Klimaschule
Die Auswirkungen des Klimawandels sind inzwischen auf allen Ebenen deutlich spürbar – lokal, regional und weltweit. Steigende Durchschnittstemperaturen und eine Zunahme extremer Wetterereignisse sind auch im Alpenvorland zu beobachten. Als Bildungseinrichtung trägt das Marien-Gymnasium eine besondere Verantwortung: Neben der Vermittlung des Themas im Unterricht sollen auch konkrete Maßnahmen ergriffen und der Klimaschutz unter Einbindung möglichst vieler Mitglieder der Schulgemeinschaft dauerhaft verankert werden. Mit dem Schulentwicklungsprojekt „Klimaschule“ verfolgt das Marien-Gymnasium genau dieses Ziel und möchte aktiv zum Klimaschutz beitragen.
Durch das Programm Klimaschule Bayern sollen Schulen aktiv das Pariser Klimaschutzabkommen unterstützen. Das bedeutet konkret: Der Temperaturanstieg soll im globalen Mittel möglichst auf 1,5°C seit 1850 begrenzt und die Klimaneutralität weltweit erreicht werden. Hierzu möchte die Klimaschule Bayern ihren Beitrag leisten.
Des Weiteren unterstützt die Klimaschule Bayern aktiv die Agenda 2030, die 2015 durch die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in New York beschlossen wurde. Diese umfasst 17 globale Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals), die bis 2030 wertvolle Impulse geben sollen, um die größten Herausforderungen der Menschheit und des Planeten bewältigen zu können. Der globale Klimawandel ist dabei eine der zentralen Aufgaben.
In 10 Schritten zur Klimaschule


Bereits vor unserer Erstzertifizierung im Jahr 2023 sowie auch danach wurden zahlreiche außerunterrichtliche Aktionen und Projekte initiiert, die den Klimaschutz sowie die Bildung für nachhaltige Entwicklung fördern. Einige dieser Maßnahmen werden dabei kontinuierlich fortgeführt:
- Regelmäßige Teilnahme am Stadtradeln (Stadtsieger 2025)
- Baum- und Blumenwiesenpflanzaktionen
- Schulisches Müllkonzept
- Gesunde Pause
- Aktion „Wasser und Brot“ in der Fastenzeit
- Fair-Trade-Verkauf
- Second-Hand-Markt für Kleidung
- Verzicht auf Flugreisen
- u.v.m.

