version von Shakespeares Stück „King John“ im Stadttheater Kaufbeuren zur Aufführung.

Termine sind Freitag, 22. Juni, und Samstag, 23. Juni, um 19.30 Uhr, und am Sonntag, 24. Juni, um 19.00 Uhr.

Karten gibt es ab sofort in den Pausen in der kleinen Aula und über das Sekretariat, den Trailer gibt es hier !

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13/06
2018

MINT-Exkursion

Am Donnerstag vor den Pfingstferien bot sich für eine Gruppe interessierter Zehntklässlerinnen die Gelegenheit, einen MINT-Tag an das St-Michaels-Gymnasium in Metten zu erleben.
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Die als MINT Excellence Center ausgezeichnete Schule hatte Professoren der Universitäten Regensburg, Passau und Würzburg und der Technischen Hochschule Deggendorf eingeladen, um in Vorträgen und workshops „Neues aus der Forschung“ – so der Titel der Veranstaltung – zu präsentieren. Mit Themen wie „Sonne, Sand und Meer“ oder „Physik im Bier“ wurden spannende Beobachtungen anschaulich erklärt. Die workshops lockten zum selber ausprobieren, wobei Experten motivierend zur Seite standen.

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13/06
2018

Lesung mit Theresa Hannig

Sozialpunkte und verbotener Fleischgenuss
„Wen sollten meine Daten denn wirklich interessieren?“ „Hat man als Einzelne eine Chance sich zu wehren, wenn rundherum alle mitmachen?“ So oder so ähnlich lauteten die Fragen der Schülerinnen nach der Lesung von Theresa Hannig, die am 6. Juni in der Bibliothek des Marien-Gymnasiums ihren Roman „Die Optimierer“ vorstellte.
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Immer wieder unterbrach die junge Autorin ihre Lesung, um mit den Zehntklässlerinnen den denkbaren Fortgang der Geschichte variantenreich zu diskutieren.

Und die Geschichte hat es in sich. Denn was als bedrohliche Zukunftsvision gedacht war, wird heute bereits praktiziert. So sollen demnächst die Menschen in China permanent überwacht und ihr Verhalten mit Plus- oder Minuspunkten bewertet werden. Die Maßstäbe für erwünschtes oder unerwünschtes Verhalten setzen aber allein die Herrschenden fest. Mag sein, dass damit manche Gefahren ausgeschaltet werden können, aber was auf der Strecke bleibt, ist die Freiheit.

Ganz ähnlich im Roman: In einer fiktiven Bundesrepublik Europa regelt der Staat das Leben seiner Bürger vollständig in Form einer „Optimalwohlökonomie“. Da Arbeit in ihrer herkömmlichen Form kaum mehr notwendig ist, haben die Menschen eigentlich größte Freiheiten, ihr Leben sinnvoll und selbstbestimmt zu führen und tatsächlich wirkt der Alltag eher leicht und sehr bequem. Hinter der entspannten Fassade herrscht aber eine gnadenlose und reibungslos funktionierende Wohlfühldiktatur. Sie bestimmt über Karrieren, Lebenschancen und sinnstiftende Tätigkeiten. Der Held der Geschichte, der in München lebt und arbeitet, verstößt –  ohne es zu wollen – gegen die Regeln und erleidet einen dramatischen persönlichen und gesellschaftlichen Absturz.

Datenmissbrauch und Datenschutz – näher kann man eigentlich nicht an der Realität junger Menschen sein. Deshalb bewegte sich die Diskussion auch ausschließlich in diesen Bahnen, obwohl es genügend Ansatzpunkte für andere, z.B. literarische Fragestellungen gegeben hätte.  Da der Roman das Erstlingswerk von Theresa Hannig ist, wäre sie auch eine ideale Gesprächspartnerin gewesen, um über den schwierigen Einstieg in die Welt des Literaturbetriebs zu reden.

