ssd-ente

Schulsanitätsdienst am Marien-Gymnasium

Seit mehreren Jahren existiert am Marien-Gymnasium nun schon sehr erfolgreich ein Schulsanitätsdienst.

Organisation

Der SchulSanitätsDienst ist auf drei Säulen errichtet:

  1.  Zwei Lehrkräfte der Schule betreuen das Projekt. Schulträger, Schule und Elternbeirat finanzieren Material und Ausrüstung.
  2. Eine Hilfsorganisation – in unserem Fall das BRK – betreut das Projekt:
    Ausbildungsmaterialien werden gestellt, gemeinsame Übungen abgehalten und Referenten decken in der Ausbildung Spezialthemen ab.
  3. Schülerinnen ab der 9. Jahrgangsstufe absolvieren einen Erste Hilfe Kurs und bilden sich regelmäßig weiter.

Jeweils vier Sanitäterinnen versehen täglich vormittags wie nachmittags den Dienst im Schulhaus. Sie sind auch bei den verschiedenen Schulveranstaltungen immer vor Ort.

Der Schulsanitätsdienst ist aber nicht nur dazu da, damit kleinere und größere Verletzungen sachgemäß behandelt werden können. Er dient auch dazu, dass

die Schülerinnen

  •  Fähigkeiten erlernen, die sie ihr ganzes Leben brauchen
  • viel Verantwortungsbewusstsein für andere erlernen
  • selbstständiger werden und
  • ihr Selbstvertrauen stärken und schwierige Situationen bewältigen können
  • jüngere Mitschülerinnen, die als Juniorhelfer agieren, unterstützen

die Schule

  •  über fähige Ersthelfer verfügt
  • einen sinnvollen Arbeitskreis bietet
  • das soziale Klima verbessert
  • positiv in der Öffentlichkeit in Erscheinung tritt
  • die soziale Kompetenz der Schülerinnen fördert

Täglich übernehmen vier Schulsanitäterinnen von 7.55 Uhr bis 16.45 Uhr den Dienst im Schulhaus.

Die Schülerinnen versehen ihren Dienst nur an den für sie schulaufgabenfreien Tagen. Unsere Juniorhelfer kümmern sich um die Erste Hilfe Päckchen in den Klassenräumen und füllen sie bei Bedarf wieder auf. Die Notfallkoffer sind im Sanitätszimmer sowie in den Sporthallen platziert.

Die Alarmierung erfolgt über die Rundsprechanlage durch das Sekretariat. Bei einem Notfall verlassen die Sanitäterinnen ihre Klasse und begeben sich sofort in das Sekretariat bzw. in die Sporthallen. Dort entscheiden sie selbst oder nach Rücksprache mit den betreuenden Lehrkräften, ob der Rettungsdienst alarmiert werden soll.

Ausbildung

Alle Schulsanitäterinnen absolvieren

  •  einen Erste Hilfe Kurs
  • Fortbildungen und Übungen mit dem BRK, aber auch intern
  • einen Kurs zur Handhabung eines Defibrillators

Darüber hinaus helfen die Schulsanitäterinnen bei der Ausbildung der 7. Klassen zu Juniorhelfern und stehen diesen als Tutorinnen zur Verfügung.

Ausrüstung

Der SchulSanitätsDienst verfügt über sechs Notfallrucksäcke, die nach der allgemein gültigen DIN-Verordnung bestückt sind. Sie beinhalten unter anderem:

  •  Verbandmaterial
  • Eiskompressen
  • Beatmungsmaske
  • SAM SPLINT Schiene
  • Warnweste

Außerdem steht eine Materialkiste bereit, die bei einer Evakuierung der Schule (Feueralarm) mitgenommen wird. Diese Kiste enthält unter anderem Warnwesten für die Sanis, Rettungsdecken, Verbandmaterial. Eine zweite Box ist in Planung.

Verbrauchtes und abgelaufenes Material wird ständig ersetzt, damit kleine Verletzungen schnell und sicher versorgt werden können. Für diese Aufgabe ist der Materialwart zuständig.

Schulsanitäter im Einsatz

Zur Bilderserie

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>