Kaufbeuren im Ersten Weltkrieg

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Gentechnisches Praktikum der Q11

Gentechnik – eine in der Öffentlichkeit umstrittene biologische Technik! Doch was ist überhaupt Gentechnik? Was machen Gentechniker in ihren modernen Laboren? Ist Gentechnik wirklich gefährlich?

Viele Fragen, die auch die Schülerinnen der Biologiekurse in der Q11 beschäftigen. Um etwas Klarheit in die Sache zu bringen, erhielten die Schülerinnen die Gelegenheit in einem Praktikum gentechnische Arbeitsmethoden selbst zu erkunden. Zu diesem Zweck fuhren alle vier Biokurse der Q11 am 02. und 3. Juli ins DNA-Labor des Deutschen Museums nach München. Durch die großzügige Finanzierung der Frank-Hirschvogel-Stiftung war dieses Praktikum für die Schülerinnen kostenfrei.

 

Was wird im Praktikum gemacht? Zunächst ging es in einem kurzen einführenden Theorieteil um Plasmide, die aus dem Erbgut von Bakterien gewonnen werden können. Plasmide sind ringförmige DNA-Moleküle, die spezielle Erbinformation tragen, wie z. B. genetische Information über die Resistenz gegenüber Antibiotika. Dieses Erbgut wird mit Restriktionsenzymen („genetischen Scheren“) zerschnitten, damit der DNA-Ring geöffnet vorliegt. In diesen geöffneten Ring wird dann mit Hilfe von Ligase, einem weiteren speziellen Enzym, ein fremdes DNA-Stück eingefügt. Diese neue Erbinformation enthält häufig die Anleitung zur Herstellung eines Proteins. Um festzustellen, ob, das Einfügen des neuen Gens erfolgreich war wird eine „Gelelektrophorese“ durchgeführt, eine Arbeitstechnik zum Auftrennen und Sichtbarmachen von DNA. Dazu muss die Probe mit dem veränderten (rekombinanten) Plasmid mit anderen Vergleichsproben in die vorbereiteten Geltaschen eingebracht werden. Dieser Arbeitsschritt erfordert viel Geduld und Geschick. Sollte der Einbau des fremden DNA-Fragments erfolgreich verlaufen sein, erscheint nach dem Anfärben des Gels eine neue Bande im Gel.

Drei Stunden konzentrierte Laborarbeit – anstrengend, aber auch sehr informativ und spannend! Aber wozu braucht man nun diese Techniken? Ein Beispiel für die positive Nutzung der Gentechnik ist das Herstellen von dringend gebrauchten Medikamenten wie z. B. Insulin. Hierzu werden E-Coli-Bakterien oder Hefezellen mit rekombinanter Plasmid-DNA dazu veranlasst humanes Insulin zu erzeugen.

Bernhard Fackler

 

aktuelle Termine

Weitere Termine finden Sie in unserem SNet!

 Mo., 12.11., 9.45 Uhr: "Krieg. Stell Dir vor, er wäre hier." Landestheater Schwaben (10. Klassen; Q11)

Mo., 12.11., 20.00 Uhr: "Krieg. Stell Dir vor, er wäre hier." Landestheater Schwaben (öffentliche Aufführung; E26)

Di., 13.11., 18.30 Uhr: Infoabend und Theateraufführung (EUKITEA) für Eltern, Lehrkräfte und Interessierte. "Mein Körper ist mein Freund - Grenzgefühle"

Mi., 14.11., "Mein Körper ist mein Freund - Grenzgefühle"; Theaterprojekt (EUKITEA) (7., 8., 9. Klassen)

Do., 15.11., 12.45 Uhr: Besuch der Ausstellung zum ersten Weltkrieg (8b; Fünfknopfturm)

Fr., 16.11., Vorlesetag am Marien-Gymnasium

Fr., 16.11., 9.45 Uhr: Vortrag und Workshop der Buchillustratorin Nadia Budde (Kunstkurse Q11 und Q12)

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