Dass eine so hautnahe Begegnung mit Autoren immer wieder möglich ist, verdankt die Schule den Initiatoren des Allgäuer Literaturfestivals, denen es jedes Jahr gelingt, ein bewundernswertes Literaturprogramm auf die Beine zu stellen und der Kaufbeurer Sparkasse, die solche Begegnungen tatkräftig unterstützt.

Am Ende waren alle zufrieden: die engagierte Autorin, das aufmerksame Publikum  und die Organisatoren, denen immer wieder vor Augen geführt wird, wieviel Lust und wieviel Erkenntnisgewinn Literatur auslösen kann. Was aber auch blieb, war die tiefe Beunruhigung über die technischen Möglichkeiten und die Bedeutung des neuen Rohstoffs – Daten!

Dr. Ulrich Klinkert

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26/04
2018

Französisch live!

Celina Jäckel, Klasse 7c, qualifizierte sich bei der schulintern Vorentscheidung für die Teilnahme am diesjährigen Vorlese-wettbewerb Französisch „Coupe d’Allgäu“ am Gymnasium Lindenberg, das seine Gäste mit liebevoll dekorierten Räumen und mit von Schülerinnen und Schülern der 7. Jahrgangsstufe selbst gebackenen Genüssen empfing.

18/04
2018

FranceMobil

Zwölf französische Lektorinnen und Lektoren sind in Deutschland Straßen unterwegs mit dem Auftrag, deutsche Schulen zu besuchen und Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen spielerisch für Frankreich und die französische Sprache zu begeistern. Im Gepäck hat das junge Team ein frisches und oft überraschendes Bild seines Landes. Zum Einsatz kommen Spiele, aktuelle frankophone Musik, Zeitschriften, Filme – alles was Spaß und neugierig macht!
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Der FranceMobil-Besuch bereitet Lust auf das Erlernen der französischen Sprache. Das wichtigste Ziel dabei: Kinder und Jugendliche an Schulen spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern und ein attraktives, freundliches und aktuelles Frankreichbild zu vermitteln.

Am 9. April 2018 kamen unsere Schülerinnen der 5. Jahrgangsstufe und die „Französinnen“ der 6. Jahrgangsstufe in den Genuss, jeweils eine Stunde mit dem FranceMobil lernen und spielen zu können. Alle Mädchen waren begeistert und konnten sehr rasch und unproblematisch mit der französischen Sprache umgehen.

Bonjour à toutes et à tous et vive la France!

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18/04
2018

USA-Austausch

20 amerikanische Highschool Schüler aus Portland, Indiana besuchten im Rahmen eines Austausches ihre Partnerinnen am Marien-Gymnasium. Die deutschen Schülerinnen waren schon im Oktober in Portland und freuten sich nun, die ihnen entgegenbrachte Gastfreundschaft erwidern zu können.
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Es gab vielfältige Unternehmungen, damit die amerikanischen Gäste Kaufbeuren und Umgebung in guter Erinnerung haben. So wurden sie von Oberbürgermeister Bosse empfangen, der ihnen etwas über Kaufbeuren erzählte, sie besuchten unser Stadtmuseum, das ja mit englischen Audioguides ausgestattet ist.

Zusätzlich nahmen sie an einigen Unterrichtsstunden teil und machten diverse Ausflüge; natürlich durfte das Schloss Neuschwanstein nicht fehlen. Unsere Brezeln fanden großen Anklang und alle Schüler waren sich einig, dass wir Deutschen recht temperamentvoll Auto fahren. Der Abschied fiel vielen schwer, da bei den Besuchen Freundschaften geknüpft wurden.

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18/04
2018

Riesen-Erfolg bei Jugend forscht

Nach ihrem Sieg beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in Schongau, war Anna Achatz aus der Klasse 7b startberechtigt für das Finale auf Landesebene. Mit ihrem automatischen Bremssystem kann verhindert werden, dass ein Rollator ungewollt wegrollt oder sein Besitzer stürzt, wenn er sich darauf abstützt. Möglicherweise können damit viele Unfälle von älteren Leuten mit Rollator verhindert werden.
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Mit viel Elektronik, geschickt angebrachten Sensoren, die messen, ob die Griffe umfasst sind oder nicht, und magnetgesteuerten Bremsköpfen, die im Auslösefall auf die Reifen drücken, hat Anna es geschafft, die Sicherheit der Rollatoren entscheidend zu verbessern. Ihre Überlegungen und die technische Umsetzung hat auch die Jury des Landeswettbewerbs in Dingolfing überzeugt: Anna hat sensationell den 1. Platz im Fachbereich „Arbeitswelt“ belegt und obendrein einen Sonderpreis erhalten!

Der Wettbewerb „Schüler experimentieren“ gehört zu Jugend forscht, es treten dort Schülerinnen und Schüler bis zum Alter von 14 Jahren an. Beim Wettbewerb „Jugend forscht“ stellen die älteren Schüler ab 15 Jahren ihre Forschungsprojekte vor. Es gibt Entscheide auf Regional- und Landesebene, beim Jugend-forscht-Wettbewerb zusätzlich auch noch ein Bundesfinale. Das Marien-Gymnasium ist seit ca. fünf Jahren jeweils mit mehreren Projekten vertreten und dies sehr erfolgreich. Der für uns zuständige Regionalwettbewerb ist in Schongau. Wer dort den ersten Platz in seinem Fachbereich belegt, qualifiziert sich für den Landeswettbewerb Bayern (in Dingolfing für die Teilnehmer an „Schüler experimentieren“ und in München für „Jugend forscht“).

Annas Teilnahme am Landeswettbewerb war bereits die vierte von Schülerinnen des Marien-Gymnasiums, eine Landessiegerin hat es jedoch bisher noch nicht gegeben! Wir gratulieren Anna Achatz herzlich zu ihrem tollen Erfolg!

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16/03
2018

Jugend forscht 2018

Wie schon in den vergangenen Jahren haben Schülerinnen des Marien-Gymnasiums auch heuer wieder beim Regionalentscheid „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in Schongau teilgenommen. Dieses Mal waren wir mit drei verschiedenen Projekten vertreten.
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An zwei Tagen haben die Mädchen ihre Forschungen vorgestellt, die sie in den Monaten zuvor mit viel Einsatz, Akribie und Fleiß durchgeführt hatten. Das Ergebnis kann sich erneut sehen lassen: Kira Herold und Martina Ebert erhielten einen Sonderpreis für ihr Amylase-Projekt, bei dem sie überraschend herausfanden, dass Hundespeichel sehr viel von dem stärkeabbauenden Enzym enthält, obwohl die Tiere fast reine Fleischfresser sind.

Claudia Achatz fertigte im Eigenbau ein Terrarium für ihre Leopard-Geckos an, deren Verhalten sie in einem nächsten Projekt studieren will. Ihre Schwester Anna konnte mit ihrem Rollator-Projekt aus dem Fachgebiet Arbeitswelt sogar einen ersten Platz und damit den Regionalsieg erringen. Sie nimmt dadurch am Landeswettbewerb in Dingolfing teil und stellt dort ihr automatisches Bremssystem für Rollatoren vor. Mit dieser technischen Neuerung, die Anna entwickelt hat, können sich gehbehinderte Menschen sicherer mit einem Rollator fortbewegen, weil dieser automatisch bremst, sobald die Hände nicht mehr an den Griffen sind. Wir drücken Anna die Daumen für einen erfolgreichen Wettbewerb im April!

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16/03
2018

Vortrag und Podiumsdiskussion mit Barbara Lochbihler, MdEP

Am 16. März 2018 war Frau Barbara Lochbihler am Marien-Gymnasium als Referentin zu Gast. Die gebürtige Allgäuerin aus Ronsberg gab den rund 100 Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe einen vielschichtigen Einblick in ihren Beruf und in ihre Arbeit im Europaparlament und beantwortete Fragen zur EU und zu ihrer Arbeit im Hinblick auf die Menschenrechte.
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Frau Lochbihler spannte einen weiten Bogen über ihren beruflichen Werdegang, der sie aus dem Allgäu über das Studium in München nach Genf, Berlin und zuletzt nach Brüssel führte. Sie sprach eine ganze Reihe von aktuellen Themen an, wie zum Beispiel Menschenrechte, Migration und Wirtschaft sowie die Flüchtlingspolitik der EU und traf dabei auf das Interesse der Schülerinnen.

Sehr anschaulich konnte sie von ihren aktuellen Reisen nach Bangladesch zu den Flüchtlingslagern der Rohingya oder von menschenunwürdigen Bedingungen auf Lesbos in Griechenland berichten. In ihren Darstellungen verwies sie immer auf die Würde des Menschen und die Aufgabe einer Europäischen Gemeinschaft, gemeinsame Lösungen für vorhandene Probleme auf den Weg zu bringen. Frau Lochbihler zog das Fazit, dass man für seine Überzeugungen einstehen sollte. Durch ihren Lebensweg zieht sich das Thema Menschenrechte wie ein roter Faden.

In der abschließenden Gesprächsrunde wurden viele Fragen zu Frauenrechten, Feminismus, Gleichstellung, Flucht und auch zur Arbeit im Parlament gestellt. Wie kann die EU Ungleichheiten bekämpfen und Menschenrechte einfordern? Welche Möglichkeiten hat eine Abgeordnete, ihre Interessen zu vertreten? Frau Lochbihler ging auf persönliche Fragen ein und stellte das Engagement bei sogenannten Nichtregierungsorganisationen (NGO), die oft in sozialen Bereichen tätig sind, vor. Auch die Arbeit im Europäischen Parlament präsentierte sie als berufliche Möglichkeit für junge Frauen. Frau Lochbihler zeigte sich sehr beeindruckt vom Interesse der Schülerinnen. Sie bedankte sich bei der stellvertretenden Schulleiterin Frau Gapp und dem Fachbetreuer für Sozialkunde Herrn Städele für die Einladung an die Schule.

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08/03
2018

Oasenwochenende

50 Schülerinnen der 5. und 6. Klassen erlebten ein spannendes und besinnliches Wochenende in der Schule. Betreut von Tutorinnen aus den 8. bis 10. Klassen, die inzwischen routiniert an die Planung und die Organisation herangehen, wurden Spiele gespielt, ein Sinnesparcour durchlaufen und am Samstagnachmittag ein Gottesdienst vorbereitet und gestaltet, den Pfr. Waltner mit uns feierte.

07/03
2018

Forscherinnen gesucht!

MINT-Nachmittage für Grundschülerinnen
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wir möchten dich ganz herzlich zu vier spannenden Nachmittagen einladen, an denen du selbst unter Anleitung forschen und experimentieren kannst.
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Wir wollen gemeinsam ein Fernrohr bauen. Warum steht das Bild einer Lochkamera auf dem Kopf? Kann man Blitze selbst herstellen? Gurken brennen! Geht Musik durch deinen Körper? Ist Licht weiß oder farbig? Wie lang kann ein Strohhalm zum Trinken höchstens sein? Fällt ein Stein oder eine Feder schneller herunter? Wann geht Opas Standuhr vor oder nach? Spannende Versuche mit Wasser. Wie sagen wir einem Roboter, was er machen soll? Programmiere selbst einen Lego-Roboter! Mathematische Rätsel, die auch du lösen kannst. Bisschen Chemie gefällig? Wie sieht eine Zelle oder eine Bakterie aus?

Termine:

Montag, 12.03.2018
Dienstag, 20.03.2018
Mittwoch, 11.04.2018
Donnerstag, 19.04.2018

jeweils von 15.00 – 16.30 Uhr im Raum E19

Melde dich bitte vorher im Sekretariat an, so können wir besser planen.

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17/02
2018

Skilager der siebten Klassen 2018

Wie jedes Jahr fuhren auch heuer wieder die 7. Klassen ins Skilager nach Balderschwang. Vom 29. Januar bis 2. Februar waren Skifahren, Snowboarden oder Langlaufen und Schneeschuhwandern in der Wintersportgruppe angesagt. Es gab viel Schnee in dem schönen Ort südlich des Riedbergpasses, so dass alle auf ihre Kosten kamen.
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Nach einem anstrengenden Skitag sollte aber auch das Abendprogramm nicht zu kurz kommen. Quiz- und Filmabend sind schon Tradition, ebenso bei gutem Wetter das Nacht-Skifahren am Gschwend-Lift, das allen sehr viel Spaß gemacht hat. In einem Crash-Kurs in Erster Hilfe konnten die Schülerinnen vieles selbst ausprobieren, um für einen eventuellen Ernstfall bestens gerüstet zu sein.

Höhepunkt war ein Wettbewerbsabend, bei dem die Teams in Geschicklichkeitsaufgaben gegeneinander antraten, Kurzgeschichten schrieben und bekannte Lieder mit neuen Texten versahen. Krönender Abschluss: Eine Modenschau mit sehr kreativen Verkleidungen!

Schülerinnen und Lehrkräfte haben sich besonders gefreut, dass die Skiwoche unfallfrei und (fast) ohne Blessuren verlaufen ist. Ein großer Dank gilt auch dem Team vom Schullandheim St. Franziskus für das gute Essen und den schönen Aufenthalt in Balderschwang!

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04/02
2018

Sieger des Planspiels Börse 2017

Börsenfieber bzw. der „verfluchte Hunger nach Gold“

Am 27. September 2017 startete das Planspiel Börse, das vom deutschen Sparkassenverband organisiert wird und jährlich stattfindet. So stattete die Sparkasse Kaufbeuren auch diesmal die einzelnen Teilnehmergruppen der verschiedenen Schulen mit je 50.000,- € Startkapital aus, wobei sich rund tausend Schüler zur diesjährigen 35. Spielrunde anmeldeten.
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Die Gruppe „Auri sacra fames“ (lat. „Verfluchter Hunger nach Gold“) des Marien-Gymnasiums, bestehend aus Maria Erbshäuser, Anna Blösch, Johanna Loos, Benigna Fürst und Paula Hilbring, informierte sich umfassend über die gehandelten Aktiengesellschaften. Basierend auf diesen Kenntnissen und einem ständigen Austausch innerhalb des Teams schafften sie es in dieser kurzen Zeitspanne, ihr Startkapital um über 7.000,- € auszubauen, womit sie im Einzugsbereich der Kaufbeurer Sparkasse den ersten Platz erreichten.

Auch unter allen Teilnehmern Bayerns gehörten sie zu den zehn besten Spielgruppen. In ihrem Depot hatten sie u.a. Aktien von Google, Amazon und Lufthansa. Durch ihre Teilnahme war es den Gymnasiastinnen erstmals möglich, sich vom Börsenfieber infizieren zu lassen. Sie erhielten einen Einblick in die Vorgänge an den weltweiten Finanzmärkten und wurden erstmals selbst zu Brokern. Innerhalb von zehn Wochen versuchten sie ihr fiktives Kapital durch den gezielten Kauf und Verkauf von Wertpapieren zu vermehren. Die Abrechnung erfolgte nach realen Börsenkursen. Es zählte aber nicht nur der Gewinn, das Planspiel vermittelte den Jugendlichen auch ein tieferes Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften und eine wohlüberlegte Geldanlage. Deshalb gab es eine eigene Nachhaltigkeitswertung mit gesondertem Ranking. Das virtuelle Spiel ist auch mit modernen technischen Möglichkeiten ausgestattet. So konnten die Heranwachsenden sowohl über PC als auch Tablet und Smartphone auf ihr Depot zugreifen und Aktien ordern.

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04/02
2018

Spannender Saisonauftakt Volleyball

Am 17. Januar 2018 startete die Wettkampfklasse IV in den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ mit dem Stadtentscheid gegen die Marien-Realschule. Es kam zum erwartet spannenden Duell von Gymnasium und Realschule. Beide Schulmannschaften zeigten sich leistungsmäßig ebenbürtig und der Verlauf des Wettkampfs war von Anfang bis zum Ende Nervenkitzel pur.
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Für die Mannschaft des Gymnasiums spielten: Johanna Altthaler, Sophia Lauter, Hannah Nieberle, Lara Schmid, Bianca Schmidt, Eva Seidl, Annika Steuer und Ina Wahmhoff alle Klasse 6b.

Eine Schulmannschaft besteht aus zwei Teilmannschaften, die gegeneinander antreten. Und jede Teilmannschaft erhält für jeden gewonnenen Satz einen Punkt. Die Punkte der beiden Teilmannschaften werden addiert. Am Ende des Turniers hatten dann sowohl das Gymnasium als auch die Realschule vier Sätze gewonnen und vier Sätze abgegeben. Das bedeutete Punktegleichstand. So musste die Anzahl der gespielten Bälle zur Ermittlung des Stadtsiegers herangezogen werden. Und da hatte das Gymnasium knapp das bessere Ergebnis und wurde somit Stadtsieger. Als nächstes steht nun der Regionalentscheid an, der bis Mitte März ausgespielt werden muss.

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04/02
2018

P-Seminar Chemie-Show bei DELO

Als Abschluss des Projektseminars im Begleitfach Chemie besuchte die Gruppe das Unternehmen DELO Industrie Klebstoffe in Windach. Mitarbeiterinnen des Labors und der Anwendungstechnik boten jeweils einen interssanten Einblick in die Produkte des Klebstoffspezialisten. Wem ist schon bekannt, dass in jedem zweiten Handy DELO steckt und dass auch Chip-Karten mit einem winzigen Klebstofftropfen von DELO fixiert werden?
Über Berufe, die in dem Unternehmen erlernt werden können bzw. benötigt werden, informierte eine Personalreferentin die angehenden Absolventinnen, die die Exkursion als gewinnende Unterrichtsergänzung empfanden.

19/01
2018

Große Erfolge im Landeswettbewerb Mathematik

In der ersten Runde des Landeswettbewerbs Mathematik waren sechs Schülerinnen des Marien-Gymnasiums erfolgreich. Maria Erbshäuser (10a) erzielte einen beeindruckenden ersten Preis und darf damit an der zweiten Wettbewerbsrunde teilnehmen. Hannah Zocher (9c) wurde mit einem hervorragenden dritten Preis ausgezeichnet. Stark waren auch die Leistungen von Sara Olberz (9c), Verena Weiß (8a), Flora von den Ropp (8a) und Celina Jäckel (7c, nicht im Bild), die für ihre Lösungen jeweils eine Anerkennung erzielten.
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Der Landeswettbewerb wird von den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg durchgeführt. Die Teilnehmerinnen müssen sechs besonders schwierige Aufgaben über einen Zeitraum von zwei Monaten zu Hause bearbeiten. Neben einem soliden Schulwissen brauchen sie Einfallsreichtum, Durchhaltevermögen, mathematische Vorstellungskraft und Phantasie, um bei den einzelnen Aufgaben zum Ziel zu gelangen.

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01/01
2018

„Denk‘ mal ans Denkmal“

P-Seminar stellt Dokumentation von Kaufbeurer Bildwerken vor

In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien präsentierte das P-Seminar Geschichte des Abiturjahrgangs des Marien-Gymnasiums im Stadtmuseum die Dokumentation „Denk‘ mal ans Denkmal – Bildwerke in Kaufbeuren und Neugablonz“, die ab der ersten Januarwoche beim Amt für Stadtplanung und Bauordnung der Stadt Kaufbeuren (Untere Denkmalschutzbehörde) erhältlich ist.
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Zudem werden die Ergebnisse in den nächsten Wochen in das Internetangebot der Kaufbeuren Marketing Tourist Information eingearbeitet werden. Die Publikation behandelt insgesamt 24 Bildwerke.

Broschüre "Denk' mal ans Denkmal"Nach dem Verschwinden der Plastik „Das Geheimnis“ von Hanne Wondrak im Jahr 2014 ging Frau Ingrid Zasche auf das Schulamt und über dieses auf die Kaufbeurer und Neugablonzer Schulen zu, um eine Erfassung und Dokumentation der nicht denkmalgeschützten Bildwerke im Freien zu initiieren. Das Marien-Gymnasium bot daraufhin das P-Seminar „Bildwerke in Kaufbeuren“ an, das kurz vor Weihnachten die Ergebnisse seines Projekts vorstellte. Die Schülerinnen erarbeiteten die Broschüre „Denk‘ mal ans Denkmal – Bildwerke in Kaufbeuren und Neugablonz“, die sie im Stadtmuseum Kaufbeuren der interessierten Öffentlichkeit, darunter zahlreichen Geschichtslehrkräften beider Kaufbeurer Gymnasien, vorstellten. Diese Broschüre ist ab der ersten Januarwoche über die Stadt Kaufbeuren erhältlich, Interessierte finden das Inhaltsverzeichnis vorab auf den Internetseiten des Marien-Gymnasiums. Innerhalb des Seminars wurden die verschiedenen Aufgaben auf Gruppen aufgeteilt, eine Kontrollgruppe koordinierte die Arbeiten, so dass das Heft mit den Ergebnissen Anfang Dezember in den Druck gehen konnte. Bei der Präsentation stellten die Schülerinnen den Anlass für das Seminar vor, wiesen darauf hin, dass eine solche Dokumentation für das Erinnern unerlässlich ist, die Zuhörer erhielten zudem einen Einblick in die Arbeit der Schülerinnen im Rahmen des Seminars. Am Schluss der Veranstaltung im Stadtmuseum bestand die Möglichkeit, mit den Abiturientinnen ins Gespräch zu kommen. Die betreuende Lehrkraft Thomas Städele konnte Ulrike Gerber vom Amt für Stadtplanung und Bauordnung für die Finanzierung der knapp 60 Seiten starken Broschüre danken, Oberbürgermeister Stefan Bosse ließ es sich nicht nehmen, Ingrid Zasche für ihre Initiative und den Schülerinnen persönlich für ihr Engagement seine Anerkennung auszusprechen. Die Broschüre, die im Erstdruck eine Auflage von 125 Exemplaren hat, soll nachgedruckt und günstig über die Stadt angeboten werden. Zudem wird eine inhaltliche Ergänzung durch weitere P-Seminare gewünscht, so z. B. von Schulleiter Andreas Merz und Rainer Hesse vom Stadtmarketing. Abschließend bedankten sich die Abiturientinnen bei ihren Unterstützerinnen und Unterstützern, allen voran bei Museumsleiterin Petra Weber, die den Schülerinnen des Seminars die Präsentation in den Räumlichkeiten des Stadtmuseums ermöglicht hatte.

P-Seminar "Bildwerke" im Stadtmuseum Kaufbeuren

Online-Artikel „Marienschülerinnen auf Denkmal-Safari“ des Kreisboten Kaufbeuren vom 26.12.2017
Online-Artikel „Nachruf auf ein Denkmal“ des Kreisboten Kaufbeuren vom 01.10.2014

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